NASA will permanente Kolonie auf dem Mars

Die US-Weltraumbehörde NASA hat ihre Pläne zur Besiedlung des Mars der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Ziel ist eine dauerhafte Kolonisierung des roten Planeten ohne Rückfahrticket für die Kolonisten. Der Grund für die Gründung einer ständigen Marskolonie sind jüngste Entdeckung von Wasservorkommen auf dem Planeten, der es Astronauten ermöglichen könnte unabhängig von der Erde zu leben, indem Lebensmittel wie Weizen und Obst selbst angebaut werden.

In 20 Jahren zum Mars

Fluchtrucksack – Die perfekte Packliste

Nach den Plänen der NASA soll der erste bemannte Raumflug zum Mars im Jahr 2035 starten. Der dreistufige Plan wurde unter dem Titel „NASA’s Journey to Mars: Pioneering Next Steps in Space Exploration” der Weltpresse präsentiert. In der ersten Stufe werden im Mikrogravitationslabor auf der Internationalen Raumstation ISS vorbereitende Experimente durchgeführt. Das Labor dient als Experimentierfeld für neue Technologien und das Wissen über die Funktionsweise des menschlichen Körpers im All wird verstärkt. Offene Fragen zur Gesundheit und dem Sozialverhalten werden geklärt. Hochmoderne Kommunikationssysteme und Lebenserhaltungssysteme werden in der ersten Phase des Kolonie-Projekts entwickelt. Die Astronauten testen neue Werkstücke, arbeiten mit 3D-Druckern und trainieren Einsätze im Weltraum.

Die zweite Stufe sieht schwierige Manöver im Weltraum vor und dabei sind vor allem Rettungsmissionen geplant. Die Astronauten sollen erfahren wie sie handeln müssen, wenn ihr Raumschiff auf dem Weg zum Mars beschädigt wird. Die Rettungsmanöver sollen in der Umlaufbahn des Mondes trainiert werden. Zur gleichen Zeit sollen Geräte und Module für den langfristigen Aufenthalt im Weltraum entwickelt werden.

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Raumkapsel Orion im Test und Asterioden-Mission

Der Höhepunkt des Programms wird eine Robotermission sein, in welcher ein Asteroid von einem unbemannten Raumschiff eingefangen und in die Umlaufbahn des Mondes gebracht wird. Im Orbit werden Astronauten den Himmelskörper untersuchen und Proben sammeln. Das neuentwickelte Raumschiff Orion soll die Astronauten den Planungen zufolge schließlich im Jahr 2035 zum Mars bringen. Auf dem Mars sollen mit der Unterstützung von 3D-Druckern dann Unterkünfte mit dem auf dem Planeten reichlich vorhandenen Gesteinen gebaut werden.

Das langfristige Ziel einer Marskolonie ist eine völlige Unabhängigkeit von der Erde und würde quasi eine neue Zivilisation bedeuten. Die Marsianer würden auf dem ersten permanenten Außenposten der Erde leben. Ein bemannter Flug zum Mars ist Thema des neuesten Science-Fiction-Filmes »Der Marsianer«, wo ein Astronaut dargestellt von Matt Demon von seinen Kollegen auf dem roten Felsen gelassen wird und für eine Rettungsmission ein Jahr lang überleben muss. An den Kinokassen feiert der Film einen großen Erfolg und zeigt das steigende Interesse der Menschen an einer Eroberung des Weltraums.

Die Kosten für die bemannte Reise zum Mars ohne Wiederverkehr sind unbekannt und dazu gab die NASA keine genauen Details bekannt. Nach früheren Schätzungen dürften sich die Kosten auf über 500 Milliarden US-Dollar belaufen und die finanziellen Risiken müssten von mehreren Nationen getragen werden, da eine Marskolonie einen Neuanfang für die Menschheit einleiten würde. Das Budget der NASA wurde allerdings gekürzt und es gibt technische Probleme beim Raumschiff Orion, die aber bis zum Jahr 2023 gelöst sein sollen.

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / magann

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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