Yellowstone Supervulkan vor Ausbruch?

Der Yellowstone Supervulkan im Yellowstone-Nationalpark ist vor 70.000 Jahren zuletzt ausgebrochen und hat mittlerweile gewaltige Mengen Magma angesammelt. Bei dem Ausbruch entstand ein mächtiger Krater, der heute der Yellowstone National Park ist und jährlich Millionen Besucher zählt. Ein Forscherteam rechnet basierend auf Analysen damit, dass der Yellowstone Supervulkan innerhalb eines Zeitraums von zehn Monaten ausbrechen könnte. Eine Eruption dieses gefährlichen Riesenvulkans müssen wir in nächster Zeit nicht befürchten.

Aktuelle Forschungsergebnisse zum Yellowstone Supervulkan

Bist du bereit zum Überleben?

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Eine eventuelle Eruption des Supervulkans kann der Forscherin Christy Till zufolge zehn Monate vorher festgestellt werden. Nach den Messungen im Park füllt sich die Caldera seit dem Jahr 2004 verstärkt mit flüssiger Magma. Das Befüllen der Reservoire führt an zahlreichen Stellen zu Erhebungen und veranlasste die Parkleitung dazu die entsprechenden Bereiche für Besucher zu sperren. Wie Christy Till berichtet, würde vor einem Ausbruch erstarrte Lava wieder flüssig werden und schlussendlich zu einer Eruption führen. In nächster Zeit rechnen die Wissenschaftlerin und zahlreiche andere Forscher nicht mit einem Ausbruch des Yellowstone Supervulkans.

Was passiert bei einem Ausbruch des Supervulkans?

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Der Ausbruch des Yellowstone Supervulkans hätte unabsehbare Folgen für die gesamte Welt. Gewaltige Mengen Lava, Gesteinsbrocken, Glut und Asche würden die Erde heimsuchen. Der Himmel würde sich für Jahre verdunkeln und eine neue Eiszeit die Folge sein. Die Temperatur auf unserem blauen Planeten würde um 10 Grad Celsius sinken.

Das Leben von uns Menschen hätte eine unmittelbare rapide Veränderung. Vor allem Nordamerika wäre von der Katastrophe betroffen. Die elektronische Kommunikation würde zusammenbrechen, der Flugverkehr eingestellt und Ernten ausfallen. Eine dichte dunkle Ascheschicht würde den gesamten Planeten umgeben, wodurch Verbindungen mit Satelliten nicht mehr möglich wären.

Massive Ernteausfälle hätten Unruhen zur Folge, wenn die Nahrungsmittelvorräte aufgebraucht sind und die Menschen um die verbliebenen Lebensmittel kämpfen. Die Regierungen müssten entsprechend reagieren, indem Städte abgeriegelt, Nahrungsmittel rationiert und auf den Strassen zur Eindämmung der Unruhen das Militär eingesetzt wird. Die Lavaströme, Feuerstürme und Vulkangesteine würden große Teile Nordamerikas zerstören. In einem Umkreis von 250 Kilometern um den Vulkan wäre alles Leben ausgelöscht und ein Großteil der USA wegen der giftigen Gase lange Zeit eine unbewohnbare Ödnis.

Das Bild der Erde würde sich mit einer Eruption des Yellowstone Supervulkans für immer verändern. Wir Menschen müssten früher oder später unter die Erde gehen, um zu überleben und in Untergrundstädten leben. Ein Szenario wie im US-Katastrophenfilm »2012«, wo auch der Supervulkan ausbricht und ein Teil der Menschen mit Archen gerettet werden, ist denkbar.

Im März 2014 sind 25 Erdstöße im Yellowstone Nationalpark verzeichnet worden und es wurden ansteigende Temperaturen in den Seen festgestellt. Die Temperaturanstiege sind ein Hinweis auf sich ansammelndes flüssiges Magma. Auffällig ist das Verhalten der Tiere, welche die Gefahr spüren und den Nationalpark verlassen. Die Magmakammer hat Messungen aus dem Jahr 2009 zufolge mit einem in rund 600 Kilometer Tiefe reichenden Trichter gewaltige Ausmaße. Der Yellowstone Supervulkan ist rund 17 Millionen Jahre alt und enthält in seiner Caldera Milliarden Kubikmeter geschmolzenes Magma.

Eine Vorwarnzeit von zehn Monaten bis der Supervulkan ausbricht ist eine sehr kurze Zeitspanne in der die US-Regierung und andere Länder entsprechende Maßnahmen einleiten können. In den USA würden Millionen Menschen rund um den Yellowstone Nationalpark evakuiert und in sichere Gebiete gebracht. Der Einzelne kann sich auf den Vulkanausbruch nur bedingt vorbereiten, indem Lebensmittelvorräte für mindestens ein Jahr angelegt und eine unterirdische Unterkunft eingerichtet wird. In naher Zukunft dürfte der mächtige Riesenvulkan nicht ausbrechen, doch wer sich gut vorbereitet, ist für die katastrophalen Folgen, die ein Ausbruch nach sich zieht, optimal gewappnet und wird überleben.

Fakten zum Yellowstone Supervulkan

Der Supervulkan des Yellowstone Nationalparks ist ein schlafender Riese, der jederzeit erwachen und die Welt für Jahrzehnte verändern könnte. Der gigantische Vulkan hat seinen Ursprung in einem 17 Millionen Jahren alten Vulkansystem, welches wissenschaftlich als Hot Spot (heiße Zone) bezeichnet wird. Auf diesem Hot Spot befindet sich die nordamerikanische Platte und zugleich entstand unterirdisch das mehr als 700 Kilometer lange Yellowstone-Snake-River-Vulkansystem. Im Vulkansystem entstanden zahlreiche Calderen, in denen sich das Magma ansammelt. Die Wissenschaft stellte mit modernen geodätischen Geräten in den letzten Jahren starke Veränderungen im Vulkansystem fest, die sich in Deformationen auf der Erdoberfläche wiederspiegeln.

Die jährliche Aufwölbungsbewegung beläuft sich den verfügbaren Daten zufolge auf zwei Zentimeter. Jedes Jahr verzeichnen die seismischen Instrumente im Yellowstone Nationalpark rund 2000 Erdbeben, die meist schwacher Natur und nicht stark genug sind den Supvervulkan ausbrechen zu lassen. Die Magmakammer hat eine Länge von rund 60 Kilometern, hat eine Breite von 35 Kilometern und sorgt mit ihrer Hitze für eine Erwärmung der unterirdischen Wasservorkommen. Das erhitzte Wasser führt zu Ausbruch von Geysiren wie den berühmten Old Faithful.

In seiner bisherigen Geschichte konnten die Forscher drei Ausbrüche des Supervulkans feststellen. Vor 2,1 Millionen Jahren kam es zum Huckleberry-Ridge-Ausbruch, gefolgt vom Mesa-Falls-Ausbruch vor 1,3 Millionen Jahren und dem Lava-Creek-Ausbruch vor 0,64 Millionen Jahren. Der jüngste Ausbruch fand vor rund 70.000 Jahren statt. Die wissenschaftliche Behörde US Geological Survey (USGS) verzeichnet seit Jahrzehnten thermische Unruhen, die bisher nicht in einem Vulkanausbruch resultierten. Die Vulkanforscher und Seismologen rechnen basierend auf ihren Daten mit einem Ausbruch in den nächsten Jahrtausenden. Die Magmakammer hat ein großes Volumen und ist dem USGS nach gut gefüllt, weshalb eine Eruption möglich, aber in unserer Zeit wohl unwahrscheinlich ist. Eine Gefahr ist der gewaltige Druck, der in der Magnakammer herrscht und früher oder später zu einem verheerenden Ausbruch des Yellowstone Supervulkan führen werden. Der Yellowstone Supervulkan erstreckt sich über 20 US-Bundesstaaten und reicht bis an die kanadische Grenze.

Supervulkan atomar sprengen?

Der russische Militärexperte Konstantin Sivkov äußerte sich im Frühjahr 2015 zum Bündnis der USA mit der Nato und erwähnte dabei den Yellowstone Supervulkan. Gegenüber der russischen Zeitung VPK News zeigte er seine Pläne, die zu einer Zerstörung des Feindes und dabei vor allem den USA führen könnte.

Der erste Vorschlag sieht die Detonation eines Atomsprengkopfs über dem Yellowstone Nationalpark mit seinem Supervulkan vor. Die atomare Explosion hätte Sivkov nach, den Ausbruch zur Folge mit dramatischen Konsequenzen für die USA. Die San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien könne durch einen gezielten Atomschlag einen massiven Tsunami auslösen und die Vereinigten Staaten ins Chaos stürzen. Die zwei Vorschläge des Militärexperten sind sehr bedenklich und dennoch müssen sie eher als »diplomatisches Geplänkel« ohne ernsten Hintergrund eingestuft werden. Eine künstlich herbeigeführte Eruption des Yellowstone Supervulkans durch eine Atomexplosion würde die gesamte Welt in Mitleidenschaft ziehen. Die Folgen wären eine kleine Eiszeit aufgrund massiv gesunkener Temperaturen von zweistelligen Minusgraden. Die USA würden sich in ein eisiges Ödland verwandeln und die Menschen könnten wegen der bitteren Kälte nur mit Spezialausrüstung draußen überleben. Der Großteil des Lebens würde sich in unterirdischen Städten abspielen.

Das Szenario wird zu unseren Zeiten hoffentlich nie real werden, doch allzusicher sollten wir wegen der erheblichen Menge Magma im Yellowstone Supervulkan nicht sein. Eine Sicherheit von 100 Prozent gibt es nicht. Wenn der gigantische Vulkan ausbricht, müssen wir uns Menschen auf ein anderes Leben einstellen.

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / refocusphoto

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Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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