Der UFO-Absturz im April 1897 – Der Aurora-Zwischenfall in Texas

(Mystery News) Das Dorf Aurora im US-Bundesstaat Texas mit seinen heute rund 1400 Einwohnern, wurde im April 1897 bekannt, als dort ein UFO abstürzte und für Aufsehen bei der Bevölkerung und der Presse sorgte. Der UFO-Absturz wurde als Aurora-Zwischenfall bekannt und ist bis heute nicht vollständig gelöst. Bei dem Crash starb der Pilot und er soll ein Tag nach dem Unglück auf dem Friedhof der Ortschaft beigesetzt worden sein.

16. April 1897 – Ein UFO stürzt über Aurora ab

Wie der freie Journalist H. E. Haydon am 17. April 1897 in der Tageszeitung „Dallas Morning News“ schrieb, sei einen Tag zuvor in der Nähe des texanischen Dorfs Aurora ein Flugobjekt abgestürzt. Das Raumschiff sei am frühen Morgen gegen sechs Uhr aufgetaucht und schien Probleme mit der Steuerung zu haben. Es flog mit langsamer Geschwindigkeit in nördlicher Richtung weiter, verlor an Höhe und explodierte schließlich bei einer Kollision mit einer Windmühle. Die Windmühle erlitt Schäden, und der Vorgarten sei verwüstet worden. Die Anwohner fanden den Piloten des UFOs und berichteten, er sei nicht von dieser Welt gewesen. Ein paar Jahre nach dem Aurora-Zwischenfall erzählten Einwohner von der Bestattung des Wesens, was einen Tag nach dem Absturz beigesetzt wurde.

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Im Jahr 1973, Jahrzehnte nach dem Aurora-Zwischenfall, berichtete Hayden Hewes, der damalige Direktor des International UFO-Bureau in Oklahoma City im Rahmen einer Pressekonferenz vom Grab auf dem Friedhof in Aurora, wo sich der Körper eines außerirdischen Astronauten befinden soll. Die Behörden reagierten sofort und erließen ein Exhumierungsverbot von Verstorbenen aus dem texanischen Dorf. Bei einer Untersuchung der vermeintlichen Absturzstelle wurden Metallteile entdeckt, die eine Legierung zeigten, die 1897 noch nicht hergestellt werden konnte, sondern erst mit Beginn der 1940er-Jahre. In Interviews erzählten Senioren unabhängig voneinander, dass ihnen Angehörige von dem UFO-Crash berichtet haben.

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Nachforschungen bringen einen „Scherz“ ans Tageslicht

Im Rahmen unabhängiger Nachforschungen wurde jedoch herausgefunden, dass in Aurora niemals eine Windmühle stand. Einige Jahre nach dem Zeitungsbericht gab H. E. Haydon zu, den Aurora-Zwischenfall erfunden zu haben. Es war nur ein Scherz, und mit dem Artikel wollte er die Aufmerksamkeit auf seinen Geburtsort lenken.

Ein Großteil der Forscher sieht in dem Aurora-Zwischenfall mittlerweile eine sogenannte Hoax (Falschmeldung) und geht nicht von einem UFO-Absturz aus. Nur eine Handvoll Fürsprecher des Absturzes sehen in dem Vorfall nach wie vor einen UFO-Crash. Der Friedhof in Aurora wurde vom US-Bundesstaat Texas unter Denkmalschutz gestellt und am Eingang wurde eine Gedenktafel angebracht.

Die Frage, ob in Aurora am 16. April 1897 tatsächlich ein UFO abgestürzt ist und ob der tote Pilot geborgen und beerdigt wurde, das kann trotz aller Recherchen nicht beantwortet werden. Da der Friedhof unter Denkmalschutz steht, wird auch eine Untersuchung des angeblichen Grabes des Aliens per Bodenradar verhindert, auch eine Exhumierung des Piloten ist aufgrund des erlassenen Verbots nicht möglich.

UFO-Sichtungen in den USA im 19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert gab es Sichtungen zigarrenförmiger Flugobjekte, die an Zeppeline erinnerten. Im November 1896 sahen hunderte Menschen in und um San Francisco ein rätselhaftes, dunkles längliches Flugobjekt, was in seiner Form einem Zeppelin ähnelte. Das Objekt konnte gegen den Wind fliegen und verfügte über hell leuchtete Suchscheinwerfer. In der Zeit von Januar bis März 1897 gab es vergleichbare Beobachtungen. Nach Augenzeugenberichten zeigten die Objekte das Flugverhalten von UFOs in heutiger Zeit. Die Objekte suchten mit Scheinwerfern die Gegend ab und manche der UFOs setzten sogar Sonden aus. Am 13. April 1897 wurde ein Luftschiff über der Kleinstadt Fontanelle in Iowa gesichtet, berichtete der „Chicago Chronicle“ und beschrieb, dass das Objekt farbige Lichter zeigte, auch ein Motor und ein Orchester waren zu hören. Das UFO verschwand schließlich mit hoher Geschwindigkeit, was glaubwürdige Augenzeugen berichten.

Die „Arkansas Gazette“ berichtete über die Begegnung eines Augenzeugen mit einem Besatzungsmitglied eines dieser Luftschiffe. Der Augenzeuge kam mit einem Mann mittlerer Statur ins Gespräch, der eine Sonnenbrille trug und das Heck seines Luftfahrzeuges reparierte. Sie unterhielten sich kurz und ein paar Minuten später verschwand das UFO mit dem Mann und der Besatzung im hohen Tempo in den Himmel. Einer der Insassen des Luftschiffes erzählte dem Augenzeugen vor dem Abflug auf die Frage ihrer Herkunft, dass sie „irgendwo“ herkommen würden und übermorgen schon in Griechenland seien.

Bei den Sichtungen der mysteriösen Zeppeline und Begegnungen der 3. Art mit deren Besatzungen könnte es sich um Zeitreisende handeln. Die Beschreibungen der Augenzeugen deuten auf eine menschliche Besatzung hin und die Konstruktion der rätselhaften Luftschiffe erinnerte teilweise an Zeppeline des 20. Jahrhunderts.
Das erste echte Luftschiff war übrigens die „Giffard I.“, die am 24. September 1852 ihren Jungfernflug unternahm.

Video zum Thema

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https://www.youtube.com/watch?v=5sFBpceudIc

Beitragsbild: © Depositphotos.com / galdzer

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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