Britische Spione jagten 50 Jahre lang Ufos

Britische Spione jagten 50 Jahre lang Ufos

(Mystery Ufo News) Der britische Geheimdienst MI5 veröffentlichte kürzlich bislang geheime Berichte über die Jagd nach Ufos und deren Technologien durch Spione ihrer Majestät. In der Zeit von 1947 bis 1997 wurden den Dokumenten zufolge Ufos gejagt, um Zugriff auf die fortgeschrittene Technik Außerirdischer zu erhalten.

Von den britischen Spionen wurden Ufo-Sichtungen im gesamten Königreich Großbritannien untersucht. An die Öffentlichkeit gelangten die Akten jetzt durch den Journalisten Dr. David Clarke, der seinen eigenen Angaben zufolge bearbeitete Kopien der Dokumente überreicht bekam.

Geheime Ufo-Akten werden öffentlich

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Das Informationsfreiheitsgesetz „Freedom of Information Act“ gewährt Bürgern das Recht, einen Zugang zu Regierungsakten zu erhalten, die unter Verschluss liegen und davon machte Dr. David Clarke Gebrauch. Der Zeitung „The Sun“ gegenüber berichtete er über den Inhalt der Dokumente.

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Wie er berichtete, habe die Regierung alles daran gesetzt, in den Besitz von Ufo-Technologien zu gelangen und hätten jeden Versuch unternommen, die Veröffentlichung der ehemaligen „Top Secret“-Akten mehr als zehn Jahre lang zu verhindern.

Starkes Interesse an Ufo-Technologien

Die Dokumente verdeutlichten wie stark das Interesse der Regierung an der Erbeutung außerirdischer Technik sei. Die Spione wollten sie unbedingt in Händen halten, noch vor den russischen oder chinesischen Geheimdiensten.

Die Papiere wurden laut Clarke stellenweise zensiert und zeigen dennoch, welches Interesse das britische Militär an „neuartigen Waffentechnologien“, also Ufo-Technologien habe.

Die Zeitung „Daily Star“ berichtet über Kevin Knuth, der ein Ex-Mitarbeiter der NASA war und an die Existenz von Alien-Raumschiffen glaubt. Heute ist Knuth als Physikprofessor an der Universität Albany tätig und betonte, dass die Ufo-Sichtungen in Wahrheit Aliens seien. In diesem Bereich sollte die Forschungsarbeit verstärkt werden, weil die Menschheit davon profitieren würde.

Ufos in Großbritannien

In Großbritannien werden seit Jahrzehnten Ufos gesichtet, von denen ein großer Teil bis heute nicht vollständig erklärt werden kann. Vom Nationalarchiv des Landes wurden in den letzten Jahren Ufo-Dokumente veröffentlicht.

Einer der bekanntesten Ufo-Vorfälle ereignete sich im Dezember 1980 der „Rendlesham Forest Zwischenfall“, bei dem im Umfeld des US-Airforce Stützpunktes Woodbridge ein metallisches leuchtendes Objekt in dreieckiger Form gesichtet wurde. Nach der Sichtung seien laut Oberstleutnant Charles Halt erhöhte Strahlungswerte und Abdrücke im Boden festgestellt worden. Zahlreiche Soldaten und Charles Halt beobachteten in der Nacht darauf ein rotes pulsierendes Licht. Das Ereignis konnte von Seiten des Verteidigungsministeriums nicht aufgeklärt werden.

Geheime Ufo-Basis in Farnborough?

In Farnborough soll sich eine geheime unterirdische Forschungsanlage für Ufos befinden, berichtet die private Ufo-Forschungsorganisation „The British Earth and Aerial Mysteries Society“ (BEAMS), die dafür intensiv recherchierte und einen über 100 Seiten langen Bericht verfasste.

International bekannt Farnborough vor allem durch seine jährliche Flugshow und hier hat das Unternehmen Qinetiq seinen Hauptsitz. Qinetiq ist in der Forschung und Militärtechnik aktiv. Der Hauptsitz hat die Form eines Kopfs, mit einem Bauch und Armen. Die Anlage wird als „Cody Technology Park“ bezeichnet und die Form des Gebäudes erinnert BEAMS zufolge eine der Alien-Zeichnungen der australischen Ureinwohner.

Von Insidern der Regierung soll BEAMS brisante Infos erhalten haben, nachdem eine Zusammenarbeit zwischen der Regierung und Außerirdischen besteht. Das Alien-Wissen würde in der Technologie und Gentechnik eingesetzt. Die BEAMS-Forscher vermuten eine Untergrundbasis Außerirdischer, die vor langer Zeit von Aliens errichtet worden sei.

Auf den Bericht reagierte Qinetiq anders als erwartet und zwar wolle man an einer Antwort arbeiten. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2001 und früher ein Forschungslabor des britischen Verteidigungsministeriums. Die Firma ist in den drei Geschäftsfeldern Nordamerika, Verteidigung & Technologie und Sicherheit & Doppelnutzung aktiv.

Die Frage ob britische Spione eventuell in den Besitz außerirdischer Technologien gelangten, beantworten die Dokumente, die Clarke erhielt, leider nicht. In Zukunft könnten weitere Informationen ans Tageslicht kommen und offene Fragen rund um das Thema Ufos in Großbritannien beantworten.

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / michaklootwijk

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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