Der Tesla-Turm von Istra

In der russischen Kleinstadt Istra rund 50 Kilometer von der Hauptstadt Moskau entfernt, befindet sich ein Tesla-Turm, der in den 1970er-Jahren erbaut wurde und ganz Russland mit Strom versorgen könnte. Der Komplex erhielt die Bezeichnung „Hochspannungs-Forschungseinrichtung zu Marx- und Tesla-Generatoren“ und begeistert zehntausende Internet-User. Der Tesla-Turm wird vom Russischen Institut für Elektro-Ingenieurwissenschaften betrieben und befindet sich in einem Waldstück in Istra nahe einem Kloster.

Tesla-Turm von Istra im kalten Krieg erbaut

Erbaut wurde der Tesla-Turm im Kalten Krieg in den 1970er-Jahren. Er diente der Entwicklung von Nichtleitern und elektronischer Ausrüstung. Die Nichtleiter und elektronische Ausrüstung basierend auf Erkenntnissen von Tests mit dem Tesla-Turm sollten Luftfahrzeuge und Landfahrzeuge vor Blitzeinschlägen schützen. Die Ladekapazität der Anlage gilt als einzigartig, weil der Marx-Generator bei einem Blitzeinschlag auf der isolierten Plattform einen Leistungswert erreicht, welcher allen russischen Kraftwerken inklusive den erneuerbaren Energien entspricht. Die Rekordleistung kann allerdings nur für einen Zeitraum von 100 Millisekunden aufrechterhalten werden.

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Der Marx-Generator ist ein Impulsgenerator der im Jahr 1923 vom Ingenieur Erwin Otto Marx entwickelt wurde. Er ist mit Funkenentladungen oder Gasentladungen gekoppelt und dient vornehmlich Prüfzwecken, sowie der Störfestigkeit von Anlagen oder Maschinen gegenüber elektromagnetischer Strahlung. Gaslaser beziehen ihre Energie von einem Marx-Generator.

Die Leistung der Kaskadenspannungswandler des Tesla-Turms in Istra beläuft sich auf drei Megawatt. Der Impulsspannungsgenerator (PVG) arbeitet mit neun Megawatt und ein Konstantspannungsmodul liefert 2,25 Megawatt Leistung. Die Höhe des Tesla-Turms von Istra liegt bei knapp 40 Metern und die Forschungsanlage ist dazu in der Lage künstliche Blitze mit bis zu 150 Meter Länge zu erzeugen. Auf dem Tesla-Turm wurde eine Plattform verbaut, die eine massive Isolierung aufweist und über zahlreiche Sensoren zur exakten Messung der Leistung verfügt. Die Auswirkungen der Blitzentladung auf ein Objekt, der sich auf der Plattform befindet werden von den Sensoren gemessen.

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Rund um das Testgelände in Istra sind einige Bäume verbrannt, weil die gewaltigen Blitze der Anlage nur schwer zu kontrollieren sind. Wenn der Tesla-Turm läuft darf sich niemand in der Anlage befinden, da die elektrischen Entladungen tödlich sein können. Die Betriebskosten des Komplexes sind sehr hoch, wenn Experimente durchgeführt werden und aus diesem Grund ist der Tesla-Turm nur noch selten aktiv.

Basierend auf Ideen von Nikola Tesla

Der Tesla-Turm in Istra basiert wie vergleichbare Anlagen auf Ideen des genialen Wissenschaftlers Nikola Tesla, der die Vision hatte drahtlos Energie mit gewaltigen Türmen zu übertragen. Die bekanntesten Anlagen die mit Tesla-Technologie arbeiten sind das umstrittene HAARP, Sura, HIPAS, EISCAT und das Jicamarca Ionospheric Radio Observatory. Alle genannten Tesla-Anlagen arbeiten mit Hochfrequenzen und dienen offiziell der Erforschung der Ionosphäre.

Nach Verschwörungstheorien soll vor allem HAARP zur Wettermanipulation in der Lage sein und soll weltweit für Katastrophen wie dem Erdbeben von Fukushima im Jahr 2011 verantwortlich sein. Bis heute fehlen jedoch eindeutige Beweise, dass derartige Komplexe das Wetter manipulieren und zum Beispiel gezielt Tornados oder Erdbeben auslösen können. Der Zugang zum Tesla-Turm in Istra ist durch einen Zaun versperrt, doch dieser kann leicht überwunden werden und so mancher Blogger oder Hobbyforscher filmte den Forschungskomplex bereits mit einer Drohne.

Im Prinzip können Anlagen die mit Tesla-Technologien arbeiten, so genannte EMP-Impulse erzeugen, um elektronische und elektrische Anlagen oder Maschinen auszuschalten. Bei einem EMP werden alle Geräte mit Elektronik zerstört, während Menschenleben durch Einsatz derartiger futuristischer Waffen nicht bedroht sind. Alle Staaten auf der Erde sollen Gerüchten zufolge im Geheimen an EMP-Waffen arbeiten.

Der Einsatz einer elektromagnetischen Waffe hätte Vorteile, denn sie die Stromversorgung eines Landes lahmlegen und dies würde einem Angreifer eine Invasion mit begrenzten Waffeneinsatz und Verlusten ermöglichen. Zur Zeit sind EMP-Waffen noch keine Realität, doch in 10 bis 20 Jahren werden Sie zu den Waffensystemen zahlreicher Länder gehören.

Video zum Tesla-Turm von Istra gefilmt mit einer Drohne:

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https://www.youtube.com/watch?v=UlL9TDCBBvE

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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