US-Geologe will Metallfragmente vom Roswell-Zwischenfall gefunden haben

US-Geologe will Metallfragmente vom Roswell-Zwischenfall gefunden haben

(#Mystery #Ufo #News) Der US-Geologe Frank Kimbler suchte mit einem Metalldetektor seit 2010 die vermutliche Absturzstelle des Ufos vom Roswell-Zwischenfall nach Beweisen ab. Er fuhr insgesamt ein Dutzend Mal zu der Absturzstelle, die sich rund 75 Meilen südwestliche von Roswell befindet und entdeckte dort schließlich 20 Metallfragmente. Die metallischen Bruchstücke haben die Größe eines Fingernagels und könnten teilweise außerirdischen Ursprungs sein, vermutete Kimbler und ließ einige der Materialien analysieren mit einem teils überraschenden Ergebnis.

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Die Untersuchung einiger Metallteile ergab Frank Kimbler zufolge Anomalien. Diese Auffälligkeiten könnten seiner Einschätzung nach auf einen Ursprung außerhalb der Erde hindeuten.

Das Bureau of Land Management (BLM) nahm kurze Zeit nach der Analyse der Metallstücke Kontakt mit Kimbler auf. In ihm kam ein Angstgefühl hoch, weil befürchtete, dass seine Forschungsarbeit an dem Ufo-Mysterium bedroht sein könnte. Wie er gegenüber dem Sender KRQE aus New Mexico berichtete, sei er möglicherweise nur noch einen Test von der Wahrheit entfernt.

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Als er den Anruf des BLM erhielt, reagierte er leicht panisch und entfernte zur Sicherheit die Metallfragmente aus dem Internationalen Ufo-Museum in Roswell. Er befürchtete eine Beschlagnahmung seiner wichtigen Funde und hatte Angst verhaftet zu werden.

Seine Befürchtungen lösten sich in Luft auf, als er von der Behörde eine Klarstellung zu den Regeln und Vorschriften erhielt. Keines der Metallteile wurde beschlagnahmt. In Zukunft möchte er mit der BLM zusammenarbeiten, damit ihm keine Fehler unterlaufen und er weiter an der Erforschung des Roswell-Zwischenfalls arbeiten kann.

Ungelöster Ufo-Absturz

Der berühmte Roswell-Zwischenfall bei dem am 14. Juni 1947 der Rancher McBrazel auf dem Weideland seiner Schafe merkwürdiges Wrackteile entdeckte und es für ein ab gestürztes Ufo hielt, bleibt bis heute nicht vollständig gelöst. In den abendlichen Stunden des 7. Juli 1947 besuchte ein Wissenschaftler der US-Regierung die Absturzstelle und untersuchte die Bruchstücke.

Die Zeitung „Roswell Daily Record“ berichtete am 8. Juli 1947 daraufhin, dass in der Nähe von Roswell ein Ufo gecrasht sei. Eine Pressekonferenz folgte, bei der die US-Airforce erklärte, dass es sich bei dem Wrack um die Teile eines abgestürzten Wetterballons handelte. Die Zeitung musste zurückrudern und veröffentlichte die Gegendarstellung der US-Airforce zu dem Vorfall. Bei der Pressekonferenz hielt der Geheimdienstoffizier Jesse Marcel Trümmerteile des Wetterballons in die Kameras der Zeitungsleute, doch er beteuerte in späteren Jahren, dass General Ramey, sein Vorgesetzter nicht die Originalteile des Absturzes der Presse zeigte.

Die Teile stammten den Angaben zufolge vom Geheimprojekt „Project Mogul“, einem Spionageballon, der in großer Höhe Atomversuche der damaligen Sowjetunion mittels Schallwellen registrieren sollte, wie US-Luftwaffe im Jahr 1994 bekanntgab.

Vertuschungsversuch der US-Regierung?

In den letzten 72 Jahren seit dem Roswell-Zwischenfall tauchten immer wieder Spekulationen auf, nach denen die US-Regierung die Wahrheit hinter dem vermeintlichen Ufo-Absturz vertuschen würde. Das Project Mogul soll für die Trümmer verantwortlich sein und Testpuppen seien angeblich gefundene Körper toter Außerirdischer gewesen.

Bei dem Absturz soll eines der Wesen noch gelebt haben, was aber bis heute ein Gerücht bleibt und nicht bewiesen werden kann. Die Wrackteile und die Körper sollen zur späteren Wright Patterson Airforce Base gebracht worden sein. Die Basis ist mit ihrem Air Force Research Laboratory und Aeronautical Systems Center das wichtigste Forschungszentrum für Waffensysteme und Grundlagenforschung der US-Airforce.

Das Buch „Der Roswell-Zwischenfall“ des Ufologen Stanton T. Friedman und William Moore beschäftigt sich mit dem Ereignis. Augenzeugen wurden befragt und warfen ein neues Licht auf den berühmtesten Ufo-Crash der Geschichte. Im Jahr 1994 erschien mit „Visitors – Besucher aus einer anderen Welt“ eine Verfilmung des Ufo-Absturzes mit Kyle MacLachlan und Martin Sheen in den Hauptrollen.

Viele Fragen zum Roswell-Zwischenfall bleiben unbeantwortet und bis das Rätsel gelöst sein wird, dürfte es noch eine ganze Weile dauern.

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Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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