Drei Schiffswracks von Kriegsschiffen aus der Javasee verschwunden

(Mystery News) In der Javasee, rund 100 Kilometer vor der Küste Indonesiens entfernt, wurden im Zweiten Weltkrieg sechs Kriegsschiffe Großbritanniens und der Niederlande versenkt. Zwei Wracks sind nun plötzlich spurlos verschwunden und große Teile eines Zerstörers fehlen. Von den beiden Schiffswracks, der HNLMS Kortenaer und der HNLMS De Ruyter, die 1942 in der Schlacht von Java sanken, fehlt jede Spur und sie hinterließen nur Abdrücke am Meeresgrund.

Fluchtrucksack – Die perfekte Packliste

Nach einem Bericht der britischen Zeitung „The Guardian“ gelten die verschwundenen niederländischen Schiffswracks als Kriegsgräber, doch von der Regierung Indonesiens erhielten sie keinen besonderen Schutz. Die Spekulationen gehen von Schrottdieben als Ursache aus, aber wie Bergungsexperten gegenüber der BBC sagten, sei diese Theorie unrealistisch. Der Abtransport würde Monate oder Jahre dauern, zudem würden die Bergungsarbeiten auch auffallen.

Bergung der Schiffswracks erfordert hohen technischen Aufwand

Die Bergung der Schiffswracks hätte einen enormen technischen Aufwand mit schweren Kränen erfordert, wie die Bergungsgesellschaft Mammoet erklärte. Die Kräne wären zu auffällig und müssten Monate, wenn nicht Jahre im Einsatz gewesen sein. Die Schiffswracks wiegen mehrere tausend Tonnen und ihr plötzliches Verschwinden bleibt ein Rätsel. Erst vor 14 Jahren wurden die insgesamt sechs Kriegsschiffe der britischen und niederländischen Marine in der Javasee in 70 Metern Tiefe rund 100 Kilometer vor dem indonesischen Festland entdeckt.

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Die Marine Indonesiens hat mit der Untersuchung des rätselhaften Verschwindens der zwei Schiffswracks begonnen. Erst vor Kurzem wurde im Rahmen einer Erkundungsfahrt festgestellt, dass die zwei tonnenschweren Wracks der niederländischen Kriegsschiffe vollständig verschwunden sind und dass bei einem britischen Zerstörer große Teile nicht mehr vorhanden sind. Die Metallpreise sind für Kriminelle ein verlockendes Angebot, um illegal Geld zu verdienen, indem sie Schiffswracks oder Teile davon stehlen und mit Profit verkaufen. Eine Bergung der genannten Schiffswracks würde jedoch Millionen kosten und hätte zudem für große Aufmerksamkeit gesorgt. Aufgrund dieser komplexen technischen wie finanziellen Herausforderungen dürften Metalldiebe nicht für das plötzliche Verschwinden der Wracks verantwortlich sein.

Verschwundene Schiffe

Die Geschichte kennt zahlreiche Geschichten von verschwundenen Schiffen, wie zum Beispiel dem US-Kohlefrachter USS Cyclops, der im März 1918 mit 300 Mann an Bord und 11.000 Tonnen Manganerz vom Meer verschluckt wurde. Der Kohlefrachter soll im Bermudadreieck gesunken sein. Nach Angaben der US-Navy handelt es sich um den bisher größten Seeunfall außerhalb von Kriegen. Warum die USS Cyclops verschwand und wo sie sich heute befindet, bleibt bis zum heutigen Tag ein Rätsel. Bislang gibt es fünf Theorien zu dem US-Kohlefrachter, über die wir im Februar 2016 berichteten.

Die Ostsee-Anomalie ist zwar kein Schiffswrack im direkten Sinne, doch gilt diese Entdeckung des schwedischen Taucherteams „Ocean Team X“ als ungelöst. Bei der Anomalie handelt es sich um eine Steinstruktur, die in ihrem Aussehen an den „Rasenden Falken“ aus „Star Wars“ erinnert und ein UFO sein soll. Das Objekt liegt in internationalen Gewässern und weckte offenbar bereits das Interesse der schwedischen wie auch der russischen Marine. Die NATO führt in der Nähe der Ostsee-Anomalie jährlich das North Coasts Manöver durch, eine internationale Großübung, an der zahlreiche Marinestreitkräfte beteiligt sind. Bis heute bleibt es ein Mysterium, ob es sich bei der Ostsee-Anomalie um ein UFO oder ein versteinertes Flugzeug einer uns unbekannten Hochkultur handelt.

In Bezug auf die verschwundenen Schiffswracks in der Javasee müssen wir die nächste Zeit abwarten. Die eingeleitete Untersuchung der indonesischen Marine in Zusammenarbeit mit den Niederlanden und Großbritannien wird noch dauern, bis erste Ergebnisse vorliegen. Für das Verschwinden der beiden Kriegsschiffe könnte auch ein Seebeben oder uns fremde Unterwasserkräfte verantwortlich sein. Die Welt steht bezogen auf die Ursache vor einem Rätsel, das es in den nächsten Monaten und Jahren zu lösen gilt. Die Marine muss mit Tauchbooten der Spur folgen und dürfte so herausfinden, wohin die Schiffswracks und die Teile des Zerstörers gebracht wurden. Vielleicht wurden die Wracks mit einem neuartigen Unterwasserfahrzeug abgeschleppt, doch solche Vermutungen sind reine Theorien.

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / d.images

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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