Height 611 Ufo-Zwischenfall in Dalnegorsk 1986

Height 611 Ufo-Zwischenfall in Dalnegorsk 1986

(#Mystery #Ufo #News) Am 29. Januar 1986 kam es zu einem Ufo-Zwischenfall im russischen Dalnegorsk, bei dem ein rötliches ballartiges Objekt von Bewohnern um 20 Uhr herum beobachtet wurde. Der Ball sei ungefähr so groß gewesen wie die Hälfte der Mondscheibe. Das Ufo flog parallel zur Bodenoberfläche und als die Höhe 611 Meter, also Height 611, erreichte, vollführte es einen Sinkflug und stürzte in den Berg im Umfeld der Stadt.

Das Objekt zeigte eine Geschwindigkeit von rund 15 Metern pro Sekunde und düste vor seinem Absturz in etwa 700 bis 800 Metern Höhe. Als das Height 611 Ufo den Boden berührte und crashte habe es nach Angaben aller Zeugen kein Geräusch gegeben. Nur ein Augenzeuge berichtete von einem Ton, den er beim Ufo-Absturz gehört hätte.

Was beschrieben die Augenzeugen?

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Die Augenzeugen berichteten von einem unterschiedlichen Ablauf des Abstiegs, die das Height 611 Ufo unternahmen. Das Objekt sei einigen Augenzeugen zufolge mit einem Blitz heruntergefallen und im Anschluss nicht mehr zu sehen gewesen. Laut anderen Augenzeugen schwang das Ufo in der Höhe über dem Hügel und hätte ein Licht unterschiedliche Leuchtstärke ausgestrahlt, als es sich zugleich auf und ab bewegte.

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Das Licht wirkte laut ein paar Augenzeugen nach wie ein Waldbrand, der rund eine Stunde gedauert hätte. An der Einschlagstelle fanden sich Tropfen aus silbernem Metall, die Analysen nach Blei enthielten. Die Art des Bleis, welches sich auf Height 611 befand, zeigte Unterschiede zu dem Blei der lokalen Bleilagerstätten. Der Absturzort zeigte auch schwarze, glasige Perlen in Tropfenform und Gitterfragmente.

Die Gesamtmenge der gefundenen Objekte auf Height 611 bestand aus rund 70 Gramm Blei, 40 Gramm Perlen und 5 Gramm Netzfragmente. Wie die Forscher feststellten, waren die Strahlungswerte an der Einschlagstelle normal. Die Stelle wurde von der Forschergruppe mit zwei verschiedenen Kameras fotografiert, die sich jedoch später als leer herausstellten.

Ergebnisse chemischer Analysen

Die Perlen wurden chemischen Analysen unterzogen und dem Ergebnis zufolge bestanden sie überwiegend aus Eisen, Blei und Silizium. Ein paar der Tropfen des Height 611 Ufos zeigten große Mengen an Elementen aus Zink, Wismut und Seltenen Erden. Die Bodenanalyse vom Absturzort förderte Überraschendes zu Tage.

Die chemische Zusammensetzung wies Ähnlichkeiten mit Proben auf,  die sich am Ort des Tunguska-Ereignisses fanden. Vor rund 111 Jahren schlug am 30. Juni 1908 in einem Gebiet in der heutigen Region Krasnojarsk ein Objekt ein, was zu mehreren Explosionen führte und hunderte Bäume wie Streichhölzer umknicken ließ. Bis heute konnte das Mysterium nicht geklärt werden.

Widerstandsfähige Netzfragmente

Die Netzfragmente sind bei ihrer Analyse hohen Temperaturen, organischen Lösungsmitteln und Säuren ausgesezt worden. Das rätselhafte Material löste sich nicht auf. Eines der Gitterfragmente bestand aus Gold, Scandium, Lanthan, Samarium und Natrium. Das andere Netzfragment setzte sich aus Nickel, Gold und Silber zusammen.

Dieses Bruchstück wurde anschließend im Vakuum erwärmt und hierbei tauchten die Elemente nicht mehr auf. Die Vakuum-Analyse ermittelte allerdings die zwei Stoffe Rhenium und Molybdän.

In einem der Gitterfragmente konnte ein beachtlicher Goldgehalt festgestellt werden, der 1.100 Gramm pro Tonne entsprach. Die Goldkonzentration in der Region liegt bei 4 Gramm je Tonne und in Dalnegorsk existieren keine Goldlagerstätten, deren Mengen ausreichen würden geschürft zu werden.

Neue Sichtungen von Flugbällen

Im November 1987 kam es zu Sichtungen vergleichbarer Flugbälle über der Region von Dalnegorsky, Kavalerovsky District, Olginsky und Terneysky District of Primorsky Krai. Eine der Kugeln flog über der Height 611 und beleuchtete den Boden auf der Spitze des Hügels. Alle zu diesem Zeitpunkt beobachteten Bälle entsprachen in ihren Beschreibungen dem Height 611 Ufo vom 29. Januar 1986.

Der Ursprung der mysteriösen Flugbälle und was sie sind konnte in den letzten drei Jahrzehnten nicht gelöst werden. Eine der möglichen Erklärungen wären Ufos, weil die Bälle wie intelligent gesteuert wirkten. Vielleicht waren es ja Sonden einer außerirdischen Intelligenz, die nach dem abgestürzten Heigh 611 Ufo suchten.

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / plrang

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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