Djedi-Projekt und Gantenbrinkschacht der Cheops-Pyramide

Der Gantenbrinkschacht in der Cheops-Pyramide erhielt seinen Namen vom Ingenieur Rudolf Gantenbrink, der den mysteriösen Schacht in der größten ägyptischen Pyramide in den Jahren 1992/93 mit seinem selbstentwickelten Roboter UPUAUT untersuchte und dabei Erstaunliches fand. Seit der Entdeckung des Schachts wurde vermutet, dass es sich um einen Lüftungsschacht handeln könnte oder einen Gang, welche die Seele eines Pharaos für den Aufstieg in den Himmel nutzen könnte. Der Ingenieur entdeckte am Ende des Schachts einen großen Steinquader, der den Weg versperrt und mit zwei Kupferbeschlägen versehen ist. In den Jahren 2002, 2006, 2011 und 2015 folgten weitere Exkursionen mit einem Roboter. Seit 2011 wird die Erforschung des Gantenbrinkschachts im Namen des Djedi-Projekt (ehemals Upuaut) geführt.

Djedi-Projekt soll Gantenbrinkschacht erforschen

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Am 17.September 2002 wurde mit einem neuen Roboter „Pyramid Rover“ ein Loch in den genannten Quaderstein des Südschachts gebohrt und eine bewegliche Kamera hineingeführt. Einen Tag später fand Pyramid Rover im Nordschacht einen baugleichen Verschlussstein ebenfalls mit zwei Kupferhaken. Das Geheimis der zwei Schächte soll ein neuentwickelter Miniroboter im Auftrag des Djedi-Projekts endgültig lüften. Der Roboter wurde mit dem größten 3D-Drucker der Welt hergestellt und verfügt über mehrere Kameras.

Entwickelt wurde er von Dr. Richard Richardson, der die Robotikabteilung an der Universität Leeds leitet. Mit einem integrierten Ultraschallsensor kann Djedi die Dichte und Zustand der Steinwände erkennen. Die Entwicklungskosten für den Roboter beliefen sich auf einige Millionen Euro. Finanziert wurde die Entwicklung von der EU und Finanzmitteln privater Geldgeber. Nach Angaben des leitenden Wissenschaftlers des Djedi-Projekt sollen mit dem Roboter die technischen Möglichkeiten ausgetestet werden wie man den Gantenbrinkschacht und weitere Schächte der Cheops-Pyramide erforschen kann. Eine Schatzkammer vermutet der leitende Wissenschaftler nicht hinter der Steinwand.

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Im Jahr 2015 führte Djedi seine bewegliche Kamera über das Loch des Steinquaders im Nordschacht und entdeckte auf der Rückseite ebenfalls zwei Kupferbeschläge. An den Wänden fanden sich rote Hieroglyphen und diese seien nach Angaben der beteiligten Forscher nicht unüblich in den Pyramiden. Welche Bedeutung diese ungewöhnlichen Hieroglyphen haben, darüber gaben die Wissenschaftler des Djedi-Projekts keine Auskunft. Hinter dem ersten Steinquader verbirgt sich ein zweiter Steinblock ebenfalls mit je zwei Kupferbeschlägen. Die Universität Leeds möchte das Mysterium des Gantenbrinkschachts endlich lüften und dafür wird seit dem letzten Jahr an Djedi II gearbeitet.

Djedi II kostet Millionen

Der neue Roboter Djedi II soll Millionen in der Entwicklung kosten und die Steinquader im Gantenbrinkschacht überwinden. Das Ziel ist die Lüftung eines der Geheimnisse der Cheops-Pyramide. Wer die privaten Geldgeber des Djedi-Projekt sind, ist bis heute unbekannt und die Höhe der Entwicklungskosten ebenfalls. Bei den Geldgebern dürfte es sich um Millionäre oder Topverdiener handeln, die einfach wissen möchten, was sich hinter den Steinquadern des Nordschachts und Südschachts der Cheops-Pyramide verbirgt.

Das Djedi-Projekt ist ein wissenschaftliches Projekt und die beteiligten Forscher erwarten offenbar nichts Spektakuläres. Neben Wissenschaftlern sind Techniker, Ingenieure, Geologen und 3D-Druck-Experten in das Millionenprojekt involviert. Der finanzielle und technische Aufwand ist enorm, weshalb eine gewisse Skepsis besteht, wieso die Geldgeber ein derart starkes Interesse daran haben das Geheimnis der Cheops-Pyramide zu ergründen.

Bei dem Geheimnis des Gantenbrinkschachts könnte es sich um eine Schatzkammer, Bibliothek oder der Grabkammer der Nophretete handeln. Wir werden die Wahrheit niemals zu 100 Prozent erfahren, weil das Wissenschaftlerteam des Djedi-Projekt sich zu Forschungsergebnissen bedeckt hält. Der Roboter Djedi II dürfte in diesem oder nächsten Jahr in den Gantenbrinkschacht fahren und die Steinblöcke überwinden, die den Weg versperren. Was die Forscher des Djedi-Projekt dann finden werden, bleibt uns bis zur Veröffentlichung ihrer Entdeckungen verborgen.

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / Pakhnyushchyy

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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