Washington D.C. Ufo-Sichtung 1952

Washington D.C. Ufo-Sichtung 1952

(#Mystery #Ufo #News) Im Jahr 1952 kam es über der US-Hauptstadt Washington D.C. zur Sichtung eines Ufos und bis heute konnte der Vorfall nicht vollständig aufgeklärt werden. Zahlreiche Augenzeugen inklusive eines Piloten der US-Airforce hatten das Flugobjekt gesichtet.

Am 19. Juli 1952 hatte der Fluglotse Edward Nugent gegen 23:40 Uhr auf seinem Radarschirm sieben Flugobjekte gesichtet, die keiner Fluganweisung folgten und sich im hohen Tempo bewegten. Das Radarsystem der Andrews Airforce Base registrierte die Ufos ebenfalls, bevor die die merkwürdigen Signale überraschend verschwanden.

Was wurde im Juli 1952 über der US-Hauptstadt gesichtet?

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Die US-Hauptstadt Washington D.C. wurde am 19. Juli 1952 das Ziel sieben merkwürdiger Flugobjekte, die von dem Fluglotsen Edward Nugent, den zwei Luftwaffenstützpunkten Andrews Airforce Base und Bolling Airforce Base gesichtet wurden. Das Personal im Kontroll-Turm des Washington National Airport nahmen Kontakt zu kommerziellen Flugzeugen in der Luft auf und fragten, ob sie die Ufos sehen würden. Nur einer der Piloten beantwortete ihre Anfrage knapp.

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Auf die Frage erhielten die Fluglotsen von Capt. S.C. “Casey” Pierman vom Capital Air Flug 807 die Nachricht über sechs strahlende Lichter, die das Firmament kreuzten und wie Sternen ohne Schweif ähnelten. Von der New Castle Airforce Base aus Delaware stiegen F-94 Jets zur Klärung der Lage auf, doch die Piloten entdeckten nichts.

Das Pentagon befasste sich zu dem Zeitpunkt der Sichtung im Rahmen des Projekt “Blue Book” intensiv mit dem damals neuen Phänomen Ufo. Die zuständigen Offiziere fügten die Ufo-Sichtung über Washington D.C. ihrer wachsenden Liste hinzu und begannen mit ihren Untersuchungen.

Erneute Ufo-Sichtung eine Woche später

Eine Woche später sorgten erneut Ufos, die sich am Washingtoner Himmel bewegten für Aufsehen.  Die nationale Luftfahrtkontrolle registrierte zwölf erklärliche Lichter am Himmel und entsandte Kampfjets zu den Ufos. Als sich die Piloten den Flugobjekten näherten, flogen sie davon. Wie Pilot William Patterson den Ermittlern später erklärte, habe er versucht die drehenden Lichtobjekte in unter 1000 Fuß Höhe Kontakt aufzunehmen. Sein Jet hätte er mit Höchstgeschwindigkeit geflogen, doch sah keine Chance die Ufos zu überholen.

Die Presse stürzte sich auf das Ereignis, so berichtete auch die “Washington Post” von der Ufo-Begegnung mit Pattersons Düsenjet, weil das Ufo dem schnell fliegenden Jet offenbar in Sachen Tempo deutlich überlegen war.

Nur eine Temperaturinversion?

Nach Untersuchungen könnten Temperaturinversionen für die Radarsignale verantwortlich gewesen. Bei einer Temperaturinversion ist eine Kaltluftschicht unter einer warmen Luftschicht eingeschlossen und passiert vor allen bei extrem heißem Wetter.

Vor 67 Jahren herrschte eine gleißende Sommerhitze in Washington D.C. und führte dazu, dass die Warmluft eine Decke bildete, die Radarstrahlen reflektieren. Bodenobjekte wie fahrende Autos oder Telefonmasten erscheinen dabei unter Umständen tausende Meter am Himmel. Ein Luftwaffen-Offizier machte dieses Phänomen für die unbekannten Signale auf den Radarschirmen verantwortlich. Die Lichter könnten durch eine Feuchtigkeitsschicht in der Atmosphäre erzeugt worden sein.

Skeptiker und Ufologen im Clinch

Die Forschergruppe National Capital Area Skeptics verglich die Ufo-Sichtung vom Juli 1952 in Washington D.C. mit einer Fata Morgana. Ufologen hingegen vertreten eine andere Meinung, weil erfahrene Piloten die Lichter gesehen hätten, wie Robert Swiatek vom angesehenen Mutual UFO Network (MUFON) erläuterte.

Die Radarbediener des Washington National Airport berichteten ihm gegenüber, dass die anomalen Signale gute, solide Ziele waren, als ob sie von der Oberfläche metallischer Flugzeuge reflektiert würden.

Damals wurden die USA von einer ganzen Reihe Ufos heimgesucht, die sich nur teilweise als Sterne, Wetterballons oder Flugzeuge herausstellten. Die Angst vor einer sowjetischen Invasion war allgegenwärtig und versetzte die Menschen in regelrechte Panik.

Das Ufo-Phänomen des Jahres 1952 von Washington D.C. konnte bis heute trotz umfangreicher Analysen allerdings noch nicht vollständig aufgeklärt werden. Ungelöst bleibt auch der Roswell-Zwischenfall, der bislang als der berühmteste Ufo-Vorfall der Geschichte gilt und bei dem ein Ufo abgestürzt sein soll.

Beitragsbild: © Depositphotos.com / Zadvinskii

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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