50 Jahre Star Trek – Raumschiff Enterprise feiert Jubiläum

(Mystery Kino News) Am 8. September 1966 strahlte der US-Fernsehsender NBC die neue Science-Fiction-Serie „Star Trek“ aus. Eigentlich sollte sie schon nach der ersten Staffel abgesetzt werden, doch der Protest von Fans führte zur Fortsetzung der heutigen Kultserie mit 79 Episoden in drei Staffeln. Gene Roddenberry, der Erfinder der Serie, musste kreativ sein, denn das Budget war knapp und daher konnten keine aufwendigen Flugsequenzen von Shuttles gedreht werden. Deshalb erfand er das Beamen, bei dem Menschen und Gegenstände aufgelöst und am Zielpunkt wieder zusammengesetzt werden. Das Beamen ist heute im Labormaßstab bereits Realität, denn Lichtteilchen lassen sich bereits beamen. Viele Dinge aus Star Trek, die damals noch utopisch waren, sind heute Realität geworden.

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Drei Star Trek Fernsehserien und 13 Kinofilme

In Deutschland wurde Star Trek erstmals am 27. Mai 1972 vom ZDF als „Raumschiff Enterprise“ ausgestrahlt. Seit dieser Zeit wurde die Serie regelmäßig auch von anderen TV-Sendern wiederholt, beispielsweise bei Sat.1, ProSieben, Premiere oder aktuell bei Tele 5. Heute werden im Fernsehen meist technisch überarbeitete Versionen mit neuen, per Computer hinzugefügten Animationen oder Spezialeffekten gezeigt.

Nach „Raumschiff Enterprise“ folgte 1979 der erste Kinofilm „Star Trek – Der Film“, drei Jahre später „Star Trek II – Der Zorn des Khan“, gefolgt von „Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock“ (1984), „Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart“ (1986), „Star Trek V – Am Rande des Universums“, „Star Trek VI – Das unentdeckte Land“ (1991), „Star Trek VII – Treffen der Generationen“ (1994), „Star Trek VIII – Der erste Kontakt“ (1996) und „Star Trek IX – Der Aufstand“ (1998). Vier Jahre danach erschien „Star Trek X – Nemesis“ (2002) in den Kinos, dem dann die drei Filme mit neuer Besetzung und einer Neu-Interpretation des Star Trek Universums folgten.

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Der schlechteste Star Trek Kinofilm aller Zeiten ist eindeutig „Star Trek V – Am Rande des Universums“, in dessen Mittelpunkt die Suche nach einem Gotteswesen steht. Der Film kann aufgrund der miesen Spezialeffekte, einer nicht durchdachten und langweiligen Handlung nicht überzeugen, nur die teils witzigen Dialoge machen den Film einigermaßen erträglich. Im Jahr 1988, als der Film gedreht wurde, streikten die Drehbuchautoren und das dürfte einer der Gründe für diesen Flop gewesen sein. Die Ersatzautoren waren offenbar gelangweilt, und das Filmstudio stellte nur ein unzureichendes Budget zur Verfügung. Das Ergebnis war ein echt hanebüchener, öder und langweiliger Star Trek Kinofilm. Alle anderen Filme aus dem „Star Trek Universum“ sind bis auf „Nemesis“ und „Der Aufstand“ empfehlenswert.

Im Bereich Serien gab es neben „Raumschiff Enterprise“ noch „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“, „Deep Space Nine“, „Raumschiff Voyager“ und „Star Trek – Enterprise“, die alle öfter ausgestrahlt wurden und noch werden.

Utopische Dinge aus Star Trek sind heute schon Realität

Die Kultserie zeigte in den 1960er-Jahren utopische Dinge wie einen Communicator, Videogespräche, Tricorder und Nahrungsreplikatoren. Der Communicator diente Motorola als Inspiration für das weltweit erste kommerzielle Handy Motorola DynaTAC 8000X.
Die Videogespräche zwischen Captain Kirk und seiner Besatzung sind vergleichbar mit Skype. Ein funktionierender Tricorder zur medizinischen Analyse befindet sich derzeit weltweit in der Entwicklung. Die Nahrungsreplikatoren aus „Raumschiff Enterprise“ und „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“, erinnern an 3D-Lebensmitteldrucker. Das Projekt „Build the Enterprise“, will das Raumschiff Enterprise in Realität nachbauen, doch bislang fehlt es an Investoren zur Umsetzung und Finanzierung des ehrgeizigen Plans.

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Bild: © Depositphotos.com /

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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