Mysteriöse Mondblitze sollen erforscht werden

Mysteriöse Mondblitze sollen erforscht werden

(#Mystery #Ufo #News) Seit Jahrzehnten tauchen Mondblitze auf, die jetzt mit einem neuen Teleskop beobachtet und näher untersucht werden sollen. Das Phänomen wird seit langer Zeit schon von Wissenschaftlern verfolgt, doch das Rätsel bleibt bis heute ungelöst, weshalb es verschiedene Erklärungsversuche und Theorien gibt, die bis zu außerirdischen Lichtsignalen reichen. Die Mondblitze tauchen mehrmals wöchentlich auf und es sind immer mal wieder Verdunkelungen zu sehen. Jetzt wollen Forscher mit modernster Technik die Quelle für das Mysterium ermitteln und eine Antwort finden.

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Die Lichterscheinungen auf dem Mond tauchen in der Woche öfter auf und an manchen Stellen verdunkelt sich der Erdtrabant sogar. Astronomen vermuten verschiedene Ursachen hinter den unheimlich wirkenden Mondblitzen. Der Großteil der Weltraumwissenschaftler sieht Meteoriten-Einschläge als Quelle für das Leuchten und elektrisch geladene Teilchen vom Sonnenwind, die mit Mondstaub-Partikeln kollidieren könnten ihrer Ansicht nach ebenfalls für die Mondblitze verantwortlich sein.

Wie Hakan Kayal, Professor für Raumfahrttechnik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) erklärte, gibt es Erdbeben auf dem Erdtrabanden. Bei diesen seismischen Aktivitäten könnten Gas aus dem Innneren des Mondes entweichen, die das Sonnenlicht reflektieren könnten. Das Mondleuchten, wissenschaftlich als “transiente lunare Phänomene” (Transient Lunar Phaenomena TLP) beschrieben, sei damit erklärbar. Laut seinen Angaben würde das Leuchten stundenlang dauern.

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Neues Teleskop soll Mondblitze entschlüsseln

Seit April 2019 ist das neue Teleskop mit seinen zwei hochmodernen Kameras im Einsatz und wird von einem privaten Observatorium rund 100 km vom spanischen Sevilla betrieben. Vom JMU-Campus erfolgt die Fernsteuerung des Teleskops. Wenn die beiden Kameras einen der Mondblitze erblicken, werden sie als Fotos und Videos aufgezeichnet. Die gespeicherten Bilder und Videos werden anschließend per E-Mail zum Team von Hakan Kayal gesendet.

Das System ist noch nicht vollständig und die Software muss noch weiter optimiert werden. Das Programm soll Blitze und andere Lichtphänomene automatisch erkennen und künftig wird eine KI verstärkt eingesetzt. Neuronale Netzwerke unterstützt das Teleskop dabei, immer besser zwischen Störungen wie Flugzeugen oder Vögeln und Mondblitzen zu unterscheiden. Im Jahr 2020 soll das System und das Programm ausgereift sein.

Das Ziel des Forscherteams unter Kayals Leitung besteht darin, mit dem Mondteleskop die Fehlalarme auf ein Minimum zu begrenzen und das Mysterium der Mondlichter zu lösen. In Zukunft könnten die Kameras in einem Satelliten die Erde oder Mond umkreisen, womit die Störungen die durch die Atmospäre entstehen, der Vergangenheit angehören würden. Wenn das Teleskop eine spannende Lichterscheinung registriert hat, ist geplant dieses Resultat mit der ESA abzugleichen. Bei einer gleichen Beobachtung durch die ESA könnte das Ergebnis bestätigt werden.

Starkes Interesse

Die Lichtphänomene des Mondes erwecken verstärktes Interesse und dabei spielt auch das neue “Weltraum-Rennen” um den Erdtrabanten eine Rolle. China entsendete im Januar eine Sonde zur dunklen Mondseite, Indien und Israel starteten vergleichbare Mondmissionen. Die USA wollen 2024 wieder auf dem Mond landen, wofür jetzt ein neues Raumfahrzeug entwickelt und eine Zwischenstation gebaut werden soll.

Der US-Raumfahrtkonzern SpaceX des visionären Milliardärs Elon Musk plant den Aufbau einer Mondkolonie. Interessant ist der Erdtrabant auch wegen seiner Vorkommen an seltenen Erden und weiterer Rohstoffe, die besonders in der Mobilfunktechnik, Akkus, Smartphones, Tablets und Computern verwendet werden. Das seltene Edelgas Helium-3 ist dort stärker als auf der Erde vorhanden und könnte als Energiequelle für Kernfusionsreaktoren dienen. An der Kernfusion wird seit einem halben Jahrhundert geforscht, doch bis ein erster Reaktor gebaut ist und die Erde mit Strom versorgt, dauert es noch eine Weile.

In fünf bis zehn Jahren werden erstmals seit 1971 wieder Menschen auf dem Mond landen und bis dahin muss das Rätsel der Mondblitze geklärt sein. Vor 50 Jahren fand mit Apollo 11 am 20. Juli 1969 die weltberühmte erst Mondlandung mit den US-Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins statt. Das damalige Ereignis wurde weltweit von über 600 Millionen Menschen über das Fernsehen in einer Liveübertragung mit Spannung verfolgt.

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Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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