Russlands Roswell – der Ufo-Absturz von Dalnegorsk im Jahr 1986

(Mystery News) Vor 30 Jahren, am 29. Januar 1986, prallte gegen 19:55 Uhr eine rot leuchtende Kugel gegen den Berg Iswestkowaja in der Nähe der russischen Stadt Dalnegorsk. Die mysteriöse Kugel versuchte wieder zu starten, doch nach dem sechsten Mal erfolgte die Selbstzerstörung durch Ausbrennen. Bei dieser Selbstzerstörung habe die Kugel nach Augenzeugenberichten wie ein Schweißbrenner geglüht. Der Ufo-Absturz rief ein Forscherteam der damals sowjetischen Meteoriten-Kommission auf den Plan.

Fluchtrucksack – Die perfekte Packliste

Forscher untersuchten die Absturzstelle

Das Wissenschaftlerteam traf am 3. Februar 1986 an der Absturzstelle unweit von Dalnegorsk ein und begann mit den Untersuchungen. Zwei Tage lang dauerte die Analyse, bei der festgestellt wurde, dass das Schiefergestein des Bergs Iswestkowaja 15 Zentimeter tief schwarz eingebrannt war und Risse zeigte. Die Forscher entdeckten kleine silberne Metallkügelchen auf Steinsplittern und sammelten davon 75 Gramm ein. Die geheimnisvollen Minikugeln wurden in drei Forschungseinrichtungen und elf wissenschaftlichen Instituten einer intensiven Analyse unterzogen. In einigen Kügelchen war Eisen mit einem Schmelzpunkt von 100 Grad Celsius enthalten, während normales Eisen erst bei über 1500 Grad Celsius schmilzt.

Starker Magnetismus wurde ebenso festgestellt, obwohl die Kügelchen einer Temperatur von rund 4000 Grad und hohem Druck ausgesetzt waren. In den Strukturen der kugeligen silbernen Gebilde wurde eine glasartige schwarze spröde Masse gefunden, die zahlreiche kleinste Löcher aufwies und von einem der Wissenschaftler die Bezeichnung Glas-Kohlenstoff erhielt. Bei den Metallkügelchen handelt es sich einem Chemiker zufolge um ein hoch entwickeltes Produkt nichtirdischer Herkunft.

Top Secret Umbra: Die UFO-Geheimakten der NSA *
  • Grazyna Fosar, Franz Bludorf
  • Herausgeber: Argo
  • Auflage Nr. 1 (17.07.2006)
  • Gebundene Ausgabe: 201 Seiten
Top Secret - Geheimprojekt und Technologie der Supermächte *
  • Hartmut Grosser
  • Herausgeber: Argo
  • Gebundene Ausgabe: 250 Seiten

Zeichen eines klassischen Ufo-Absturzes

An den sechs Stellen der Absturzstelle, wo das Ufo versuchte, wieder zu starten, wurde hoher Magnetismus festgestellt, wie es bei Ufos der Klasse A der Fall ist. Von den teilnehmenden Forschern, die sich einen Tag lang am Absturzort aufhielten, klagten fünf über eine Störung ihres Gleichgewichts und der Wahrnehmung. Sie hatten einen hohen Puls, litten unter Atemnot, hatten Schwierigkeiten in ihren Bewegungsabläufen, zudem kam es zu rapiden Schwächephasen. Die Vögel in der Umgebung des Absturzortes vermieden es, an dem Ort zu landen, sie umkreisten ihn nur.

Sieben Tage nach dem UFO-Crash sichteten Augenzeugen gegen 20:30 Uhr zwei gelb leuchtende Kugeln, welche die Absturzstelle in vier kreisrunden Manövern umflogen und schließlich in einem hellen Aufblitzen entschwanden. Im Jahr 1987 kam es am 28. November zu einer Ufo-Invasion, bestehend aus 33 Kugeln und rund 300 Meter langen, zigarrenförmigen bzw. zylinderartigen Objekten. Die Flugobjekte kreisten über Dalnegorsk und der Ostküste von Primorje. Von den Ufos untersuchte ein Teil die Absturzstelle im Umkreis von zwei bis drei Kilometern um den Absturzort, in der Folge kam es zu einem kurzzeitigen Stromausfall. Die Ufo-Invasion wurde von hunderten Augenzeugen beobachtet und auch in den folgenden Jahren kam es in Dalnegorsk immer wieder zu vergleichbaren Ufo-Sichtungen.

War die rot-leuchtende Kugel eine Sonde?

Bei der rot-leuchtenden Kugel von Dalnegorsk könnte es sich um eine Sonde gehandelt haben, denn selbst Außerirdische würden sich nicht selbst zerstören. Die rätselhafte Kugel könnte von Außerirdischen im Orbit der Erde ferngesteuert worden sein, doch wahrscheinlicher ist ein autonomer selbstständiger Flug der Sonde. Der Ufo-Absturz von Dalnegorsk wurde international als „Height 611 Ufo Incident“ (Höhe 611 Ufo-Zwischenfall) bekannt.

Die Stadt Dalnegorsk ist die Heimat von Erzbergwerken und erzverarbeitenden Unternehmen, was für Außerirdische jedoch von wenig Interesse gewesen sein dürfte. Vielleicht handelte es sich bei der abgestürzten Kugel nicht um eine Sonde, sondern um ein Flugobjekt, was von Robotern autonom gesteuert wurde. An der Absturzstelle fanden sich jedoch keine Wrackteile von Robotern und aus diesem Grund dürfte diese These nicht stimmen.

Die Frage, um was sich bei der rot-leuchtenden Kugel genau handelte, werden wir nie genau beantworten können. Leuchtende Kugeln werden in Russland öfter gesichtet, so wurden zum Beispiel orangene Kugelobjekte im Gebiet des Djatlow-Passes gesichtet. Außerdem starb 1959 am Djatlow-Pass eine Gruppe von neun russischen Studenten, und zwar auf grausame Art und unter mysteriösen, bis heute ungeklärten Umständen.

Videos zum Thema Ufo-Absturz Russland

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=alZEKmE3OAs
Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=F48pKGYdUo4

Beitragsbild: © Depositphotos.com / guffoto

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

UFOs - Generäle, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen *
  • Leslie Kean
  • Herausgeber: Kopp Verlag
  • Auflage Nr. 1 (26.01.2012)
  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Letzte Aktualisierung am 22.09.2018 / Affiliate Links * / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

1 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 5 (1 Bewertungen, durchschnittlich: 5,00 von 5)