Der Schwarze Wald von Susquehanna

(Mystery News) Im US-Bundesstaat Pennsylvania in der Nähe des Flusses Susquehanna und nördlich der Ortschaft Coudersport, liegt der Schwarze Wald. Der finstere Wald ist bekannt für seine Spukgeschichten und für das unheimliche Verschwinden hunderter Menschen in den letzten Jahrzehnten. Vor Ort recherchierte der in Coudersport lebende Historiker Robert Lyman nach und fand dabei einige interessante Fakten zu dem mysteriösen Schwarzen Wald heraus, die einen erschaudern lassen und die an die berühmten „411 Missing“ Vermisstenfälle in den US-Nationalparks erinnern. Wenn Menschen ohne Spuren in Wäldern verschwinden, dann werden diese ungern betreten, wie zum Beispiel der rätselhafte Hoia Baciu Schreckenswald in Rumänien.

Spukt es im Schwarzen Wald?

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Der Historiker Robert Lyman fand bei seiner Forschungsarbeit heraus, dass in der Vergangenheit hunderte Menschen spurlos im Schwarzen Wald verschwanden und nie wieder aufgetaucht sind. Bei den Verschwundenen handelte es sich um Jäger, Angler, Touristen, Wanderer, Jugendliche, Hotelgäste und weitere Personengruppen. In den meisten Fällen wurden Suchmannschaften aktiv, jedoch wurden die vermissten Personen trotz intensiver stundenlanger Suche im Schwarzen Wald nicht gefunden. Die Verschwundenen blieben wie vom Erdboden verschluckt, außer ihren Habseligkeiten wie den Rücksäcken, fanden die Suchtrupps keine einzige Spur von den Vermissten.

Einer der Verschwundenen war der Texaner Arthur Wiseman, der mit seinem nagelneuen Geländewagen im Schwarzen Wald unterwegs war. Nur sein Jeep, seine Geldbörse, die Gewehre und andere Dinge seiner Ausrüstung lagen unberührt auf einer baumfreien Fläche. Von ihrem Hotel in Hammersley Fork aus beobachteten 20 Gäste eines Tages einen Mann, der offenbar angetrunken war und gerade aus dem Schwarzen Wald kam. Die Hotelgäste sahen mit Entsetzen, wie der Mann unerwartet auf eine wohl unsichtbare Mauer stieß und in die Luft gewirbelt wurde. Eine unerklärliche Kraft zog ihn zu sich und trotz aller Abwehrmaßnahmen löste sich der Mann plötzlich in Luft auf. Er verschwand spurlos und die Hotelgäste blieben ratlos am Fenster stehen.

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Die Kleinstadt Coudersport mit seinen über 2500 Einwohnern ist bei Wanderern, Anglern, Jägern und Naturfreunden sehr beliebt. Ringsum liegt die Bergkette der Allegheny Mountains, die zum Gebirgszug der Appalachen gehört, die bis zu 1482 Meter hoch sind. Die Appalachen legen sich abends wie eine Bettdecke über den Schwarzen Wald und lassen ihn finster und unheimlich aussehen.

Weltweit verschwinden Menschen in Wäldern

Auf der ganzen Welt gibt es Berichte über Tausende Menschen, die in Wäldern auf Nimmerwiedersehen verschwinden und nur ihre persönlichen Dinge hinterlassen. Die US-Nationalparks zählen bereits rund 1200 Vermisste, von denen der Großteil bis heute verschwunden bleibt. Wenn einer der Vermissten dennoch gefunden wird, kann sich die Person an nichts erinnern oder wird tot aufgefunden. Der Autor und ehemalige Polizist David Paulides hat zu dem spannenden Thema mehrere Bücher geschrieben. Alle Vermisstenfälle in den US-Nationalparks haben seiner Recherche zufolge einige Gemeinsamkeiten, wie wir bereits in einem früheren Artikel berichteten.

Allgemein gilt ein Wald vor allem in der Nacht als ein unheimlicher Ort, wo sich die Bäume biegen und merkwürdige Geräusche zu hören sind. Zu den Hotspots der vermissten Menschen zählen die US-Nationalparks Yosemite, Yellowstone und Winnipeg, in denen bereits Hunderte Personen spurlos verschwanden. Die Suchmannschaften sehen sich mit dem seltsamen Phänomen konfrontiert, dass sich das Wetter beim Start ihrer Vermisstensuche von jetzt auf gleich verschlechtert. Bei starkem Nebel, Schneefall oder massiven Regenfällen, wie sie quasi immer vor oder kurz nach dem Start einer Suche auftauchen, können die Suchmannschaften jedoch nicht aktiv werden.

Wenn man hört, wie Menschen, die gerade noch da waren, wie aus dem Nichts verschwinden, läuft einem ein Schauder über den Rücken. David Paulides stufte 650 Fälle als unerklärlich ein, weil sie in ländlichen Regionen wie den Nationalparks geschehen sind. Neben einzelnen Personen gibt es auch Geschichten von Gruppen, die verschwanden und nie mehr gesehen wurden.

Niemand weiß, wer für das Verschwinden der Menschen in den Wäldern verantwortlich ist. Bei den „Missing People“ aus den US-Nationalparks werden UFOs, Menschenhändler, die Betreiber illegaler Whiskybrennereien oder Einsiedler vermutet. Der Film „Die Wand“ mit Martina Gedeck in der Hauptrolle, beschäftigt sich mit dem Thema, wo eine Frau wie abgekapselt in einem Gebirge lebt, was von einer Art unsichtbaren Wand umgeben ist.

Was denkt ihr über den Schwarzen Wald und die verschwundenen Menschen aus den US-Nationalparks?

Videos zum Thema

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / prudkov

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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