Zhitkur (Kapustin Yar) – Russlands wahre Area 51

(Mystery News) Die Untergrundbasis Zhitkur, auch Kapustin Yar genannt, ist als Russlands Area 51 bekannt und sie hat ihren Namen von der nahegelegenen gleichnamigen Stadt. Zhitkur ist die wahre Area 51 Russlands und nicht der Jamantau-Komplex. Im Jahr 1948 und damit ein Jahr nach dem Roswell-Zwischenfall registrierte das Radar des Raketenforschungszentrums ein UFO. Zur gleichen Zeit befand sich ein Kampfpilot in der Luft und er hatte visuellen Kontakt mit dem unbekannten Flugobjekt. Er beschrieb es als silbernes zigarrenförmiges Objekt, und er wurde von ihm geblendet, worauf er den Befehl erhielt, sich dem UFO zu nähern und es zu verfolgen. Nach einem dreiminütigen Luftkampf feuerte der Pilot eine Rakete auf das Flugobjekt ab, was dann abstürzte. Die MiG mit dem Kampfpiloten an Bord wurde jedoch kurz vorher von einem Energiestrahl getroffen und crashte zu Boden. William J. Birnes, der Betreiber der TV-Dokumentarserie „American Ufo Magazine“ glaubt, dass das UFO einen Partikelstrahl gegen die MiG einsetzte, doch ein Glückstreffer der Rakete zerstörte sein Antigravitationsfeld. In der Folge kam es zum Absturz des Flugobjekts, es fiel einfach vom Himmel.

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Bergungsteam birgt das UFO

Nach dem Absturz wurde das UFO von sowjetischen Bergungsteams geborgen und alle Wrackteile wurden in die Untergrundbasis Zhitkur transportiert. Laut William J. Birnes hatten die MiG-Piloten den Auftrag erhalten, Maßnahmen zu ergreifen und ein außerirdisches Flugobjekt abzuschießen. Die sowjetische Regierung war der Ansicht, dass die USA durch Reverse-Engineering einen technologischen Vorteil erzielen könnten und wollten mit ihrem damaligen Erzfeind gleichziehen.

In der Geschichte Russlands gibt es UFO-Sichtungen bereits seit Jahrtausenden. So beschrieb der russische Forscher Paul Stonehill ein Ereignis, was im Jahr 950 nach Christus stattfand. Damals wurde Ahmed Ibn Fadlan vom Kalif von Bagdad zum König der Bulgaren ernannt. Fadlan und seine Mitreisenden beschrieben „Luftkämpfe“ in der Wolga-Region. Sie sahen Objekte, die in Formationen flogen und die in ihren Formen Tieren und Menschen ähnelten.

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Am 15. August 1663 wurde eine große Scheibe gesichtet, die am Himmel auftauchte und Lichtstrahlen in den Robozero Lake bei Belosersk abfeuerte, rund 250 Meilen östlich von St. Petersburg. Der berühmteste UFO-Vorfall Russlands ist das Tunguska-Ereignis im Juni 1908. Ein großer Feuerball raste am 30. Juni 2016 über die sibirische Taiga hinweg und explodierte. In der Folge wurden die Bäume noch bis in ca. 30 km Entfernung zum Explosionsort entwurzelt und durch eine gewaltige Schockwelle zu Boden gedrückt. Nach dem heutigen Forschungsstand soll es sich aber um einen Meteor und nicht um ein UFO gehandelt haben. Ufologen wie Nikolai Subbotin sehen in dem Tunguska-Ereignis ein Objekt, was sich teilte, bevor es explodierte. Stalin sah in dem Vorfall den Einsatz irgendwelcher Waffen, möglicherweise von Außerirdischen und beauftragte den Raketenforscher Sergei Korolev, Antworten auf das Ereignis zu finden. Korolev und sein Team fanden radioaktive Metallfragmente in einem Gebiet, was als „Das Teufels-Grab“ bekannt wurde. Dieses Gebiet befand sich in der Nähe des Explosionszentrums, wo auch Tiere starben und keine Pflanzen mehr wuchsen. Laut Korolev handelte es sich um ein UFO, während es offiziell als Meteorit betitelt wurde.

USA werden auf Zhitkur aufmerksam

Die USA erhielten in der Folge gerüchteweise Informationen über das Wrack von Tunguska, vom UFO-Crash 1948 und von anderen Zwischenfällen. Alle Wrackteile seien nach Zhitkur abtransportiert worden. Das US-Spionageflugzeug U2 fotografierte den Kasputin Yar Komplex, der aus vier ballistischen Startplätzen, 14 Startrampen, einer hoch entwickelten Radaranlage, drei langen Start- und Landebahnen und zahlreichen nicht identifizierbaren Bereichen bestand. Diese Bereiche waren seltsame geometrische Muster auf dem Boden. Viele UFO-Forscher glauben, dass diese Entwürfe außerirdische Flugobjekte anlocken sollen. Die Entwürfe basieren auf alten Denkmälern und Getreide-Glyphen.

Der U2 entging jedoch die Zhitkur Untergrundbasis. Die Dokuserie „UFO Files“ zeigte in einer Folge eine virtuelle Tour durch die mysteriöse Untergrundbasis, basierend auf Informationen des russischen Ufologen Anton Anfalov. Nach seinen Angaben befindet sich Zhitkur eine Meile (1,6 km) unter der Erde, mit Tunneln, Korridoren und Kammern, in denen verschiedene Typen außerirdischer Objekte gelagert sind. Es existieren Bereiche, in denen Außerirdische medizinisch untersucht werden und andere Sektionen, die dem Nachbau von Triebwerken dienen. Außerdem soll Zhitkur über große Hangars verfügen, die als Stellplatz für große zigarrenförmige und zylinderförmige UFOs dienen.

Rund um Zhitkur und die russischen UFO-Zwischenfälle und UFO-Sichtungen gibt es noch zahlreiche Geschichten, die jedoch den Umfang dieses Artikels sprengen würden. Wir werden in nächster Zeit über weitere UFO-Ereignisse aus Russland berichten.

Video zum Thema Zhitkur

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https://www.youtube.com/watch?v=Gt_sX4_Gu7w

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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