NASA – Raumschiff Orion soll erst 2023 starten

Die US-Weltraumbehörde NASA verfügt seit der Einmottung ihrer Space Shuttles vor wenigen Jahren nicht mehr über eine Raumfähre für bemannte Missionen ins Weltall und arbeitet an der Entwicklung eines Nachfolgers mit dem Namen Orion. Wie die NASA mitteilte, soll das Raumschiff Orion auf Grund finanzieller Probleme und noch nicht einwandfrei arbeitender Software erst im Jahr 2023 in den Orbit starten.

Nach den bisherigen Planungen sollte die erste bemannte Weltraum-Mission mit Orion im Jahr 2021 beginnen, aber wegen Engpässen bei der Finanzierung und Problemen in der Software-Entwicklung verzögere sich der Launch um zwei Jahre. Das Raumschiff Orion bietet Platz für bis zu vier Astronauten und soll die Besatzung zu weit entfernten Planeten, wie den Mars bringen.

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Im vergangenen Jahr hatte Orion den ersten unbemannten Testflug in der Erdumlaufbahn erfolgreich absolviert, wobei sie zwei mal den Erdball umkreiste und sicher im Meer landete. Der nächste Testflug soll in drei Jahren erfolgen. Das Raumschiff wird von einer leistungsstarken Rakete ins All befördert. Die Rakete befindet sich wie die Software noch in der Entwicklungsphase.

Nach Abschluss der Testflüge, Fertigstellung der Trägerrakete und Software soll Orion ab dem Jahr 2023 ins ferne All reisen. Das Ziel sollen der NASA zufolge Asterioden und der Mars sein. Der amtierende US-Präsident Barack Obama hatte erneut den Etat der US-Weltraumbehörde gekürzt und ist einer der Hauptgründe für den zeitlich verzögerten Start des Raumschiffs Orion.

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Die Zeit des Space Shuttle endete im Jahr 2011 nachdem die Raumfähren für 30 Jahre seit 1981 im Einsatz waren. Die Kosten waren rapide gestiegen und es kam zu Unglücken bei denen mehrere Astronauten starben. Als Konsequenz wurde das Space Transportation System kurz STS-Programm eingestellt und mit der Entwicklung der Raumkapsel Orion begonnen. Zur Zeit ist die NASA von Russland bezüglich bemannter Weltraumflüge vor allem zur Internationalen Raumstation ISS abhängig. Diese Abhängigkeit soll mit dem neuen Raumschiff abgelöst werden.

Beitragsbild: © Depositphotos.com / Hackman

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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