Chupacabra – Der Ziegensauger aus Südamerika

Der Chupacabra tauchte zum ersten Mal im Jahr 1995 in Puerto Rico auf und soll ein vampirartiges Wesen sein, welches vor allem Kleintiere, Ziegen und Schafe angreift, um deren Blut zu trinken. Die Kehle der Tiere schlitzt der Chupacabra auf und saugt anschließend das Blut aus. Seit den ersten Berichten vor 21 Jahren verbreitete sich das Phänomen des unheimlichen Ziegensaugers in ganz Süd- und Mittelamerika. Die moderne Wissenschaft hält den Chupacabra für ein nicht existentes Fabelwesen, doch dem gegenüber stehen die Kryptozoologen, die das Vampirwesen als echt einstufen.

Fluchtrucksack – Die perfekte Packliste

Wie sieht ein Chupacabra aus?

Nach Augenzeugenberichten soll der Chupacabra zwischen 1,00 und 1,50 Meter groß sein, Stacheln auf seinem Rücken tragen und seine Farbe wie ein Chämaleon ändern können. Seine Rückenstacheln soll er beliebig einziehen können und kann seine Farbe sowohl der Stimmung als auch dem Hintergrund anpassen. Die Beschreibungen des Chupacabra sind höchst unterschiedlich. Einige beschreiben ihn als einen Außerirdischen mit großen Augen und großen Kopf, während andere Augenzeugen ihn mit einem nackten haarlosen Kojoten vergleichen.

Aktuellste Berichte stammen aus den USA, die ein Wesen beschreiben welches wie ein Hund kleiner bis mittlere Größe aussieht und unbehaart sein soll. Seine Haut sei runzelig und die Hautfarbe graublau. Die Medien berichteten von gefangenen und erschossene Tieren dieser Art. Die Journalisten verschwiegen allerdings dass zur Zeit der Sichtung dieser merkwürdigen Hunde die Räude unter Füchsen, Wölfen und Wildhunden grassierte. Die Räudemilben zerfrassen die Haut und führte zum Verlust der Haare, was in einem mysteriösen Aussehen der Tiere resultierte. Diese Arten ha-ben nichts mit dem ursprünglichen Chupacubra und seinen Beschreibungen gemein.

Empfehlung der Redaktion
Die geheime Geschichte der Menschheit *
  • Jim Marrs
  • Herausgeber: Kopp Verlag
  • Auflage Nr. 1 (26.11.2015)
  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Empfehlung der Redaktion
Die geheime Geschichte der Welt: Geheimgesellschaften und das okkulte Wissen der Menschheit *
  • Jonathan Black
  • Herausgeber: Goldmann Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 672 Seiten

Theorien zur Existenz des Chupacabra

Die reale Existenz des Chupacabra konnte bis heute nicht bewiesen werden, auch wenn blutleere Opfer mit zwei Einstichen in der Kehle gefunden wurden. Eine Ernährung nur mit Blut scheint unwahrscheinlich, weil dies eine einseitige Ernährungsweise für den Chupacabra darstellen würde und wichtige Nährstoffe fehlen. Im Großteil der Fälle wird die Blutleere gefundener Tierkörper, die Opfer des Ziegensaugers gewesen sollen, mit einer Zersetzung des Blutes erklärt.

Die Sichtungen des Chupacabra sollen mit dem Aberglauben und Voodoo auf den westindischen Inseln in Verbindung stehen. Bei den Opferritualen des Voodoo-Kults wird den Tieropfern das Blut vollständig entnommen und könnte einer der wahrscheinlichsten Gründe für die Sichtungen des Chupacabra sein.

Echte Fälle

Am 25.August 2000 schoss ein Landwirt auf ein mysteriöses Tier, welches von einem Labor untersucht wurde und sich als Hund herausstellte. Der Bauer behielt jedoch seinen Standpunkt bei und unterstellte dem Labor den Tierkörper ausgetauscht zu haben. Seiner Meinung nach handelte es sich um einen Chupacabra. In den letzten Jahren verdichteten sich Berichte über blutleere Ziegen und als Grund für diese Funde sieht die Krytozoologie den Ziegensauger.

Im Januar 2014 sorgte ein Fall von fünf Dutzend getöteten Schafen in der Nähe von Moskau für Aufruhr. Der Fall wurde von Wildhütern untersucht und der Chupacabra oder ein anderes Fabelwesen vom Landwirtschaftsministerium mit Nachdruck in einer öffentlichen Presseerklärung als Täter ausgeschlossen.

Vor neun Jahren entdeckte in Texas die Farmerin Phylis Canion drei Streuner auf ihrer Farm, die mit ihrer bläulich-grauen haarlosen Haut mysteriös aussahen und jahrelang etliche Hühner in den Tod gerissen haben sollen. Im Juli 2014 hatte sie eines dieser Wesen tot aufgefunden, fotografierte es und stopfe es aus. In einer DNA-Analyse konnte das Tier als ein Mischwesen aus einem Kojoten und mexikanischen Wolf identifiziert werden. Die blaue haarlose Haut wurde mit der Räude erklärt.

Die Wissenschaft und die Kryptozoologie könnten die Echtheit eines Chupacabra in Zukunft nachweisen, doch dafür müsste dieses vampirartige Wesen gefangen, getötet oder gefilmt und untersucht werden.

Beitragsbild: © Depositphotos.com / vladvitek

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

Empfehlung der Redaktion
UFOs - Generäle, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen *
  • Leslie Kean
  • Herausgeber: Kopp Verlag
  • Auflage Nr. 1 (26.01.2012)
  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Letzte Aktualisierung am 16.08.2018 / Affiliate Links * / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

1 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 5 (1 Bewertungen, durchschnittlich: 5,00 von 5)