Zika-Virus – Auslöser der nächsten Pandemie?

(Mystery News) Das Zika-Virus hat sich mittlerweile in 40 Ländern verbreitet und wird hauptsächlich von Gelbfiebermücken übertragen. Vor allem in den Ländern Süd- und Mittelamerikas hat es sich verbreitet, doch auch in den USA sind erste Fälle bekannt geworden. Die asiatische Tigermücke, die vereinzelt in Deutschland auftaucht, könnte ebenfalls ein Überträger des Zika-Virus sein, ob sie das aber tatsächlich ist, konnte die Wissenschaft bislang noch nicht abschließend beantworten. Die Wahrscheinlichkeit, sich in Deutschland mit dem Virus zu infizieren, wird deshalb als sehr gering eingeschätzt. In der Zwischenzeit wurde nun bekannt, dass das Zika-Virus bei zwei Unternehmen bestellt werden kann, und zwar nur zu Forschungszwecken von dazu berechtigten Forschungslaboren.

Zika-Virus online bestellbar

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Das Unternehmen ATCC mit Sitz in Großbritannien bietet das Zika-Virus über seinen Onlineshop gefriergetrocknet für 425 Euro für Labore mit Bio-Schutzstufe 2 an. Das Forschungslabor muss den Virenstamm MR766 des Zika-Virus bei mindestens minus 70 Grad Celsius oder kälter lagern. Als zweite Firma bietet „BEI Resources“ das Zika-Virus in verschiedenen Stämmen an, und fordert von den Forschungslaboren, die den Virenstamm kaufen wollen, ebenfalls die Bio-Schutzstufe 2 und eine Lagerung bei einer Minustemperatur von mindestens 60 Grad Celsius. Die Möglichkeit, das Virus zu bestellen, wurde durch das Magazin NaturalNews bekannt, das im Februar 2016 darüber berichtete. Interessierte Labore können die Zika-Virenstämme zweimal jährlich bestellen, jede größere Bestellmenge erfordert hingegen eine Freigabe durch das National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID). Die Auslieferung an die Wissenschaftler erfolgt, um die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Zika-Virus zu fördern.

Darin besteht jedoch die Gefahr, dass eines Tages das Zika-Virus oder ein anderer gefährlicher Virenstamm wie Ebola, in die Hände einer kriminellen Organisation geraten und eine gezielte Pandemie auslösen könnte. Das Risiko ist zwar relativ gering, weil die Schutzbestimmungen sehr hoch sind, doch ist ein solches Szenario durchaus vorstellbar und wir können nur hoffen, dass es niemals Realität wird.

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Kompakte Informationen zum Zika-Virus

Im Vorfeld der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro veröffentlichte das Auswärtige Amt ein Merkblatt, was über die gesundheitlichen Risiken und Vorsorgemaßnahmen informiert. Als Hauptüberträger des Zika-Virus wurde die Gelbfiebermücke ermittelt, doch in einigen Fällen infizierten sich auch Menschen beim Geschlechtsverkehr. Beim Sex ist eine Ansteckung möglich, wenn die Partnerin oder Partner vorher von einer Mücke gestochen und unwissend mit dem Zika-Virus infiziert wurde. Eine weitere Infektionsmöglichkeit besteht über Blutprodukte und Blut, in einigen Fällen kam es auch zur Virus-Infektion von der Mutter zum Kind.

Wer sich mit dem Zika-Virus infiziert, zeigt nur in 25 Prozent der Fälle überhaupt Symptome, die sich durch eine erhöhte Körpertemperatur, Kopfschmerzen, Hautausschlag und Bindehautentzündung äußern. Im Regelfall klingt die Infektion ohne Folgen aus, während bei Personen mit Grunderkrankungen massive Verläufe verzeichnet wurden. Die Nervenkrankheit Guillain-Barré-Syndrom kann eine der Folgen der Zika-Infektion sein, jedoch wurden bislang nur vereinzelte Fälle registriert. Das Robert-Koch-Institut und die US-Seuchenschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control) sehen hingegen einen gesicherten Zusammenhang zwischen einer Zika-Infektion und einer Fehlbildung des Gehirns bei Neugeborenen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO rief am 1. Februar 2016 wegen der gestiegenen Verbreitung des Zika-Virus eine weltweite gesundheitliche Notlage aus. In Deutschland sind Infektionen mit Arboviren, zu denen auch das Zika-Virus zählt, seit Mai 2016 meldepflichtig. Bundesweit sind ausreichende Laborkapazitäten verfügbar, mit denen das Virus nachgewiesen werden kann. Zur Zeit sind weltweit über 1,5 Millionen Menschen infiziert und aktuell gibt es weder einen Impfstoff noch eine Therapie. Die beste Vorsorge ist es, sich vor Mückenstichen zu schützen und nicht in Länder zu reisen, in denen sich das Zika-Virus bereits verbreitet hat. Weltweit arbeiten Forschungslabore an einem Impfstoff für das eher harmlose Virus. Auf YouTube haben wir ein Video gefunden, das die Vermutung zulässt, dass es sich bei dem Zika-Virus um eine Biowaffe handeln könnte, doch dieser Vermutung fehlen echte Beweise und deshalb bleibt es vorerst nur Theorie.

Video zum Thema Zika-Virus

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https://www.youtube.com/watch?v=ef2gradO7uo
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Beitragsbild: © Depositphotos.com / gustavofrazao

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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