Unheimlicher Satellit Black Knight außerirdisch?

Ein mysteriöser pechschwarzer Satellit soll seit rund 13.000 Jahren die Erde umkreisen und von einer Zivilisation aus der galaktischen Nachbarschaft in 210 Lichtjahren Entfernung stammen. Der Satellit trägt den Namen Black Knight (Schwarzer Ritter) und wirkt vom Design her wie das Raumschiff der Mondoshawan aus dem SF-Kultfilm »Das fünfte Element«, aber nach Angaben der NASA soll es sich bei dem Mysterium nur um Weltraumschrott handeln.

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Black Knight – Weltraumschrott oder Alien-Satellit?

Nach Angaben der NASA sei Black Knight kein außerirdischer Satellit sondern eine schlichte Wärmeisolierung, die ein Astronaut während einer Mission des Space Shuttle Endeavour im Jahr 1998 verloren habe. Die genannte Isolierung weist allerdings eine Besonderheit auf und zwar sei eine Seite silber. Der Satellit hingegen ist komplett schwarz und spricht gegen die Erklärung der US-Weltraumagentur.

Im Jahr 1957 bereits wurde das erste Foto aufgenommen und zwar von Dr. Luis Corralos, der beim Kommunikationsministerium in Venezuela arbeitete und den russischen Satelliten Sputnik II aufnehmen wollte. Mit seiner Kamera nahm er Gerüchten nach nicht Sputnik II sondern Black Knight auf. Das Foto selbst tauchte bis heute nicht in der Öffentlichkeit auf.

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Drei Jahre zuvor schrieb das US-Wissenschaftsmagazin »Aviation Week and Space Technology« über den Satelliten. Das Pentagon halte alle Informationen zu dem Mysterium zurück, weil vermutet wurde, dass es sich um einen russischen Spionage-Satelliten handeln könnte. Der pechschwarze Satellit umkreist die Erde über der Polarregion mit einer höheren Geschwindigkeit als es Satelliten vor 60 Jahren möglich war und widerspricht der Theorie, dass es sich um einen Spionagesatellit aus Russland oder gar einfachen Weltraumschrott handeln könnte. Wie der britische Astronom David Bryant habe eigenen Angaben zufolge mit Astronauten geredet, die ihm erzählten, dass das Objekt fremden Ursprungs sei.

Nikola Tesla empfängt Funksignale

Der berühmte Wissenschaftler und Erfinder Nikola Tesla beschäftigte sich vor allem mit der drahtlosen Übertragung von Strom. Die Funktechnik sei dazu in der Lage sogar Telefonate zu übertragen. Im Jahr 1899 experimentierte er für acht Monate in seiner beeindruckenden Anlage in Colorado Springs mit einer riesigen Antenne. Eines Tages empfing er geheimnisvolle langsame Signale und vermutete den Mars als Quelle. Zur Jahrhundertwende verfügt keine einzige Nation der Erde über die Technologie und das Fachwissen einen Satelliten zu bauen. Als Nikola Tesla im Jahr 1943 starb wurde die US-Bundespolizei FBI aktiv und beschlagnahmte zur Verwunderung aller seine gesamten Dokumente. Acht Jahre später wurden die Unterlagen an das Belgrader Tesla-Museum versandt, aber es ist unklar ob die Dokumente vollzählig waren.

Rund 30 Jahre später mitten in den goldenen 1920er-Jahren fingen norwegische Forscher wie 1899 einst Tesla ebenfalls Funksignale unbekannten Ursprungs auf. In den 1970er-Jahren befasste sich der schottische Science Fiction Autor mit den Funksignalen und analysierte sie. Er ermittelte einen Ort nahe dem Doppelstern Epsilon Bootis als Quelle und vermutete, dass eine Einladung eines außerirdischen Volkes sei, aber wenige Jahre später widerrief er seine Ergebnisse.

Nach Gerüchten soll Black Knight schon vor 80 Jahren mit Teleskopen am Himmel entdeckt worden sein. Das schwarze Objekt soll sogar Sputnik verfolgt haben. Die NASA hat Fotos des angeblichen Alien-Satelliten veröffentlicht und er sieht tatsächlich sehr unheimlich aus. Das Geheimnis von Black Knight wird uns noch Jahre beschäftigen und sollte genauer erforscht werden.

Eine Forschungsmission zu dem Satelliten wäre die einfachste Möglichkeit das Rätsel zu lösen. Zum aktuellen Zeitpunkt scheint eine solche Mission zumindest offiziell unwahrscheinlich, aber das US-Militär könnte durchaus Interesse daran haben, herauszufinden ob es sich bei Black Knight um einen außerirdischen Kommunikationssatelliten handelt, der unseren blauen Planeten seit rund 12.600 Jahren umkreist.

Die kulturellen, wirtschaftlichen und religiösen Auswirkungen eines möglicherweise außerirdischen Ursprungs des Satelliten wären unabsehbar, weshalb Black Knight bisweilen leider ein Mysterium bleiben wird. Die NASA und das Pentagon dürften die Wahrheit aber eventuell schon seit Jahrzehnten kennen.

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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