Lohnt es sich, die 10. Staffel Akte X anzuschauen?

(Mystery Serien News) Die Mysteryserie „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“, mit David Duchovny und Gillian Anderson als FBI Spezialagenten Fox Mulder und Dana Scully, wurde in den Jahren 1993 bis 2002 gedreht. Mit der zehnten Staffel feierte die Kultserie im letzten Jahr ihr Comeback, in Deutschland wurde sie im Februar 2016 von ProSieben ausgestrahlt. Aufgrund der zahlreichen schwachen Folgen konnte Akte X jedoch nur bedingt überzeugen.

Fox Mulder wurde zum Einsiedler

Bist du bereit zum Überleben?

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In der zehnten Staffel von Akte X trennten sich die Wege von Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson), sowohl beruflich wie privat. Mulder zog sich in die Einsamkeit zurück und Scully arbeitete als Medizinerin. Die erste Folge „Der Kampf“ der sechsteiligen neuen Staffel beginnt bombastisch, als ein UFO in Roswell im Juli 1947 abstürzt und von der U.S. Army geborgen wird. In seiner Einsamkeit verfolgt Mulder die Sendungen des Verschwörungstheoretikers Tad O´Malley (Joe McHale), der alle Theorien, die zu UFOs, FEMA-Camps, zum Roswell-Zwischenfall, zu Area 51 und zur Dulce Airforce Base herumgeistern, als wahr bezeichnet. Der Moderator sucht Mulder auf und stellt ihm Sveta (Annet Mahendru) vor, die glaubt, von Außerirdischen entführt worden zu sein. Kurzerhand lässt Mulder ihr Blut auf Alien-DNA untersuchen, was jedoch ergebnislos bleibt. Als ihn ein Informant (Rance Howard) über die wahren Ereignisse des Roswell-Zwischenfalls in Kenntnis setzt, beginnt ein Rennen gegen die Zeit. Die Regierung oder eine mächtige Organisation versucht die Arbeit der beiden FBI-Agenten an den wieder geöffneten X-Akten zu torpedieren. Auch der Raucher (William B. Davis), der zu Mulders Überraschung noch lebt, hat seine Hände mit im Spiel.

Wieso die 10. Staffel Akte X schwach ist

Die 10. Staffel von Akte X hat bis auf die Episoden „Der Kampf I & II“ keine besonderen Höhepunkte zu bieten. Die übrigen vier Episoden der neuen Staffel der Kultserie sind schwach und uninspiriert. Vor allem die 5. Episode „Babylon“ ist an Lächerlichkeit und langweiliger Handlung kaum zu unterbieten, obwohl das darin behandelte Thema Terrorismus sehr ernst ist. Mulder beginnt einen Drogentrip, auf dem ihm seine treuesten Helfer, die „Einsamen Schützen“, sein Vater, Deep Throat (sein erster Informant, gespielt von Jerry Hardin) und der Raucher begegnen.

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Mulders neue Synchronstimme, gesprochen von Sven Gerhardt statt von Benjamin Völz, ist aufgrund ihrer Jugendlichkeit definitiv unpassend und entspricht nicht dem Charakter des FBI-Agenten, selbst wenn Fox Mulder in der zehnten Staffel weniger an UFOs und Außerirdische glaubt.

Bei Maxdome ist die komplette Mysteryserie „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“ von Staffel 1 bis 10 per Videostreaming abrufbar.

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / boscorelli

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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