Mysterium Knall von Wedding bis heute ungelöst

Seit Jahren hören Anwohner des Berliner Stadtteils Wedding einen lauten Knall und bis heute konnte niemand den Ursprung dieses Knallgeräusches ermitteln. Der Knall von Wedding bleibt rätselhaft und einige Theorien versuchen das laute Mysterium zu erklären. Das Knallgeräusch ist nach Augenzeugenberichten laut wie eine Bombe und läßt die Anwohner in Berlin-Wedding jedes mal aus dem Bett aufschrecken.

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Der Knall von Wedding sorgte Mitte Dezember 2014 für einen Einsatz der Feuerwehr, weil Anwohner der Schlossstrasse in Berlin-Steglitz gegen 1 Uhr eine massive Explosion hörten. Das Explosionsgeräusch erschütterte sogar die Fenster. Die Feuerwehr traf ein und untersuchte den mysteriösen Vorfall, doch die Feuerwehrleute fanden keine Hinweise auf eine Explosion. Es wurden weder Sachschäden noch Personenschäden festgestellt, weshalb die Feuerwehr wieder abrücken musste.

Zu hören ist der Knall von Wedding in den Berliner Stadtteilen Wedding, Steglitz und Pankow. Das Knallgeräusch ertönt regelmäßig in der Zeit von 23 Uhr bis 1 Uhr mitten in der Nacht. Der ohrenbetäubende Lärm erinnert viele Anwohner an Feuerwerkskörper und vermuten aus diesem Grund einen Unruhestifter hinter dem Knall von Wedding. Sie fordern dazu auf eventuelle Hinweise auf Feuerwerkskörper oder ähnliches bei der örtlichen Polizeistation einzureichen. Die Behörden versuchen die Quelle des Knallgeräuschs zu ermitteln, so führten die Berliner Verkehrsbetriebe eine Überprüfung ihrer Strecken durch und entnervte Anwohner hingen Plakate mit der Aufforderung auf, den vermuteten Einzeltäter dingfest zu machen.

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Im April 2014 wurde der Knall von Wedding bundesweit bekannt, als die „Bild“-Zeitung über das Phänomen berichtete. Der mediale Aufruf führte jedoch zu keinem Ergebnis, obwohl Wissenschaftler versuchten mit der Methode „Time Differences of Arrival“ (TDoA) den Ursprung des Lärms zu ermitteln. Wer in einer der genannten Berliner Stadtteile wohnt und selbst herausfinden möchte, woher der Knall von Wedding kommen könnte, muss für die so genannte Multilateration drei Mikrofone aufstellen. Basierend auf den gemessenen Zeitabständen in welchen das Geräusch aufgenommen wurde, läßt sich theoretisch die Lärmquelle ermitteln, doch Störquellen wie Autolärm sorgen für ungenaue Messungen.

Theorien zum Knall von Wedding

Die Theorien zum Knall von Wedding sind sehr vielfältig. Vermutet werden nächtliche Schießübungen der Polizei, ratternde Waggons der Bahn, ein Scherzbold, geheime Techno-Partys und Tunnelgangster. In Bezug auf einen vermutlichen Scherzbold haben einige Augenzeugen nach einem Knallgeräusch nicht nur Blitze, sondern auch Rauchringe gesehen. Eine weitere Theorie sieht den unfertigen milliardenschweren neuen Berliner Flughafen als Grund für das Knallgeräusch. Unterirdische Bauarbeiten mit Tunnelbohrmaschinen sollen für den Knall von Wedding verantwortlich sein. Eine Untertunnelung des BER ist theoretisch möglich, weil der rätselhafte Denver International Airport ebenfalls über eine unterirdische Anlage verfügen soll. Vermutet werden auch die so genannten Himmelsposaunen als Ursache.

Das Rätsel um den Knall von Wedding zu lösen erfordert eine wissenschaftliche Forschung und den Einsatz moderner Technologien wie hochsensible Mikrofone, mit denen die Quelle eines lauten Geräuschs herausgefunden werden kann. Bislang konnte keine der Theorien den Grund für das explosionsartige Knallgeräusch belegen.

Video zum Knall von Wedding:

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https://www.youtube.com/watch?v=EPhEKzzNrPk
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Beitragsbild: © Depositphotos.com / oriontrail

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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