Rover Opportunity entdeckt Kuppel auf dem Mars

Der Rover Opportunity befindet sich seit über zehn Jahren auf dem Mars und entdeckte dort jetzt eine geheimnisvolle Kuppel. Die Forscher rätseln, ob es sich um eine natürliche Erscheinung oder ein künstliches Bauwerk handeln könnte. Entdeckt wurde das Gebilde von Opportunity am 4073.Tag seiner Forschungsfahrt.

Fluchtrucksack – Die perfekte Packliste

Künstlich geschaffene Kuppel oder natürlich entstanden?

Die Kuppel wurde mit der Panorama-Kamera Pancam aufgenommen. Das Gebilde zeigt auf zur Kamera zugewandten Region sogar Reflektionen, die einer Handvoll Beobachtern zufolge auf eine Konstruktion verweisen könnte, die aus Glas oder Metall bestehen könnte. In der Nähe seien weitere mysteriöse Gebilde zu sehen, die sich laut den Beobachtern nicht einfach erklären lassen.

Top Secret Umbra: Die UFO-Geheimakten der NSA *
  • Grazyna Fosar, Franz Bludorf
  • Herausgeber: Argo
  • Auflage Nr. 1 (17.07.2006)
  • Gebundene Ausgabe: 201 Seiten
Top Secret - Geheimprojekt und Technologie der Supermächte *
  • Hartmut Grosser
  • Herausgeber: Argo
  • Gebundene Ausgabe: 250 Seiten

Die Fachleute hingegen sehen in der Kuppel eine natürliche Struktur, die mit einer Lavablase auf der Erde vergleichbar sei. Eine Konkretion, die auf unserem blauen Planeten aus Sand und Stein entstehen kann, ist nach Einschätzung der Experten ebenfalls möglich.

Ein außerirdischer Ursprung der Mars-Kuppel scheint zu spekulativ. Das Rätsel könnte gelöst werden, wenn der Rover Opportunity direkt zu der Erscheinung gesteuert wird, die sich ein paar hundert Meter von seiner aktuellen Position befindet. Die Kuppel hat die Form einer halben Kugel und ragt zur Hälfte aus dem Erdboden.

Mysteriöse Strukturen auf dem Mars

Im November 2013 veröffentlichte die NASA ein Foto, auf dem ein quadratisches Objekt zu sehen ist. Das Objekt erinnert in seiner Form an ein Haus und in der Nähe dieser Entdeckung soll sich den Angaben nach ein Gesicht befinden.

Vor rund 40 Jahren funkte die Raumsonde Viking wohl das berühmteste Foto vom Mars zur Erde und zwar handelte es sich dabei um das Mars-Gesicht. Die Struktur befindet sich in Cydonia-Region und ist ein 1500 Meter hoher Berg. Rund um das Gesicht befindet sich eine Art Stadt und die D&M-Pyramide. Die D&M-Pyramide erhielt ihren Namen von ihren zwei Entdeckern Vincent Di Pietro und Gregory Moolenar. Das offenbar künstlich geschaffene Bauwerk setzt sich aus fünf Seiten zusammen, wobei drei Seiten eine Länge von jeweils 1,6 Kilometern aufweisen. Jede Ecke hat Pfeiler und diese sind ungewöhnlich.

Der bekannte in der Zwischenzeit verstorbene weltweit anerkannte Astronom Carl Sagan vermutete einen natürlichen Ursprung des Mars-Gesicht, welches innerhalb von ein paar Millionen Jahren entstanden sei. Im Jahr 1998 überflog die Sonde Mars Global Surveyor das Marsgesicht und es erinnerte in keiner Weise mehr an ein Gesicht, sondern wirkte asymmetrisch. Die Sonde fotografierte auch die Pyramide, die also solche nicht mehr erkennbar war und untermauern eine natürliche Erscheinung. Der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) brachte im Jahr 2007 endgültige Klarheit. Das Marsgesicht entpuppte sich als ein normaler Gesteinsberg, weil keine Gesichtszüge zu erkennen waren wie auf den Aufnahmen der Viking-Sonde.

Der Mars bleibt noch immer ein Rätsel und es verdichten sich wissenschaftliche Hinweise, nach denen auf dem roten Planeten einst Wasser floss und eine die Atmosphäre atembar war.

In rund 20 Jahren soll der erste bemannte Marsflug stattfinden und erstmals Menschen auf dem Planeten landen. Eine Mars-Basis soll später mit Unterstützung von 3D-Druckern und Robotern errichtet werden. Die Basis wird aus dem Gestein des Mars bestehen und soll den Bewohnern ein Leben wie auf der Erde ermöglichen. Nach 100 bis 200 Jahren dürfte auf dem Mars eine richtige Kolonie entstanden sein, die wohlmöglich eine eigene Regierung unabhängig von der Erde hat und nach Unabhängigkeit strebt.

Der geplante bemannte Marsflug soll Berechnungen zufolge mindestens 1 Billion US-Dollar kosten und ist durchaus finanzierbar, wenn man die täglichen Finanzströme der Börsenspekulanten und Hedgefonds-Manager betrachtet. Eine Finanzierung auf halbprivater Basis ist vorstellbar, wobei die privaten Investoren die Kosten zur Hälfte tragen und der Restbetrag von der öffentlichen Hand finanziert wird.

Beitragsbild: © Depositphotos.com / JohanSwanepoel

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

UFOs - Generäle, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen *
  • Leslie Kean
  • Herausgeber: Kopp Verlag
  • Auflage Nr. 1 (26.01.2012)
  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Letzte Aktualisierung am 22.09.2018 / Affiliate Links * / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

1 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 5 (1 Bewertungen, durchschnittlich: 5,00 von 5)