Australien: Westall Ufo-Sichtung von 1966

Australien: Westall Ufo-Sichtung von 1966

Im April 1966 sichtete eine Schulklasse der Westall High School in Australien, die gerade auf dem Sportplatz aktiv waren, ein graues untertassenförmiges Ufo. Das unbekannte Flugobjekt zeigte die doppelte Größe eines Familienautos und einen leichten Violettton. Bis zum heutigen Tag bleibt die Westall Ufo-Sichtung ein Rätsel und konnte noch nicht vollständig aufgeklärt werden.

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Am 6. April 1966 gegen 11:00 Uhr absolvierte eine Klasse der Westall High School ihre Sportstunde auf dem Sportplatz der Schule, als sie ein Ufo in Untertassenform und grauer Erscheinung mit einem leichten Violettton bemerkten. Das Ufo sei doppelt so groß wie ein Familienauto gewesen. Die Augenzeugenberichte zu dem Westall-Ufo fielen sehr unterschiedlich aus.

Der naturwissenschaftliche Lehrer Andrew Greenwood berichtete dem „Dandenong Journal“ von einer silbergrünen Scheibe. Nach den Beschreibungen der Zeugen zeigte das Ufo ein absteigendes Manöver und hätte dann die südwestliche Seite der Westall High School überflogen. Das Westall-Ufo sei danach in südöstlicher Richtung weitergeflogen, hinter Bäumen verschwunden und vor der Grundschule Westall State School gelandet.

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Nach rund 20 Minuten stieg das mysteriöse Flugobjekt vor über 200 Augenzeugen wieder auf, gewann an Tempo und schlug eine nordwestliche Richtung ein. Als das Ufo in die Höhe stieg, berichteten einige, dass es von fünf unbekannten Flugzeugen verfolgt und umkreist wurde. Die einen beschrieben eine Scheibe, während andere drei fliegende Objekte gesehen haben wollen.

Medien berichten über Westall Ufo

In der Folge beschrieb das „Dandenong Journal“ ausführlich und füllte zwei Titelseiten der Zeitung. Die beiden Berichte wurden am 14. und 21. April 1966 veröffentlicht. Die Zeitung „The Age“ berichtete am 7. April 1966 von dem Westall-Ufo und vermutete einen Wetterballon hinter dem Flugobjekt. Hunderte Kinder und Lehrer hätten das Objekt in der Morgenpause gesichtet.

Eine Reihe kleiner Flugzeuge umkreisten das Ufo, doch dabei handelt es sich einer späteren Überprüfung zufolge um keine kommerziellen, privaten oder militärischen Flugzeuge.  Das Wetteramt hatte am 8:30 Uhr einen Ballon aufsteigen lassen und dieser hätte durchaus mit dem damaligen Westwind in den Bereich getrieben worden sein, bei dem damals die Sichtung statt des Westall-Ufos stattfand.

Von den Zeitungen „The Sun“ und „The Herald“ veröffentlichten am 7. April 1966 Cartoons, die dem Leser das Ufo-Phänomen erklärten. Die TV-Sendung „Studio 10“ beleuchtete im Januar 2016 zum 50-jährigen Jubiläum die Westall Ufo-Sichtung und fasste dabei alle Interviews von Zeitzeugen zusammen. Der Kurzfilm „Westall“ der Swinburne University of Technology zeigte Interviews mit drei Kindern, die die Ufo-Sichtung selbst miterlebt hatten.

Theorien

Die Ufo-Organisationen Victorian Flying Saucer Research Society und Phenomena Research Australia untersuchten den Westall Ufo-Zwischenfall und kamen zu keinem eindeutigen Ergebnis. Bei den fünf Flugzeugen soll es sich um Cessnas gehandelt haben, doch zu dem Zeitpunkt sei keine vom Flughafen Morrabbin gestartet.

Die RAAF meldete ebenfalls keine Flugaktivitäten in der Region. Skeptische Stimmen in Australien vermuten ein ein militärisches Experimentalflugzeug hinter dem Ufo. Sie verweisen dabei auf eine Nylon-Ziel-Drohne, die wie ein Windsack hinter ein Flugzeug hinterhergezogen und von anderen Flugzeugen verfolgt wurde. Die lokale Luftwaffe setzte den Skeptikern zufolge eine solche Drohne zum Zeitpunkt der Westall Ufo-Sichtung ein.

Bis heute bleibt diese Ufo-Sichtung trotz aller Untersuchungen und Nachforschungen ungeklärt. Auf der ganzen Welt gibt es ungelöste Ufo-Vorfälle, wie den Dulce Firefight 1979, den Roswell-Zwischenfall oder der Kecksburg Ufo-Absturz. Die US-Regierung soll Spekulationen zufolge die Wracks abgestürzter Ufos geborgen, analysiert und basierend auf den Erkenntnissen technisch fortschrittliche Flugzeuge gebaut haben.

Zwischen den Grauen, einer Alien-Rasse und der US-Regierung soll ein Vertrag bestehen. Nach dem Vertrag darf das US-Militär außerirdische Technologie für eigene Zwecke nutzen. Als Gegenleistung sollen die Grauen Menschen entführen und Experimente durchführen dürfen. Die mysteriösen Viehverstümmelungen und die unterirdische Dulce Airforce Base sollen mit den Grauen ebenfalls in Verbindung stehen.

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Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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