Long Lines Building New York – Eine NSA-Spionagezentrale?

(Mystery News) In der 33 Thomas Street im New Yorker Stadtteil Manhattan sitzt ein rund 168 Meter hohes graues Gebäude ohne Fenster und wurde 1974 nach einem Entwurf des Architekten John Carl Warnecke gebaut. Der unheimliche Wolkenkratzer wird als Long Lines Building bezeichnet, ist eine Immobilie des US-Telekommunikationskonzerns AT&T und soll nach veröffentlichten Geheimdokumenten des Whistleblowers Edward Snowden ein NSA-Spionagezentrum sein.

Enge Zusammenarbeit zwischen AT&T und NSA

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Der riesige Wolkenkratzer soll einer Spekulation zufolge, die nach der Veröffentlichung der Snowden-Dokumenten auftauchte, einen Abhörraum besitzen. Zwischen AT&T und dem US-Inlandsgeheimdienst NSA soll eine enge Zusammenarbeit bestehen. Die vorherrschende Theorie wird vor allem von den Kabeln untermauert, die aus der gesamten Welt in das Long Lines Building führen. Im Umfeld seien außerdem die Bauwerke von Behörden wie der US-Bundespolizei FBI vertreten. Offiziell ist das finster wirkende Funktionsgebäude eine Kommunikaitonszentrale der AT&T.

Long Lines Building – Festung des 20.Jahrhunderts

Die Erbauer des Long Lines Building bezeichneten den in der Nacht in völliger Schwärze gehüllten Tower einst selbst als „Festung des 20. Jahrhunderts“, der über eine „Armee von Maschinen im Inneren“ verfüge. Im November 2016 veröffentlichte die Recherche-Plattform „The Intercept“ eigene Forschungsergebnisse zu dem mysteriösesten Wolkenkratzer New Yorks. Whistleblower Edward Snowden hatte ihnen Dokumente zu dem Gebäude zugespielt. Wie aus den Dokumenten hervorgeht, betreibe die NSA in dem Long Lines Building unter dem Codenamen „Titanpointe“ eine der zentralen Abhöreinrichtungen in den USA im Herzen Manhattans.

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Codename Titanpointe

Das fensterlose unsympathische Funktionsgebäude dient laut „The Intercept“ zufolge dem NSA als Abhöreinrichtung, um Telefonate, Faxnachrichten und Internetdaten zu sammeln. Bei der NSA werde das Long Lines Building als Titanpointe bezeichnet. Nach den Dokumenten wurden die UN, Weltbank, der IWF und US-Verbündete wie Deutschland abgehört. Der US-Inlandsgeheimdienst habe strategische Partnerschaften mit mehr als 80 Unternehmen. Seit Jahrzehnten soll zwischen AT&T und der NSA ein besonders gutes Verhältnis bestehen und dem Geheimdienst Zugriff auf Milliarden E-Mails erlaubt haben.

Die National Security Agency (NSA) verfüge in dem Wolkenkratzer über eigene Hardware und Equipment, die sich in einem speziell abgesicherten Raum befinden. Mit diesen Geräten könnten Telefonate und Internet-Daten von AT&T ausspioniert werden, wie es in den Snowden-Dokumenten steht. Der US-Telekommunikationsriese habe an mindestens 59 US-Standorten Überwachungssysteme installiert. Der NSA gab AT&T in der Kommunikation mit seinen Mitarbeitern den geheimen Codenamen „Lithium“. Ein Teil der Parkplätze vor dem Long Lines Building sind außerdem ausschließlich für Behördenmitarbeiter reserviert. In den Reiseanleitungen würden die Mitarbeiter dazu angehalten sich unauffällig zu kleiden, um nicht gleich als NSA-Mitarbeiter erkannt zu werden.

NSA-Spionageprogramm BLARNEY

Wie die Snowden-Dokumente berichten, spielte das Gebäude beim weltumspannenden NSA-Spionageprogramm BLARNEY eine wichtige Rolle. Hierbei wurden Unternehmen, staatliche Organisationen und mindestens 38 Länder unbemerkt durchleuchtet. Auf die veröffentlichten Recherchen von „The Intercept“ nahm die NSA bis heute keine Stellung und AT&T teilte mit, man würde keiner Regierungsbehörde die Erlaubnis erteilen, eine Direktverbindung mit dem Netzwerk aufzubauen oder auf irgendeine andere Weise Kontrolle darüber zu erhalten. Der Konzern erklärte, hätten NSA-Angestellte keinen Zugang zu einem Geheimraum im Long Lines Building. Mit dieser Aussage bestätigt AT&T die Existenz eines geheimen Raumes in dem finsteren Wolkenkratzer.

Fensterloser Atombunker

Das Long Lines Building entstand in der Zeit von 1969 bis 1974 und wurde damals als „Projekt X“ bezeichnet. Das Gebäude ähnelt wegen seiner massiven fensterlosen Bauweise eher einem Atombunker als Wolkenkratzer. Der Tower besteht aus 29 Stockwerken, die keine Fenster besitzen und sollen Lebensmittelvorräte beherbergen, damit 1500 Menschen im Fall einer Katastrophe 14 Tage lang autark überleben können.

Es sollte quasi eine Stadt in einer Stadt werden, falls es zu einer Katastrophe wie einem Atomschlag kommen sollte. Das robuste Bauwerk soll dem Einschlag einer Atombombe überstehen können. Betreiber des Long Lines Building ist die New York Telephone Company, die eine Tochterfirma von AT&T ist, die die weltweit meisten Ferngespräche hier verarbeitet. Die Technologie ist von enormer Wichtigkeit und wird daher von meterdicken Betonmauern geschützt.

Video zum Long Lines Building

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Bild: Isabelle OHara / Shutterstock.com

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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