Asteroid 2016-FI rast auf Erde zu – Kontinente in Gefahr

(Mystery News) Wissenschaftler schlagen Alarm wegen eines kürzlich entdeckten Asteroiden mit der Bezeichnung 2016-FI, der in der kommenden Woche auf der Erde einschlagen und einen ganzen Kontinent verwüsten könnte. Berechnungen zufolge nähert er sich in der nächsten Woche gefährlich nahe unserem Heimatplaneten. Auch eine Kollision wird nicht ausgeschlossen und man überlegt, welche Maßnahmen zur Abwendung eines Einschlages ergriffen werden können.

Entwarnung – Es ist nur eine Studie!

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Einmal tief durchatmen! Sie müssen jetzt nicht in Panik verfallen! Die Erde ist sicher und wird nicht von einem rund einen Kilometer großen Asteroiden bedroht.

Die Überschrift und der erste Absatz entstammen einer Studie der Columbia University und des Microsoft Inria Joint Centre. Die Studie untersuchte 2015 das Verhalten der User beim Teilen und Lesen in sozialen Medien wie Twitter und Facebook, und sie kam zu einem erschreckenden Ergebnis. Die Wissenschaftler analysierten vorwiegend das Leseverhalten der User auf dem Kurznachrichtendienst Twitter in einem Zeitraum von einem Monat. Neben Twitter wurden von den vier Forschern unter Leitung von Maksym Gabielkov auch die Verhaltensweisen der Follower sowie die Verbreitung einer Webadresse in fünf großen US-Medien untersucht. Bei den Medien handelte es sich um die Huffington Post, BBC, CNN, The New York Times und Fox News.

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Die Erde ist aber nicht Gefahr und der Asteroid 2016-FI existiert in Wahrheit gar nicht. Die Datenerhebung der spannenden Studie erfolgte mittels der Streaming IP und der Search API bei Twitter. Mit der Bit.ly-Schnittstelle konnte das Forscherteam die Klick-Anzahl auf bestimmte URLs ermitteln. Nach den Ergebnissen sind 59 Prozent der geteilten Links auf dem Kurznachrichtendienst niemals geklickt worden. Erschreckend daran ist, dass die User und ihre Follower nur die Überschriften gelesen und geteilt haben, ohne den Inhalt überhaupt zu lesen.

Einschlag eines Asteroiden – Was wäre wenn?

Das Forscherteam hat sich mit der Studie zwar nur einen kuriosen „Scherz“ erlaubt, doch es zeigt, wie leichtgläubig wir Menschen teilweise geworden sind und so manchen Inhalt auf sozialen Medien teilen, ohne ihn durchgelesen zu haben.

Vor dem Hintergrund einer Gefahr aus dem All in Form eines Asteroideneinschlags muss die Frage gestellt werden: Was passiert, wenn uns nur noch eine Woche oder wenige Wochen Zeit bleiben, um uns darauf vorzubereiten? Jeder Einzelne sollte sich auf jeden Fall einen Fluchtrucksack zusammenstellen, um im Fall einer Katastrophe, wie beispielsweise dem Einschlag eines Asteroiden, vorbereitet zu sein und es sollte auch ausreichend Nahrung, Ausrüstung und Kleidung für mindestens eine Woche griffbereit sein. Falls der Erde eines Tages ein Asteroideneinschlag droht, dann bleibt nur wenig Zeit für effektive Gegenmaßnahmen. Die Zerstörung eines Himmelskörpers mit Atomraketen birgt die Gefahr, dass er in mehrere Teile zerspringt, die dann ganze Kontinente verwüsten können. Eine zweite Möglichkeit wäre es, das Objekt mit einem riesigen Sonnensegel in eine ungefährliche Umlaufbahn zu lenken, doch dafür müsste es einige Monate, wenn nicht Jahre vorher entdeckt werden. Die dritte Möglichkeit wäre ein leistungsstarker Laser, der auf den Asteroiden gerichtet wird und ihn entweder schmilzt oder in eine Erdumlaufbahn bugsiert, die einen Einschlag verhindert. Als vierte Option könnte eine Raumsonde einen Penetrator mit einem Sprengsatz auf den Himmelskörper abfeuern und ihn durch die Explosion aus der Kollisionsbahn befördern.

Wenn ein Asteroid einschlagen sollte, wären die Folgen für die Menschen der Erde katastrophal. Zerstörungen gigantischen Ausmaßes, Tsunamis, Vulkanausbrüche, ein zeitweiser nuklearer Winter sowie Missernten wären die Folgen, und wahrscheinlich würden Millionen Menschen ihr Leben verlieren. Als potenziell gefährlich für die Erde gelten rund 350 Asteroiden, darunter Apophis, der 2029 an unserem Planeten vorbeirasen und sieben Jahre später einschlagen könnte, doch neuesten Radarmessungen zufolge kann ein Einschlag zumindest 2036 ausgeschlossen werden. Das Lincoln Near Earth Asteroid Research (LINEAR) des Massachusetts Institute of Technology (MIT) überwacht seit 1996 den Himmel auf erdnahe Asteroiden, es entdeckte seitdem über 230.000 neue Objekte, wovon 2019 bestätigte Erdbahnkreuzer waren.

In Filmen wie „Armageddon“, „Meteor“ oder „Deep Impact“ wird die Gefahr des Einschlags eines Asteroiden bzw. Meteors unterschiedlich behandelt.

Videos zum Thema Asteroiden:

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https://www.youtube.com/watch?v=9l4iDdg8yLU
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https://www.youtube.com/watch?v=XNn-190DRQY
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Beitragsbild: © Depositphotos.com / Andreus

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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