Rezension zu The Machine

Der britische Science-Fiction-Film »The Machine« erzählt die Geschichte des Kybernetikers Vincent McCarthy, der zusammen mit der Informatikern Ava an humanoiden Robotern und Kampfmaschinen (Cyborgs) arbeitet. Die Roboterwesen sind mit einer künstlichen Intelligenz (KI) ausgestattet. Die Produktionskosten beliefen sich auf 1 Million Pfund und die Hauptrollen sind von Caity Lotz (Ava/The Machine) und Toby Stephens (Vincent McCarthy) besetzt. Die Dreharbeiten fanden im Jahr 2013 in Wales statt und Regie führte Caradog W. James.

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Auf Amazon Prime Instant Video habe ich mir den Film für 2,99 Euro geliehen und habe ihn mir wegen des hohen Spannungsbogens gleich zwei mal angesehen. Lesen Sie nun meine Rezension zu »The Machine« und wie ich den Film bewerte.

Filmhandlung The Machine

Wir befinden uns in der nahen Zukunft in einer Zeit eines kalten Kriegs zwischen westlichen Staaten und China. Ein Konflikt steht kurz bevor und für eine militärische Überlegenheit arbeitet der Westen an Cyborgs, um den unausweichlichen Krieg zu gewinnen. Düster beginnt der Film, in welcher die Auseinandersetzung kurz beschrieben wird.

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Vincent McCarthy (Toby Stephens) arbeitet in »The Machine« für eine Forschungseinrichtung des britischen Verteidigungsministeriums, die sich auf die Entwicklung von humanoiden Robotern und Cyborgs spezialisiert hat. Seine Aufgabe ist es eine künstliche Intelligenz für diese Maschinen zu entwickeln. Verwundete Soldaten aus vergangenen Kämpfen in Asien, die eigentlich nicht mehr lebensfähig waren, gelangten mit einem von ihm entwickelten Implantat wieder ins Leben zurück und sind nun als Schutzmacht für die geheime Forschungseinrichtung tätig. Die Forschungseinrichtung befindet sich tief unter der Erde und hat keine Verbindung zum Internet, um eine chinesische Spionage über das Netz zu unterbinden.

Bei einem Test in »The Machine« mit einem Soldaten, dessen Gehirn bei einem Gefecht zur Hälfe zerstört wurde, erhält dieser ein Implantat und rastet aus. Er verletzt Vincent und seine Assistentin Lucy schwer. Der ausgetickte Soldat wird vom Sicherheitspersonal getötet. Einige Zeit später sehen wir Vincent bei einem Turing-Test einer künstlichen Intelligenz, bei dem festgestellt wird, ob eine Maschine dem Menschen überlegen oder ebenbürtig ist und die KI verliert den Test. Vincent verfolgt insgeheim aber den Plan seine todkranke Tochter zu retten, die am unheilbaren Rett-Syndrom (http://de.wikipedia.org/wiki/Rett-Syndrom) erkrankt ist, wodurch Sie weder sprechen noch ihre Hände bewegen kann.

Als bei einem zweiten Turing-Test, die von der Informatikerin Ava (Caity Lotz) entwickelte KI den strengen Test nur knapp nicht besteht, stellt Vincent ihr eine Stelle als Assistentin in Aussicht. Kurze Zeit später wird Ava wegen eines banalen Vorfalls verhaftet und von Vincent eingestellt.

Gleich am ersten Tag erlaubt Sie sich einen schweren Fehler, indem Sie versucht mit einem Hackerprogramm die Dateien des geheimen Area 6 einzusehen. Ihr gelingt es zu Area 6 zu gelangen, wo sich verletzte Soldaten in einer quasi Gefangenschaft befinden und der kybernetischen Forschung dienen. Das Geheimnis sollte geheim bleiben, weshalb der Chef der Forschungsanlage, Thomson (Denis Lawson) die hübsche intelligente Frau ermorden läßt und Vincent verschont. Thomson ist ein unsympathischer Bürokrat, der alles daran setzt seine Ziele durchzusetzen.

Basierend auf vorher durchgeführten Hirnscans wird Avas Persönlichkeit auf einen neuen Roboter »The Machine« übertragen. Die Maschine erlangt Bewusstsein und wird von Thomson als Bedrohung gesehen, weshalb er Vincent damit beauftragt »The Machine« zu deaktivieren. Der Kybernetiker handelt jedoch entgegen seines Auftrags, kann sowohl Ava als auch die gefangenen Soldaten und die eingescannte Persönlichkeit seiner verstorbenen Tochter retten.

Bewertung The Machine

Was mich sofort an »The Machine« fesselte, war das finstere dystopische Design des Films, welches mich gleich an Klassiker der Science-Fiction wie »Terminator«, »Sie leben!«, »Blade Runner« und »THX 1138« erinnerte. Die begleitende Filmmusik untermalt die düstere Stimmung des spannnenden SF-Films, der nur wenige Jahre in der Zukunft spielt und eine Welt wiederspiegelt auf der wir in der Realität langsam aber sicher zusteuern. Asiatische Staaten rüsten auf, entwickeln genauso wie die USA und Russland kybernetische Systeme, welche bei künftigen Konflikten eine entscheidende Rolle spielen werden.

Die Künstliche Intelligenz KI wird in zehn bis zwanzig Jahren so schlau sein, dass sie uns Menschen überlegen ist. Gefährlich wird sie sobald sie ein eigenes Bewusstsein wie in »The Machine« entwickelt und uns Menschen als Bedrohung ansieht. Ein Konflikt zwischen hochintelligenten Robotern und Menschen könnte um das Jahr 2040 herum möglich sein, falls die KI die so genannte Singularität erreichen sollte.

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https://www.youtube.com/watch?v=e9oa93BrNuw

Beitragsbild: © Depositphotos.com / abidal

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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