Oktober 1982 – US-Aufklärungsjet von Ufo umkreist

(Mystery Ufo News) Die britische Armee hat eine Ufo-Akte freigegeben, in der beschrieben steht, wie ein Ufo mit 24 Lichtern am 19. Oktober 1982 um 16 Uhr eine Boeing RC-135 für 90 Minuten über dem Mittelmeer umkreiste. Die Besatzung des US-Aufklärungsjets konnte das mysteriöse Objekt in dieser Zeit genau unter die Lupe nehmen. Zwei F-14 Tomcats wurden vom US-Militär und einer Phantom von den Briten zu dem Jet gesandt, als das Ufo begann seine Runden um das Flugzeug zu drehen. Die Piloten der Kampfjets fanden, als sie eintrafen, das Objekt nicht mehr, weil es nach Angaben der Crew des US-Aufklärers bereits entschwunden sei. Das Ufo soll auch auf dem Radar sichtbar gewesen sein.

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Ufologe untersucht Vorfall

Nach einer Untersuchung des Ufologen David Clarke von der University of Sheffield, die er auf seinem Blog veröffentlichte, sei das Ufo weder auf den Radarschirmen am Boden noch auf dem Radar der Schiffe, die zu der Zeit in der Umgebung unterwegs waren, erschienen. Vom britischen Verteidigungsministerium wurde der Ufo-Vorfall einer wochenlangen Analyse unterzogen und die Ergebnisse dem US-Pentagon mitgeteilt, jedoch sind die Ergebnisse nicht Teil der jetzt veröffentlichten Akte. Radaraufzeichnungen und Fotos sollen von dem Ufo existieren, die jedoch in dem Dokument nicht erwähnt werden.

David Clarke vermutet eine Mirage der Luftwaffe Israels oder des Libanon hinter dem Flugobjekt. Laut der schwedischen Zeitung „Dagens Nyheter“ wäre diese Erklärung nicht allumfassend. Das Ufo sei nur ein paar Kilometer vom Flugzeug entfernt gewesen, drehte seine Runden um die Maschine und wäre in dieser Zeit von der Besatzung für 90 Minuten zu sehen gewesen. Die Aufzeichnungen des Radars und die Fotos des Ufos dürften dem Zeitungsbericht zufolge in US-Archiven liegen.

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Ufo-Akten im Londoner Nationarchiv

Die Ufo-Akten des britischen Militärs sind vor kurzem freigegeben worden und öffentlich zugänglich. Die Dokumente sind nicht digitalisiert worden und aus diesem Grund ist ein Besuch des Nationalarchivs in London erforderlich, um Einsicht in Ufo-Berichte erhalten zu können. Welche Vorfälle und Beobachtungen von Ufos sich noch im Nationalarchiv verbergen, wird sich mit der Zeit zeigen. Generell dürften jedoch brisante Ufo-Akten weiterhin unter Verschluss bleiben und die Öffentlichkeit vorerst keinen Zugriff darauf erhalten.

Verschleierungstaktik des Militärs bei Ufo-Vorfällen

Bei Ufo-Vorfällen wie dem kreisenden Ufo um den US-Aufklärungsjet scheint das US-Militär eine Verschleierungstaktik anzuwenden, bei der wesentliche Informationen vorenthalten werden. Diese Taktik wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit auch beim Rendlesham Forest Ufo-Zwischenfall, der im Dezember 1980 geschah, durchgeführt und entscheidende Dokumente vom britischen Militär weiterhin unter Verschluss gehalten. Bis heute bleibt unklar, um was es sich bei dem leuchtenden Objekt handelte, welches das Militärpersonal der nahegelegenen Basis beobachtet hatte. Heutigen Kenntnissen zufolge war es ein Ufo.

Der Roswell-Zwischenfall ist sehr bezeichnend für die Verschleierungstaktik des US-Militärs. Als das Ufo im Juli 1947 auf dem Farmgelände des Farmers William MacBrazel abstürzte, wurde die US-Airforce kurze Zeit später aktiv und sammelte alle Wrackteile ein. In einer ersten Stellungnahme zu dem Absturz sagte die US-Luftwaffe gegenüber der Zeitung „Roswell Daily Record“, sie hätten ein Ufo geborgen. Noch am gleichen Tag wurde eilig zu einer Pressekonferenz eingeladen und der versammelten Presse die vermeintlichen Trümmer gezeigt. Präsentiert wurden die Teile eines Wetterballons und die erste Meldung wurde widerrufen.

Im Jahr 1997 veröffentlichte die US-Airforce ihren Abschlussbericht zum Roswell-Zwischenfall mit der Schlussfolgerung, bei dem Ufo habe es sich um einen Beobachtungsballon des Geheimprojekts Mogul gehandelt und die geborgenen Aliens seien Fallschirmpuppen (Crashtest-Dummies) gewesen. Der US-Geheimdienstoffizier Jesse Marcel, der damals den Absturzort besuchte, berichtete dem Ufologen Stanton B. Friedman für dessen Buch „Der Roswell-Zwischenfall“, er habe die Wrackteile gesehen. Ein Teil davon sei eine Metallfolie gewesen, die beim Knittern keine Verformung zeigte und sein Begleiter Cavitt hätte an der Absturzstelle eine schwarze Metallbox gefunden. Bis heute gilt der Roswell-Zwischenfall als nicht vollständig gelöst.

Die Verschleierungstaktik besteht darin Augenzeugen unglaubwürdig wirken zu lassen, indem bestimmte Informationen dementiert oder in einen anderen Licht als tatsächlich passiert, dargestellt werden. Das US-Militär soll bei Ufo-Vorfällen mit einem „Alien-Handbuch“, dem SOM1-01 arbeiten, in welchen genau beschrieben steht, welche Schritte vom Militär beim Absturz oder Landung eines Ufos zu unternehmen sind.

Videos zum Thema Ufo

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Bild: @ depositphotos.com / RType

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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