Was steckte hinter der Militäroperation Jade Helm 15?

Im letzten Jahr fand in den USA vom 15.Juli bis 15.September 2015 ein Militärmanöver mit der Bezeichnung Jade Helm 15 statt. Das Manöver sorgte in den US-Medien für einen ordentlichen Wirbel und rief Ängste unter der Bevölkerung hervor. Die Presse und viele US-Bürger gehen noch heute davon aus, dass es sich bei Jade Helm 15 um eine landesweite Übung handelte mit dem Ziel mögliche Unruhen, die in der Zukunft geschehen könnten, zu unterdrücken.

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Das englische Wort Jade bedeutet Ehebrecherin oder streitsüchtige Frau. Die zweimonatige Militärmission, in deren Rahmen die Bevölkerung teilweise infiltriert worden war, wurde vom Pentagon und Geheimdiensten geleitet.

Militärmanöver Jade Helm 15

Vor dem Hintergrund eines befürchteten wirtschaftlichen Zusammenbruchs der USA oder aus Angst vor Unruhen wurde Jade Helm 15 durchgeführt. In den zwei Monaten infiltrierten Soldaten, Geheimdienstler und Mitarbeiter des US-Heimatschutzes unerkannt in ziviler Kleidung die Bevölkerung. Die Teilnehmer von Jade Helm 15 standen unter einem enormen Druck, da die Bürger vorab sensibilisiert wurden. Die Bürger erhielten die Aufforderung, sich gleich mit den Behörden in Verbindung zu setzen, falls sie verdächtige Personen sichten. Offiziell wurde die Militäroperation absolviert, um militärische Strategien in Regionen mit schwacher Besiedlungsdichte zu testen.

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Auf das verdeckte Manöver reagierten die meisten US-Bürger mit großer Skepsis und Angst. Der Hauptgrund dafür ist vor allem, dass einige US-Bundesstaaten darunter Texas und Utah als fiktive Feindesgebiete dienten. Im Jahr 2017 wird in den USA ein neuer Präsident gewählt und vor diesen Hintergrund gelten die zwei genannten Staaten und weitere für den amtierenden US-Präsident Barack Obama offenbar als riskantes Fleckchen. Texas und Utah gelten als hochkonservative US-Bundesstaaten, die der Politik Obamas nicht freundlich gegenüberstehen.

Ein Militärhandbuch, welches im Jahr 2012 von der Webseite Infowars beschrieben wurde und den Titel »Operationen gegen Aufständische« trug, erklärt wie die zivile Bevölkerung vom Militär quasi entwaffnet und Systemkritiker getötet werden sollten. Die Systemkritiker sollen dem Dokument zufolge außerdem in Umerziehungslager und Arbeitslager gebracht werden, damit sie dort auf die Linie der US-Politik getrimmt werden. Die umstrittenen Lager sind die FEMA Camps, die nach aktuellen Informationen tatsächlich existieren und in Vorbereitung auf eine nationale Katastrophe oder Unruhen errichtet wurden. Über die FEMA Camps berichteten wir bereits.

Künstliche Intelligenz bei Jade Helm 15 im Einsatz

Die militärische Operation Jade Helm 15 setzte bei ihrer Realisierung nicht nur auf ihre Soldaten, sondern vor allem auf die Künstliche Intelligenz. Die Künstliche Intelligenz mit dem Namen Skynet (wie die KI aus Terminator) entschied während des Militärmanövers, ob gegen menschliche Gegner tödliche oder nichttödliche Waffen eingesetzt werden sollen. Bei der KI soll es sich um ein Netzwerk aus Quantencomputern handeln, die Schlachtfelder mit Holografietechnik visuell darstellen. Zeitgleich setzen Soldaten die simulierte Strategie real im Einsatz um. Basierend auf der Verhaltensweise eines Menschen oder Menschengruppe soll Skynet entscheiden, welche Strategie optimal ist und dazu gehört auch der Einsatz tödlicher Waffen. Die DARPA arbeitet seit Jahren an der Entwicklung autonomer Systeme und dies schließt unter anderem Kampfroboter und Drohnen mit ein.

Ängste in der US-Bevölkerung

Ein Großteil der US-Bürger befürchtet, dass Jade Helm 15 indirekt dem Militär dazu diente sich gegen die eigene Bevölkerung zu richten. In diesen Zusammenhang scheint die US-Katastrophenschutzbehörde FEMA eine zentrale Rolle zu spielen. Die FEMA dient dem Schutz der Bevölkerung im Katastrophenfall, doch kritische Beobachter sehen sie als geheime bewaffnete Schattenregierung.

Im Katastrophenfall werden alle Behörden der FEMA unterstellt und bei der Ausrufung eines Kriegsrechts erhält sie weitreichende Befugnisse, die ihr die Erlaubnis geben Privateigentum zu beschlagnahmen und unerwünschte Personen wie Systemkritiker zu inhaftieren.

Vor drei Jahren berichtete das angesehene Forbes Magazine (http://www.forbes.com/sites/ralphbenko/2013/03/11/1-6-billion-rounds-of-ammo-for-homeland-security-its-time-for-a-national-conversation/#6167b87c5e01), dass 1,6 Milliarden Hohlspitzgeschosse von der Heimatschutzbehörde geordert wurden und die Redakteure stellten die Frage, wofür sie gedacht sind. Die FEMA ist der US-Heimatschutzbehörde unterstellt. Als Vergleich nannte Forbes den Höhepunkt des Irak-Kriegs, wo sich der monatliche Munitionsverbrauch auf 6 Millionen Kugeln belaufen hatte.

Bei einem Zusammenbruch der US-Wirtschaft, der durch einen rapiden Zerfall des US-Dollar ausgelöst werden könnte, sind soziale Unruhen überall im Land möglich und vor diesen Hintergrund scheint sich die US-Regierung mit Jade Helm 15 auf so ein düsteres Szenario vorbereitet zu haben.

Die Entwicklungen in den USA sind beängstigend und müssen weiter beobachtet werden, vor allem was die Tätigkeiten der FEMA und des US-Militärs betrifft. Auf Youtube haben wir ein interessantes Video zu dem Thema gefunden, welches sie sich unbedingt anschauen sollten.

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https://www.youtube.com/watch?v=roNY4D4oLm8

 
Beitragsbild: © Depositphotos.com / Studioclover

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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