Projekt Hyperloop – Erste Teststrecke in Planung

Der Erfinder und Multimilliardär Elon Musk hat mit Hyperloop ein Highspeed-Transportsystem entwickelt, welches nach dem Prinzip der Rohrpost funktioniert. Elon Musk ist Inhaber des Elektroautoherstellers Tesla Motors und der Weltraumfirma SpaceX, in die er sehr stark eingebunden ist weshalb er Hyperloop von Bibop Gabriele Gresta, dem Leiter der operativen Geschäfte beim Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies (HTT) umsetzen läßt. Eine erste Testrecke soll bis 2018 in Kalifornien entstehen, wie das britische Magazin Dezeen berichtete.

Kalifornische Modellstadt Quay Valley

Im Rahmen der ersten Umsetzungsphase von Hyperloop entsteht zwischen den Metropoolen Los Angeles und Kalifornien die Modellstadt Quay Valley. Die Stadt soll nach Fertigstellung einen Wohnraum für rund 75000 Menschen bieten. Umgeben wird die Stadt von einem acht Kilometer langen Transportring, der sich auf Stelzen befindet und den Hyperloop-Zug in einer Röhre in sich trägt. Die Baukosten für diese Kurzstrecke werden sich auf 6 Milliarden US-Dollar belaufen und das sind 5,9 Milliarden US-Dollar Mehrkosten als ursprünglich geplant. Nach rund drei Jahren Bauzeit soll die Strecke fertig sein und 2018 ihren Betrieb aufnehmen.

Die Hyperloop-Strecke wird auf Stelzen gebaut, wodurch die Landschaft in ihrem Aussehen nur in einem geringen Umfang beeinträchtigt wird. Die Einwohner können per Hyperloop in das Freizeitviertel ihrer Stadt fahren. Die Reisegeschwindigkeit beläuft sich ohne Passagiere auf bis zu 1220 Kilometern pro Stunde und mit Fahrgästen sind maximal 260 km/h möglich. Laut den Planungen sollen während des Testlaufs rund zehn Millionen Fahrgäste mit Hyperloop transportiert werden.

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Zukunftsweisendes Verkehrskonzept Hyperloop

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Der Hyperloop-Zug befindet sich in einer Röhre, die unter Unterdruck steht und bewegt sich dadurch quasi schwebend bis zum Ziel. Die einzelnen halbrunden Kapseln des Zuges bieten Platz für jeweils 28 Passagiere. Beschleunigt wird der schnittige Zug, der in seiner Form an eine Tunnelbohrmaschine erinnert, mit einer Turbine die Luft von vorne einsaugt und nach hinten ausstößt. Auf diese Weise kann Hyperloop eine Geschwindigkeit von bis zu 1220 km/h erreichen.

Nach Eröffnung der Hyperloop-Strecke in Quay Valley sollen sich schon wenige Monate später erste Langstrecken im Bau befinden. Vor allem asiatische Staaten zeigen sich an Hyperloop zur Lösung ihrer teils gravierenden Verkehrsprobleme interessiert. In den USA soll die erste Langstrecke die Städte Los Angeles und San Francisco miteinander verbinden. Die Fahrzeit für die rund 560 Kilometer lange Strecke (Luftlinie) dürfte sich gegenüber der klassischen Bahn von sieben Stunden auf weniger als zwei Stunden erheblich verkürzen. In Asien dürfte die erste Hyperloop-Langstrecke entstehen, weil die Regierungen offener für neue Konzepte sind und die Regulierung weniger stark ausgeprägt ist als in anderen Ländern.

Transatlantiktunnel zwischen USA und Europa

In nicht allzuferner Zukunft könnte mit Beginn des 22.Jahrhunderts zwischen Europa und den USA ein rund 5600 Kilometer langer Transatlantiktunnel entstehen. Der Transatlantiktunnel würde sich unter Wasser befinden und Passagiere in einem Hyperschallzug zum Beispiel von New York nach London fahren. Der Hyperschallzug würde meine Höchstgeschwindigkeit von 7400 km/h erreichen und sich wie Hyperloop schwebend ohne Luftwiderstand durch eine Vakuumröhre bewegen. Die Fahrzeit von New York nach London würde sich auf nur eine Stunde belaufen. Die Baukosten für den Transatlantiktunnel könnten nach Schätzungen von Experten bei bis zu einer Billion US-Dollar und ist eigentlich eine relativ kleine Summe, wenn man die Billionen US-Dollar bedenkt, die im Finanzmarkt jährlich bewegt werden.

Die Sicherheitsrisiken sind beim Hyperschallzug höher als bei Hyperloop. Ein Leck in der Vakuumröhre des Transatlantiktunnels könnte einen Wassereinbruch verursachen oder sollte Luftwiderstand auftreten eine Feuerwalze im Tunnel auslösen. Technisch könnte der Transatlantiktunnel in 40 bis 50 Jahren realisierbar sein, wenn die entsprechenden Materialien zur Verfügung stehen und die Sicherheitsrisiken auf ein Minimum begrenzt werden können.

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / Melpomene

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Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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