Spukhaus St. Albans Sanatorium in Virginia

(Mystery News) Das Sanatorium St. Albans in Virginia zählt unter Geisterforschern zu den Spukhäusern, in der eine der höchsten paranormalen Aktivitäten in den USA herrscht. Das Spukhaus erfreut sich bei Geisterjägern, Horrorfans und nervenstarken Touristen einer steigenden Beliebtheit. Eine Nacht in dem unheimlichen Sanatorium kostet 60 US-Dollar und kleine Touren durch St. Albans sind schon ab 15 US-Dollar buchbar. Rund um Halloween ist das Geisterhaus einer der beliebtesten Plätze für entspannte Menschen, die keine Angst vor Stimmen, mysteriösen Erscheinungen und schwebenden Gegenständen haben.

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Die Geschichte des St. Albans Sanatoriums

Das Gebäude des Sanatoriums St. Albans befindet sich in Radford im US-Bundesstaat Virginia und es wurde auf blutigem Boden errichtet. Im Jahr 1775 siedelten europäische Auswanderer in dem Gebiet, das den Indianerstämmen Cherokee, Shawnee und Powhatan gehörte. Die Ureinwohner fühlten sich von den Siedlern und dem Vordringen der europäischen Siedler in ihr Territorium bedroht. Sie schworen Rache und ermordeten im genannten Jahr fünf Siedler, wozu auch ein Baby gehörte. Die gleiche Anzahl von Siedlern wurden ins Stammesgebiet der Indianer entführt und nie mehr gesehen. Der Zwischenfall ging als Massaker von Drapers´s Meadow in die US-Geschichte ein. 117 Jahre später, im Jahre 1892, wurde an der Stelle die St. Albans Boy School errichtet. Die Schule war für die Jungen kein Zuckerschlecken, denn es herrschte ein herbes Klima und nur die Stärksten konnten sich behaupten, zarte Naturen mussten gegenüber den Angebern, Klassenbesten und Starken zurückstecken. Nach Ende eines Schultages sollen einige Jungen sogar auf mysteriöse Weise für immer verschwunden sein, auch von Morden und Selbstmorden wird berichtet, und so mancher Schüler von St. Albans soll auf rätselhafte Weise gestorben sein.

Im Jahr 1916 wurde die Schule schließlich zu einer Irrenanstalt für geisteskranke Menschen. Die Heilanstalt war ein Labor für Therapeuten, die mit allerlei denkwürdigen Experimenten versuchten, die „Verrückten“ von ihren Geisteskrankheiten zu befreien, dazu zählten Wasserschocktherapien und Elektroschockbehandlungen. Die Experimente überlebte nicht jeder und so kam es zu einer überraschend hohen Zahl an Todesfällen. Die gruselige Geschichte von St. Albans als Irrenhaus endete in den 1990er-Jahren. Das Sanatorium, bzw. die ehemalige Jungenschule, sind zwar seit über 20 Jahren menschenleer, doch es spukt dort.

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Das ehemalige Sanatorium St. Albans heute

Das verlassene Sanatorium St. Albans ist für sich alleine schon Horror genug. Die Therapieräume für die Wasserschocktherapie und Elektrokrampftherapie jagen einem den Schauer über den Rücken. In den Fluren befinden sich beschädigte oder zerstörte Rollstühle und Tragen, die Aktenschränke in den einsamen Büros sind voller Krankenakten und an den Wänden sind noch Fotos der Patienten zu sehen.

Am 28. Juni 1980 geschah in der Nähe der Heilanstalt ein erschreckender Mord, es traf die Patientin Gina Renee Hall. Die Polizei fand ihr blutverschmiertes Auto und sie wurde brutal ermordet. Ihr Name ist in den Kellergeschossen von St. Albans zu hören und es erscheinen gruselige Nebelschwaden.

Die Wände der Bowlingbahn in der Irrenanstalt sind mit Graffitis beschmiert und hier wird immer mal wieder das kleine Mädchen Allie gesichtet. Sie soll das Kind eines Patienten gewesen sein, der hier seinen Tod fand, der Geist von Allie wurde auch schon im Türrahmen gesichtet.

Spukhaus niemals allein betreten

Ein nächtlicher Besuch von St. Albans kostet 60 US-Dollar und ist ab einer Teilnahme von 10 Personen möglich, übernachtet wird von 20 Uhr bis 4 Uhr. Alternativ führt ein Guide für 15 bis 20 US-Dollar durch das Horrorhaus. Das ehemalige Sanatorium sollte niemand allein betreten und jeder sollte stets eine Taschenlampe mit ausreichend Batterien dabei haben. Wer ein verlassenes Gebäude betritt, sollte sich immer der Gefahren bewusst sein, und damit sind nicht nur Geister, Stimmen, schwebende Objekte oder eventuelle Angriffe von Kreaturen gemeint.

Ein Bauwerk, was seit Jahrzehnten leer steht, verfällt und ist nicht mehr sicher. Treppen, Böden und Geländer sind gefährlich und das kann zu Unfällen führen. So kann das Geländer einer Treppe plötzlich abbrechen oder der modrige Holzboden einfach durchbrechen. Ein Spukhaus wie St. Albans sollte man immer nur mit mindestens drei Personen betreten, um im Fall eines Sturzes schnell Hilfe holen zu können.

Videos zum Thema St. Albans

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / Gladkov

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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