Rätsel des Roswell-Zwischenfall durch Ramey-Memo vor der Aufklärung?

(Mystery News) Im Juli 1947 stürzte in der Wüste von New Mexico, nahe der Stadt Roswell, auf dem Gelände des Farmers William MacBrazel ein Ufo ab, und es wurde von der U.S. Air Force geborgen und abtransportiert. Am 8. Juli 1947 berichtete die Zeitung „Roswell Daily Record“ darüber, dass die US-Luftwaffe ein Ufo geborgen hat. Nur kurze Zeit später erfolgte das Dementi der Air Force im Rahmen einer schnell angesetzten Pressekonferenz. Bei dieser Pressekonferenz am 9. Juli 1947 wurden der versammelten Presse die vermeintlichen Ufo-Trümmer gezeigt und als Teile eines abgestürzten Wetterballons bezeichnet. Auf dieser Pressekonferenz hielt General Ramey unbeabsichtigt ein Memo in die Kameras der Presse, und genau dieses Schreiben soll nun zur Aufklärung des bis heute nicht geklärten Roswell-Zwischenfalls beitragen. Ein Kollege des Ufo-Forschers Kevin Randle, der selbst keine Ufos erforscht, sich aber für die Thematik interessiert, hat ein Preisgeld von 10.000 US-Dollar für die Entzifferung des Ramey-Memos ausgeschrieben.

Die Entzifferung des Ramey-Memos soll die Wahrheit ans Licht bringen

An der Entzifferung des Ramey-Memos kann sich dem anonymen Geber des Preisgeldes zufolge jeder beteiligen, egal ob Firma, Privatpersonen, Schulen, Universitäten oder Forschungseinrichtungen. Jeder ist aufgerufen, das Schreiben zu entziffern, damit die Wahrheit über den Roswell-Zwischenfall ans Tageslicht kommt. Die an der Entzifferung beteiligten Personen müssen jedoch ihre Methoden und die Technik erklären, die sie genutzt haben und die Ergebnisse müssen reproduzierbar sein. Kevin Randle verwies dabei auf die Entschlüsselung einer Infotafel, welche die Mumie auf einem angeblichen Roswell-Dia als den Körper eines Indianerkindes und nicht als den eines Außerirdischen identifizierte.

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Das Preisgeld würde Randle zufolge nur dann ausgezahlt, wenn Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen eine übereinstimmende Meinung haben. Der Text soll zudem klar lesbar und auch die Aussagen müssen schlüssig sein. Am Ende sollen alle Zweifel über das Schreiben ausgeräumt sein. Alle Interessierten, die sich an der Entzifferung des Ramey-Memos beteiligen möchten, können den Geldgeber des Preisgeldes per Mail über rameymemo@gmail.com kontaktieren. Ein Teil des Ramey-Memos ist jedoch durch die Hand des Generals verdeckt und dürfte wohl niemals entziffert werden.

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Erklärungen der U.S. Air Force zum Roswell-Zwischenfall

Die U.S. Air Force veröffentlichte 1997 ihren Abschlussbericht zum Roswell-Zwischenfall, in dem das einstige Geheimprojekt Mogul für den angeblichen UFO-Absturz verantwortlich sein soll. Wie die Autoren des Berichts schreiben, sei ein abgestürzter Spionageballon des damaligen TOP SECRET Projekts Mogul die Ursache für den Crash gewesen, und bei den angeblich geborgenen grauen Außerirdischen habe es sich um Testpuppen gehandelt. Diese Testpuppen, Crash Test Dummies, warf die U.S. Air Force nachweislich jedoch nur im Zeitraum von 1953 bis 1959 zu Testzwecken von Ballons aus großer Höhe ab. Bei den geborgenen Körpern soll es sich laut den Kritikern des Abschlussberichts allerdings nicht um Testpuppen, sondern um Außerirdische handeln, die bei dem Roswell-Zwischenfall ums Leben kamen. Eines der Aliens soll jedoch überlebt haben und ein paar Jahre später gestorben sein.

Ein Großteil der Befürworter des UFO-Absturzes in Roswell glaubt heute an ein Täuschungsmanöver (Cover-up) der U.S. Air Force. Die Skeptiker hingegen sehen den Abschlussbericht und die darin beschriebene Ursache für den Roswell-Zwischenfall als wahr an. Ein weiteres, bis heute nicht vollständig aufgeklärtes Rätsel im Zusammenhang mit Roswell ist der Tod von James N. Forrestal, dem ersten Verteidigungsminister der USA, am 22. Mai 1949.

Der rätselhafte Tod von James N. Forrestal

Vor seinem Tod litt US-Verteidigungsminister James N. Forrestal unter Erschöpfungszuständen und nervlichen Zusammenbrüchen, möglicherweise auch im Zusammenhang mit dem Ufo-Absturz in Roswell. Auch der Streit mit dem US-Luftwaffenminister Stuart Symington im Jahre 1948 über die Verteidigungsausgaben war Teil seiner gesundheitlichen Vorgeschichte. Forrestal wurde am 28. März 1949 in einer feierlichen Zeremonie aus seinem Amt entlassen. Aufgrund seines körperlichen und geistigen Zustandes wurde er Anfang April 1949 ins Bethesda Marinekrankenhaus geflogen, wo er bis zu seinem mysteriösen Tod am 22. Mai 1949 in der VIP-Suite des 16. Stocks blieb.

Zwischenzeitlich wurden all seine Tagebücher aus dem ehemaligen Büro entwendet und sie gelangten schließlich ins Weiße Haus. Die Tagebücher setzen sich aus zahlreichen Ringbüchern von über 3000 Seiten Umfang mit geheimen Inhalt zusammen und sind bis heute unter Verschluss. Der damalige US-Präsident Truman hatte letztendlich kein Vertrauen mehr in Forrestal und entließ ihn aus der Regierung, ersetzt wurde er durch den neuen Verteidigungsminister Johnson. Am Morgen des 22. Mai 1949 soll sich Forrestal aus dem 16. Stock in den Tod gestürzt haben. Nach den heutigen Erkenntnissen kann man jedoch einen Selbstmord mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen und auch einen Mord in Betracht ziehen. Um seinen Hals war nämlich eine Bademantelschnur geknotet, während sich das Ende praktisch lose am Heizkörper befand, zudem war das Fenster, aus dem er sprang, sehr klein und mit einem Fliegengitter versehen.

Sein Tod bleibt bis heute ein Mysterium, ebenso der Inhalt seiner Tagebücher, die sehr wahrscheinlich etwas über den Roswell-Zwischenfall enthalten. Vor seinem Tod berichtete Forrestal mehrmals, dass er von fremdartigen aussehenden Männern verfolgt werde, (Men in Black?), und nach einem Geheimgespräch mit Symington wirkte er verwirrt und geistesabwesend. Symington soll einer der Eingeweihten gewesen sein, die mehr über den Roswell-Zwischenfall wussten, als der Öffentlichkeit bis heute bekannt ist.

Wir werden wohl nie erfahren, was Forrestal über Roswell wusste, doch zumindest könnte mit der Entzifferung des Ramey-Memos ein Teil des Roswell-Zwischenfalls gelöst werden.

Beitragsbild: © Depositphotos.com / mj0007

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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