Totale Mondfinsternis mit Blutmond im Anmarsch

In der Nacht vom 27. auf den 28. September 2015 findet eine totale Mondfinsternis statt und ist ein seltenes Ereignis, weil sich der Mond dabei blutrot färbt. Der Mond befindet sich dann im erdnächsten Punkt der Umlaufbahn und wird deshalb auch als Supermond bezeichnet. Er bewegt sich durch den Erdschatten. Im Rahmen der Mondfinsternis passiert der Erdtrabant die Erde in einer Entfernung von rund 356.000 Kilometern und erscheint dadurch deutlich größer als bei einer normalen Mondfinsternis.

Ungefähr jeder 14. Vollmond ist ein Supermond aber nicht immer blutrot. Das langwellige rote Sonnenlicht wird in der Erdatmosphäre gebrochen, wodurch sich die Sonne vor dem Verschwinden hinter dem Horizont eine rote Färbung erhält. Schummeriges rotes Licht wird deshalb auf den Mond geworfen und erhielt aus diesem Grund seinen schrecklichen Spitznamen Blutmond. Die Bezeichnung Blutmond stammt aus dem Mittelalter.

Ein Vollmond und eine totale Sonnenfinsternis treten extrem selten auf. Zu einer Mondfinsternis kommt es nur, wenn der Mond sich im Kernschatten der Erde bewegt und fand zuletzt im Jahr 2008 statt. In drei Jahren soll sich die nächste Mondfinsternis ereignen. Vor 33 Jahren hatte es die letzte Mondfinsternis verbunden mit einem Supermond gegeben. In der Vergangenheit gab es in den Jahren 1910, 1928, 1946 und 1964 jeweils eine Supermond-Finsternis. Das Ereignis tritt alle 18 Jahre auf und somit erfolgt die nächste derartige Finsternis erst wieder im Jahr 2033.

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Die diesjährige Supermond-Finsternis beginnt am 27.September 2015 um 3:07 Uhr und endet mit Verlassen des Kernschattens um 6:27 Uhr. Von der Erde aus kann der Blutmond sehr gut mit einem Teleskop, Superzoom-Kamera oder Teleobjektiv beobachtet werden. Der beste Standort für die Beobachtung ist der Südwesten aber nur wenn das Wetter gut und der Himmel nicht bewölkt sein sollte. Ein Wissenschaftler warnt im Zusammenhang mit dem seltenen Ereignis vor dem Weltuntergang und zwar soll ein Meteorit am 28.September 2015 in die Erde einschlagen. Die NASA entkräftete diese Vermutung durch wissenschaftliche Gegenbeweise und rechnet nicht einem Untergang unseres blauen Planeten.

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / Whiterabbit83

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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