Goatman – Das Mysterium des Ziegenmannes

(Mystery News) Im US-Bundesstaat ist der Goatman, der Ziegenmann, eine Mischung aus Mann und Ziege, seit dem Jahr 1957 eine beliebte Legende, die immer wieder erzählt wird. Ob das Hybridwesen tatsächlich existiert oder nur ein Fabelwesen ist, kann niemand mit absoluter Gewissheit sagen. Der Goatman soll für den Tod von diversen Haustieren, zwei Erwachsenen und zwölf Kindern verantwortlich sein, außerdem soll er seine menschlichen Opfer teilweise gefressen haben.

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Der Mythos des Goatman entstand 1957

Der mysteriöse Goatman wurde erstmals 1957 im Prince George’s County im US-Bundesstaat Maryland von Augenzeugen gesichtet. Sein Lebensraum soll eine Höhle im Umfeld der Stadt Bowie sein, doch anderen Quellen zufolge soll sich sein Versteck in der Nähe einer alten verrosteten Brücke in Louisville oder im Umkreis des Ortes Davidson befinden. Fünf Jahre nach den ersten Sichtungen soll der Ziegenmann zwei Erwachsene und zwölf Kinder getötet haben, die ein Camp in der Nähe seiner Höhle in Bowie aufgeschlagen hatten. Das Ungeheuer habe die Erwachsenen und Kinder teilweise gefressen und seine regelmäßigen Opfer sollen Haustiere sein.

Nach Erzählungen sei der Goatman das Ergebnis eines fehlgeschlagenen Experiments des Henry A. Wallace Beltsville Agricultural Research Center in Beltsville. Der Ziegenmann entstand der Legende nach, als einer der Forscher menschliche DNA mit Ziegen-DNA kreuzte. Das Mischwesen sei aus dem Forschungslabor in die nahen Wälder geflohen, bewaffnet war es mit der Axt eines Farmers. Das Monster wurde nicht nur in Maryland, sondern auch in Kentucky, Alabama, Texas, Kalifornien, Arkansas, Michigan, Oregon, Washington, Texas und sogar in Kanada gesehen.

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Sichtungen im Jahr 2016

Der TV-Sender WBAL-TV aus Baltimore (Maryland) berichtete im April 2016 über neue Sichtungen des Ziegenmannes. Im April habe der Goatman einigen Teenagern aufgelauert, die eine Straße überqueren wollten. Das Ungeheuer wurde dabei von einem Einwohner fotografiert. Das Foto zeigt eine etwa zwei Meter große Kreatur von kräftiger Statur, mit schwarzem dichten Fell und Ziegenhörnern.

Die erneuten Sichtungen des Goatman und seine angebliche Verbindung zum Henry A. Wallace Beltsville Agricultural Research Center veranlasste die Sprecherin der Forschungsanlage, mit der Legende aufzuräumen. Nach ihren Worten seien die Erzählungen dumm und keine lustige Erfindung. In der Einrichtung seien solche Experimente nicht durchgeführt worden, auch wenn die Webseite der Anlage über Forschungen an Ziegen, Kühen, Geflügel und anderen Nutztieren berichtet. Bei Eingabe des Wortes Goat (Ziege) werden 9600 Ergebnisse aufgelistet.

Frau stirbt bei Recherchen zum Goatman

Als die junge 26-jährige Roquel Bain mit ihren Freund auf einer Abenteuerreise in Maryland unterwegs war, hörte das Paar von der Geschichte des Goatman und entschied sich, den Geschichten nachzugehen. Das Paar suchte die rostige Brücke bei Louisville auf und überquerte sie, doch dabei kam ihnen ein Zug entgegen und Roquel stürzte tödlich zu Boden. Nach der offiziellen Stellungnahme wollte Roquel dem Zug ausweichen, fiel dabei 30 Meter in die Tiefe und starb an ihren Verletzungen. Ihr Freund kam mit dem Schrecken davon und blieb unversehrt. Seit 30 Jahren starben schon dutzende Menschen, die die rostige Brücke trotz Verbotsschildern betreten haben. Wenn dann ein Zug kommt, könne man nicht mehr rechtzeitig fliehen, sagte Denise Harris gegenüber „Wave News“.

Ebenfalls im April sorgte die Geburt einer Ziege mit menschenähnlichen Gesichtszügen in Malaysia für Aufsehen. Das Tier verstarb kurz nach seiner Geburt und wurde vom Landwirt Ibrahim Basir zum Veterinäramt gebracht. Die Ziege sei seinen Angaben nach untypischerweise ohne Nabelschnur geboren worden, und das Jungtier habe einem Menschenbaby geglichen. Laut Spekulationen könnte ein Gendefekt für diese sonderbare Erscheinung verantwortlich gewesen sein.

Der Goatman ist aktuellen Erkenntnissen nach nichts anderes als eine „Urban Legend“, also ein Fabelwesen, was real nicht existiert. Es wurden zwar Bilder aufgenommen, doch deren Echtheit müsste überprüft werden. Eine Überprüfung könnte helfen, die Wahrheit über diese mysteriöse Kreatur ans Tageslicht bringen. Bis dahin können wir jedoch nur spekulieren.

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / Goatman

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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