Toba – Indonesiens Supervulkan

(Mystery News) Auf der indonesischen Insel Sumatra befindet sich mit dem Toba einer der gefährlichsten Supervulkane auf unseren Planeten, der vor 74.000 Jahren zuletzt ausgebrochen ist und jederzeit erneut ausbrechen könnte. Seit den schweren Erdbeben im Dezember 2004 und den nachfolgenden Erschütterungen vergleichbarer Stärke existieren Befürchtungen, dass der Toba erneut erwachen und ausbrechen könnte.

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Details zum Supervulkan Toba

Der Gipfel des Supervulkans Toba befindet sich in 2157 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Die Caldera des Vulkans ist mit Wasser gefüllt, sie hat eine Länge von rund 100 Kilometern und ist die größte Caldera weltweit. Der Standort des Toba liegt im Bereich der Subduktionszone. Beim letzten Ausbruch vor rund 74.000 Jahren wurde innerhalb von 14 Tagen mit 2800 Kubikkilometern so viel Material in den Himmel befördert, dass man damit ein ganzes Bundesland mit einer dicken Ascheschicht bedecken könnte.

Nach der gewaltigen Eruption brach der Vulkan um 1,7 Kilometer ein und das führte zur Bildung der Caldera. Die Caldera selbst wird heute als Lake Toba bezeichnet. Die Eruption des Yellowstone Supervulkans vor 600.000 Jahren schleuderte nur 1000 Kubikkilometer Material an die Erdoberfläche, und somit ist der Ausbruch des Toba der bislang größte Vulkanausbruch in der Erdgeschichte. Pyroklastische Ströme verbreiteten sich auf einer Fläche von geschätzten 20.000 Quadratkilometern und die Asche bedeckte vier Millionen Quadratkilometer.

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Erneuter Ausbruch in naher Zukunft ausgeschlossen

Nach aktuellen wissenschaftlichen Forschungen, droht in naher Zukunft kein Ausbruch des Toba. Ein Wissenschaftlerteam von der Staatlichen Universität Nowosibirsk unter Leitung des Forschers Iwan Koulakow stellte nun mithilfe von Erdbebenwellen fest, wieso die Eruption des Supervulkan Toba vor rund 74.000 Jahren so gewaltig ausfiel. Für einen Supervulkanausbruch sind nach dem Forschungsergebnis eine abtauchende Erdplatte, große Mengen Magma, ein Gesteinsdeckel und erhebliche Gasmengen erforderlich.

Wie die Forscher im Magazin „Nature Communications“ schreiben, sei der unterirdische Gesteinsdeckel dafür verantwortlich, dass das Magma nur schubweise aufsteigen könne und dass deshalb zwischen den Ausbrüchen von Supervulkanen hunderttausende Jahre vergehen. Einer anderen Analyse zufolge sammelt sich das Magma innerhalb von Jahrzehnten, und das würde dann zu einem gigantischen Vulkanausbruch führen.

Vor einer Supereruption würden sich Anzeichen ankündigen, und zwar in Form von Erdbeben, Gas und Bodenanhebungen. Nach einem Bericht von zwei Geologen in der Zeitschrift „Plos One“, würde sich die Vorwarnzeit vor dem Ausbruch auf nur ein Jahr belaufen, ehe ein Supervulkan wie der Toba oder der Yellowstone ausbricht. Aktuell muss keine Eruption des Toba befürchtet werden, doch auf der Welt gibt es weitere Supervulkane wie die Phlegräischen Felder nahe Neapel.

Der Ausbruch eines Supervulkans und seine Folgen

Die Eruption eines Supervulkans hätte für die Erde schwere Folgen. So würden die pyroklastischen Ströme und die Asche Millionen Quadratkilometer Boden bedecken, die Folgen wären katastrophal. Neben Millionen von Toten und globalen Hungersnöten wird wahrscheinlich auch die Lage in den Städten durch Unruhen und Panik außer Kontrolle geraten. Wenn in der Folge auch die Weltwirtschaft zusammenbricht, dann werden Regierungen den Ausnahmezustand verhängen und alles versuchen, um der Katastrophe Herr zu werden. Ein Großteil der Menschen müsste zum eigenen Schutz unterirdisch leben.

Aufgrund der Eiszeit, ähnlich einem nuklearen Winter, wäre auf der Erdoberfläche über Jahrzehnte kein normales Leben mehr möglich. Der Vulkanausbruch würde im schlimmsten Fall den größten Teil der Menschheit das Leben kosten, wie es in der Toba Katastrophentheorie geschildert wird. Nach der Theorie wurde die Ausbreitung des Menschen durch den Ausbruch des Toba vor rund 74.000 Jahren erheblich beeinflusst.

Die Menschheit kann sich nur bedingt auf die Eruption eines Supervulkans vorbereiten, doch im Katastrophenfall würde zuerst das Chaos regieren und später Vernunft einkehren und jeder Einzelne wäre erst einmal auf sich gestellt. Aus diesem Grund sollte man sich auf den möglichen Fall einer Naturkatastrophe vorbereiten, und zum Beispiel einen Fluchtrucksack zusammenstellen. Nach einer Katastrophe wie beispielsweise einem Supervulkan-Ausbruch, kann der Fluchtrucksack in den ersten Tagen dabei helfen, das eigene Überleben zu sichern.

Videos zum Thema Supervulkan

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / Franshendrik_Tambunan

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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