Method 2 – Der Mech wird Realität

(Mystery Technik News) In Science-Fiction-Filmen, Serien und 3D-Actionspielen sind Mechs, also Riesenroboter zu sehen, die entweder autonom selbstständig agieren oder von einem Menschen gesteuert werden. Bislang waren derartige Roboter eher Zukunftsmusik, doch mit dem Method 2 des südkoreanischen Unternehmens Hankook Mirae Technology wird diese Fiktion erstaunliche Realität. Rund 30 Ingenieure haben an der Entwicklung des Mechs gearbeitet und für umgerechnet 7,9 Millionen Euro pro Stück soll er Ende 2017 auf den Markt kommen. Interessenten gibt es laut Firmenchef Yang Jin Ho in der Unterhaltungsbranche, und Spekulationen zufolge soll das Militär ebenfalls interessiert sein. Der Roboter könnte in Zukunft an der Grenze zu Nordkorea seine Wachrunden ziehen und auf feindliche Aktionen reagieren. Seit 2014 wurden rund 200 Millionen Euro in das Entwicklungsprojekt investiert, das Design des Method 2 stammt von Vitali Bulgarow, der die Mechs für „Avatar“ entworfen hat.

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Wann wird der Method 2 einsatzbereit sein?

Der Mech Method 2 befindet sich aktuell noch in einer frühen Entwicklungsphase, er verfügt über keine eigene Energieversorgung und hängt an Stromkabeln. Der Roboter wiegt 1,5 Tonnen und ist vier Meter groß. Am 27. Dezember 2016 bebte die Erde in einer Halle von Hankook Mirae Technology, als Method 2 seine ersten Schritte unternahm und einen Fuß vor den anderen setzte. Der Roboter kann entweder ferngesteuert werden oder in der Kanzel sitzt ein Pilot und steuert ihn. Alleine die Metallarme wiegen jeweils 130 Kilogramm und wurden wie viele Bauteile des Mechs, durch präzises Fräsen hergestellt. Wie der Chef der Firma mitteilte, sei der Method 2 entwickelt worden, um in extrem gefährlichen Gegenden zu arbeiten.

Bis er sich ohne Stromkabel bewegen kann, werden noch Jahre vergehen und dennoch soll Method 2 bereits Ende 2017 auf den Markt kommen. In Filmen wie „Avatar“, „Robocop“, „Matrix – Revolutions“ oder „Aliens 2 – Die Rückkehr“, waren schon vergleichbare Roboter zu sehen. Die Entwicklung solcher Maschinen wird nicht aufzuhalten sein und eines Tages in naher Zukunft, werden wir den Method 2 an der Grenze zu Nordkorea patrouillieren sehen. Als Kampfroboter wäre er bewaffnet und gepanzert.

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Der Method 2 beim Militär

Wenn der Method 2 sowohl bei Katastrophen und Erdbeben wie auch als militärischer Roboter zum Einsatz kommen sollte, dann würde das eine Grenze überschreiten. Die Grenzüberschreitung würde jedoch nur eintreten, wenn Method 2 oder vergleichbare Mechs autonom handeln und selbstständig entscheiden, ob sie auf einen Gegner feuern oder nur als reine Wachhunde patrouillieren.

Die Entscheidung über den Waffeneinsatz sollte im letzten Schritt nur dem Menschen und nicht einer Maschine obliegen, weil die künstliche Intelligenz (KI) eiskalt handelt und keine Gefühle kennt. Generell sollten die Roboter ethische Grundgesetze einhalten und nach diesen Robotergesetzen handeln. Die Robotergesetze wurden vom russischen Autor Isaac Asimov erfunden:

1.) Ein Roboter darf kein menschliches Wesen (wissentlich[2]) verletzen oder durch Untätigkeit zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
2.) Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.
3.) Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert.

Im militärischen Bereich würden Kampfroboter, smarte Bomben, Drohnen und weitere autonome Systeme nicht nach den Robotergesetzen handeln, sondern ausschließlich ihrem kühlen künstlichen Intellekt folgen.

Weltweit arbeitet das Militär an autonomen Waffensystemen, dazu zählen auch Kampfroboter, die eigenständig ihre Missionen erfüllen sollen. Die KI spielt bei derartigen Systemen eine entscheidende Rolle. Sollte sie eines Tages die Singularität erreichen, könnten Roboter schlauer als Menschen sein. Im dystopischen Szenario würden die Roboter wie in „Terminator“ die Weltherrschaft übernehmen, während sie in der positiven Hypothese für uns arbeiten, Geld verdienen und unser Leben bereichern.

Wir dürfen gespannt sein, was wir noch von Method 2 alles hören werden.

Was denkt ihr über Method 2, Robotik und künstliche Intelligenz?

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / TsuneoMP

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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