Der Mordfall John F. Kennedy – Wer steckt hinter dem Attentat?

(Mystery News) Am 22. November 1963 starb mit John F. Kennedy der 35. Präsident der USA bei einem bis heute nicht vollständig aufgeklärten Attentat. Lee Harvey Oswald, der verdächtige Attentäter, wurde zwei Tage nach seiner Verhaftung vom Nachtclubbesitzer Jack Ruby erschossen, noch während er von der Polizei abgeführt und von der Presse interviewt wurde. Oswald bleibt bis zum heutigen Tag der Hauptverdächtige im Mordfall Kennedy, doch Verschwörungstheorien sehen keinen Einzeltäter hinter dem Attentat auf dem charismatischen US-Präsidenten Kennedy.

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Nach Ansicht der Verschwörungstheoretiker sollen die CIA, die Mafia oder der industriell-militärische Komplex für seinen schrecklichen Tod verantwortlich sein. John F. Kennedy wollte den Spekulationen zufolge staatliche UFO-Geheimnisse lüften und das sei einer der Gründe für seinen geplanten Tod gewesen. Kennedy wurde nur 46 Jahre alt und während seiner Amtszeit herrschte die kritische Phase des Kalten Krieges. Die Kubakrise konnte er lösen, er erlebte ein Desaster bei der Invasion der Schweinebucht und sah, wie der Vietnamkrieg eskalierte. Kennedy versprach der Bevölkerung die bemannte Mondlandung bis zum Jahr 1970 und erlebte, wie die Berliner Mauer gebaut wurde. In diesem Artikel beleuchten wir das Attentat auf den 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Was geschah am Tag des Attentats auf John F. Kennedy?

Der 22. November 1963 war ein sonniger Tag. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Jacqueline Bouvier-Kennedy landete John F. Kennedy in Dallas und wollte seine Texas-Reise einläuten. Das Ziel seiner Reise war es, die Bürger für seine Wiederwahl 1964 zu gewinnen, den Streit innerhalb der demokratischen Partei in Texas zu schlichten und Spenden für seine bevorstehende Präsidentschaftswahl zu sammeln. Vor seinem Besuch kursierten Flugblätter in Texas, die ihn des Hochverrats beschuldigten, und in Dallas herrschte allgemein eine aufgeheizte Stimmung in Teilen der Bevölkerung, nicht alle waren Kennedy wohlgesonnen. Vier Tage zuvor musste in Miami ein Autokorso des Präsidenten abgesagt werden, weil die Polizei auf Attentatspläne aufmerksam wurde.

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Die Sicherheitsvorkehrungen in Dallas wurden zwar verstärkt, doch waren 350 Polizisten der städtischen Polizei unzureichend. Ergänzt wurde das Sicherheitspersonal von 40 Männern der Staatspolizei und 15 Deputy Sheriffs aus Dallas County. Kennedy selbst wurde von 28 Agenten des Secret Service geschützt, jedoch begleiteten nur ein Dutzend von ihnen die Autokolonne des US-Präsidenten. Im Gegensatz zum Besuch in Tampa wurden die Dächer entlang der Fahrstrecke in Dallas weder kontrolliert noch gesichert. John F. Kennedy fuhr in einer schwarzen Staatslimousine, einem Lincoln Continental X100 mit offenen Verdeck. Kennedy galt als risikofreudig und wollte den Bürgern nahe sein. Die Gefahr eines Anschlags sah er zwar, doch nahm er diese Bedrohung eher auf die leichte Schulter.

In Kennedys Limousine saßen er, seine Frau Jacqueline, der texanische Gouverneur John Connally, dessen Frau Nellie, der Fahrer William Greer und ein Leibwächter. Der Fahrer und der Leibwächter gehörten zum Secret Service. Als der Wagen in die Elm Street einbog, knallten um 12:30 Uhr Schüsse und John F. Kennedy wurde von drei Gewehrkugeln getroffen. Die erste Kugel war der Analyse der Warren-Kommission zufolge ein Fehlschuss, die zweite Kugel traf Kennedys Hals, die Brust sowie das Handgelenk und den Oberschenkel von Connally.

Der dritte Schuss traf Kennedy am Kopf, worauf die rechte Hälfte des Kopfes aufplatzte. Jackie Kennedy kletterte auf das Heck des Wagens und sammelte etwas Hirnmasse ihres Mannes ein, das während des Einschlags der Kugel dort gelandet war. Der Fahrer der Limousine handelte geistesgegenwärtig, er trat aufs Gas und leitete die Flucht ein. Einige Augenzeugen erblickten einen Gewehrlauf am Fenster im fünften Stockwerk des nahegelegenen Schulbuchlagerhauses. Um 12:35 Uhr versuchte ein Ärzteteam des Parkland Memorial Hospitals das Leben von Kennedy zu retten, doch 25 Minuten später starb er und sein Körper wurde ins Bethesda Naval Hospital überführt. An Bord der Airforce One wurde Lyndon B. Johnson nach dem Tod Kennedys als 36. Präsident der USA vereidigt.

Theorien zum Attentat

In den vergangenen Jahrzehnten seit dem Kennedy-Attentat haben sich eine Reihe von Verschwörungstheorien entwickelt. Eine Theorie besagt, dass Kennedy den militärisch-industriellen Komplex eindämmen wollte, eine zweite These, dass er Ufo-Geheimnisse offenbaren wollte. Für die Ermordung soll nicht allein Lee Harvey Oswald, sondern die CIA, die Mafia oder andere Feinde Kennedys verantwortlich sein. Oswald wurde am Morgen des 22. November 1963 gesehen, wie er ein eingewickeltes längliches Objekt bei sich trug, als er das Schulbuchlagerhaus betrat. Es soll eine Gardinenstange für seine Wohnung gewesen sein, obwohl die schon welche hatte.

Kurz vor den Schüssen auf Kennedy ist auf einem der Filme, die das Attentat zeigen, ein Mann mit einem schwarzen Regenschirm zu sehen. Der Regenschirm öffnet sich und kurz darauf fallen die Schüsse. Seine Identität ist bis heute ungeklärt, ebenso unbekannt ist der Name der Babushka-Lady, die alles filmte. Sie gilt als wichtige Zeugin, jedoch bis heute wurde sie nicht gefunden. Nach den Verschwörungstheorien sollen Lee Harvey Oswald, die CIA, die Mafia, Lyndon B. Johnson, Fidel Castro, die damalige Sowjetunion, Exilkubaner, Israel, FBI-Direktor Edgar Hoover oder der militärisch-industrielle Komplex in die Ermordung Kennedys verwickelt gewesen sein. Bis zum heutigen Tag gilt die Einzeltäter-Theorie mit Lee Harvey Oswald jedoch als am glaubwürdigsten.

Was denkt ihr? Wer hat den charismatischen John F. Kennedy ermordet?

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / alancrosthwaite

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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