Rezension Chappie

(Mystery Kino News) Der US-Science-Fiction-Film „Chappie“ des südafrikanischen Regisseurs Neill Blomkamp spielt wie sein Kinohit „District 9“, in Johannesburg. Die Hauptrollen spielen Sharlto Copley (Chappie), Dev Patel (Deon Wilson), Hugh Jackman (Vincent Moore), Sigourney Weaver (Michelle Bradley), Yolandi Visser (Yolandi), Watkin Tudor Jones (Ninja) und Jose Pablo Cantillo (Amerika). Die Geschichte ist einige Jahre in der Zukunft angesiedelt und behandelt das Thema Künstliche Intelligenz (KI) aus einem interessanten Blickwinkel. Wir erleben die Story aus der Sicht eines Polizeiroboters und des Ingenieurs Deon Wilson. Ich habe mir den Film auf Amazon Prime Video angeschaut und werde nun berichten, wie ich ihn fand.

Die Handlung

Die südafrikanische Stadt Johannesburg leidet unter hoher Kriminalität und setzt als Gegenmaßnahme auf hochmoderne autonome Polizeiroboter des Waffenherstellers Tetravaal. Die Polizeiroboter werden Scouts genannt. „Scout 22“, einer dieser Roboter versagt abermals seinen Dienst, als er bei einem Einsatz beschädigt wird. Der Ingenieur Deon Wilson beschließt daraufhin, ihn verschrotten zu lassen. Wilson ist ein findiger Techniker, der als Projektleiter und Erfinder der Scouts gelobt wird. Seine Anerkennung im Unternehmen nervt seinen neidischen Kollegen Vincent Moore, der mit seinem Kampfroboter MOOSE einen völlig anderen Ansatz gegen die Verbrechensbekämpfung verfolgt. Der Kampfroboter wird von der Tetravaal-Chefin Michelle Bradley als nicht ausgereift bezeichnet, und auch die Polizei zeigt sich wenig überzeugt. Sie sieht wegen der niedrigen Kriminalitätsrate keinen Grund, den stark bewaffneten MOOSE einzusetzen.

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In der Zwischenzeit gelingt es Wilson in seiner Freizeit, die künstliche Intelligenz (KI) für Robotersysteme fertigzustellen. Er berichtet Michelle Bradley davon, die lehnt jedoch einen Test barsch ab und erteilt Deon nicht die Genehmigung, die Software an einem ausrangierten Polizeiroboter zu erproben. Kurzerhand stiehlt Wilson den „Scout 22“ aus dem Lager. Auf dem Weg zu seinem Haus wird er unterwegs von einer Gangsterbande gestoppt, Yolandi, Amerika, Ninja und eine Gruppe Krimineller entführen ihn. Deon ist im Besitz des „Guard Key“, um den Polizeiroboter mit der Software zu programmieren. Die Bande erpresst ihn mit der Forderung, den Roboter so zu programmieren, dass er für ihre kriminellen Zwecke eingesetzt werden kann. Eine Umprogrammierung kommt jedoch nicht infrage und so installiert er auf dem „Scout 22“ die künstliche Intelligenz. Der Polizeiroboter erwacht zum Leben, entwickelt im Laufe der Zeit eine eigene Persönlichkeit und sieht sich später mit Vincent Moore als Erzfeind konfrontiert …

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Rezension und Fazit

Ich war gegenüber „Chappie“ skeptisch eingestellt, weil der Filmtitel wie eine Komödie klang, doch nach den ersten Minuten überzeugte mich der Film bereits vom Gegenteil. Die Handlung ist gut durchdacht und der Polizeiroboter, der „Chappie“ genannt wird, gewann schnell meine Sympathie. Der Ingenieur Deon Wilson wirkt ein wenig verstreut und das ist so gewollt. Dev Patel spielt ihn gekonnt und Hugh Jackman kann als Vincent Moore seine finstere Seite ausleben. Jackman überzeugt in seiner Rolle als neidischer böser Ingenieur, der etwa in der Mitte des Films mit seinem Kampfroboter MOOSE seine ganze Wut an Wilson, „Chappie“ und der Gangsterbande auslässt. An manchen Stellen ist „Chappie“ sehr brutal, zum Beispiel als Vincent mit MOOSE einen der Gangster in der Luft in Stücke reißt. „Chappie“ erinnert mit seinen Antennen, die wie übergroße Ohren aussehen, an einen Hasen. Die südafrikanische Musikerin und Schauspielerin Yolandi Visser spielt sich selbst und bildet im realen Leben mit Watkin Tudor Jones die Rap-Rave-Gruppe „Die Andwoord“. Sie sind ein Paar und haben eine gemeinsame Tochter.

Als Fazit kann ich den SF-Film „Chappie“ wegen der Story, der Atmosphäre und den humorvollen Sprüchen nur empfehlen. Der Humor kommt nicht zu kurz und das ist einer der Pluspunkte des Films, der im Jahr 2015 in die Kinos kam und ein Erfolg wurde.

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Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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