Mysterium Gravitationsanomalie in der Antarktis ungeklärt

(Mystery News) Die rätselhafte Gravitationsanomalie im Südpol in der Antarktis ist seit über 60 Jahren bekannt und konnte bis heute nicht vollständig gelöst werden. Die Anomalie befindet sich im Nordwesten des Wilkeslandes und wurde sowohl 2005 als auch 2006 vom Research and Climate Experiment (GRACE) der NASA eingehend analysiert. Mittlerweile gab es weitere Messungen der Gravitationswellen und die Ergebnisse wurden im Vorjahr im Wissenschaftsmagazin „Antarctic Science“ publiziert. Das mysteriöse Gravitationsfeld hat Abmessungen von 350*500 Kilometern und ist 1500 Meter tief. Zahlreiche Spekulationen gibt es schon seit Jahren zu der Gravitationsanomalie, so wird ein Asteroid, ein Bunker der Nazis, Atlantis, Illuminaten oder eine Station Außerirdischer dahinter vermutet.

Gravitationsanomalie ein Riesenasteroid?

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Die Wissenschaft vermutet hinter der Gravitationsanomalie einen Riesenasteroiden, der im Durchmesser rund 60 Kilometer groß sein soll und damit sechsmal größer als der Asteroid, der vor 65 Millionen das Leben der Dinosaurier aushauchte. Nach Einschätzung der Wissenschaftler der Ohio State University könnte der Riesenasteroid in der Antarktis vor einer Viertelmilliarde Jahren auf die Erde getroffen sein. Bei diesem Einschlag sei der überwiegende Teil der damaligen Lebewesen gestorben. Der gigantische Asteroid könnte für die Gravitationsanomalie verantwortlich sein. Die Forscher der Ohio State University entdeckten einen Riesenkrater am Südpol. Sie nutzten dafür Schwerkraftschwankungen, die von den GRACE-Satelliten der NASA gemessen wurden, um unter der Eisdecke der Antarktis schauen zu können.

Bei ihrer Forschungsarbeit fanden sie ein 200 Meilen (321 Kilometer) breites Feld aus Mantelmaterial oder Massenkonzentration (Mascon) an Erdkruste. Die Mascons bilden sich, wenn auf der Oberfläche eines Planeten große Objekte einschlagen. Beim Einschlag prallt die dichtere Mantelschicht in die darüber liegende Kruste, die sich am Ort der Einschlagsstelle unterhalb des Kraters befindet. Als die Forscher ihr Gravitationsbild mit Radarbildern des Bodens unter dem Eis überlagerten, fanden sie die Massenkonzentration Erdkruste in einer perfekten kreisrunden Form, der eine Abmessung von rund 300 Meilen (ca. 483 Meilen) zeigte und leicht den Bundesstaat Ohio aufnehmen könnte. Bezogen auf die alleinige Struktur beweise sie nichts.

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Das Forscherteam möchte die Messungen nun vor Ort direkt untersuchen, um die ermittelten Ergebnisse zu bestätigen. Die besten Beweise könnte der Felsen im Krater liefern und dafür sind Bohrungen erforderlich. Die US-Weltraumbehörde NASA und die NSF (National Science Foundation) werden die Finanzierung für die örtliche Analyse der Gravitationsanomalie übernehmen.

Was werden die Wissenschaftler finden?

Wenn die Wissenschaftler die rätselhafte Gravitationsanomalie am Südpol direkt untersuchen, dann werden sie sehr wahrscheinlich das Rätsel lösen. Die kreisrunde Form kann auf ein Ufo, den genannten Riesenasteroiden oder eine außerirdische Station hindeuten. Am realistischsten erscheint ein gigantischer Asteroid, der wie die Forscher herausfanden, vor 250 Millionen Jahren an der Stelle der Gravitationsanomalie eingeschlagen war. An der Erforschung der Anomalie werden Wissenschaftler der Ohio State University, das NASA Goddard Space Flight Center, das All-Russia Research Institute for Geology and Mineral Resources of the World Ocean und die südkoreanische Sejong University teilnehmen.

Die Antarktis gilt bis heute nicht als komplett erforscht und der Absturz eines Ufos vor tausenden von Jahren könnte tatsächlich der Fall gewesen sein. Die Entdeckung eines unter dem Eis gelegenen Raumschiffs würde bedeuten, dass wir nicht allein im Universum sind und Aliens existieren. Technologisch würde die Welt einen deutlichen Sprung nach vorne vollziehen und viele Probleme unserer heutigen Zeit wie Krankheiten, Energieversorgung und Umweltverschmutzung lösen.

Was die Wissenschaftler am Ort der Gravitationsanomalie finden werden, beantworten ihre geplanten Bohrungen. Basierend auf den Bohrungen werden Ergebnisse ermittelt und Fragen beantwortet, die bisher unklar sind.

Wie denkt ihr über die Gravitationsanomalie in der Antarktis? Eine Alien-Station? Ein Ufo?

Wir denken, dass es sich bei der Gravitationsanomalie um einen Riesenasterioden statt Ufo handeln könnte. Die Forschungsarbeiten der Wissenschaftler dürften die Frage beantworten, ob wir Recht behalten werden.

Video zum Thema

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / erectus

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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