Mysterium der vermissten Menschen in den USA

Mysterium der vermissten Menschen in den USA

(#Mystery #Ufo #News) In den USA werden landesweit über 90.000 Menschen vermisst und viele Fälle davon bleiben bis heute ungeklärt. Ein Teil der Vermisstenfälle kann dem Mysterium “Missing 411” zugeordnet werden, bei dem Menschen in US-Nationalparks verschwinden und die bis heute nicht wiederaufgetaucht sind. Wir berichten nun über einige Fälle verschwundener Personen, die bis zum heutigen Tag verschwunden bleiben.

Alaska – Michael LeMaitre

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Im US-Bundesstaat Alaska verschwand der 66-jährige Großvater Michael LeMaitre während des Mount Marathon Berglaufs, der am 4. Juli 2012 stattfand. Der jährliche Berglauf findet jährlich statt, bei dem die Teilnehmer die 3,5 Meile lange Strecke dem Berg hinauf und dann wieder herunterlaufen. Die Sieger schafften den Lauf in unter 45 Minuten.

Nach drei Stunden tauchte Michael LeMaitre noch immer nicht auf. Sechs Stunden später starteten die Veranstalter eine Suchaktion, die erfolglos blieb und auch als die Alaska Nationalgarde mit Hubschraubern die Gegend absuchte fand die Suchmannschaft den rüstigen Rentner in wochenlanger Suche nicht. Jetzt sieben Jahre seit dem Verschwinden von Michael LeMaitre vergangen und vom ihm fehlt jede Spur.

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  • Grazyna Fosar, Franz Bludorf
  • Herausgeber: Argo
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Washington – Heather Lynn Higgins

Der US-Bundesstaat Washington verzeichnet 5 bis 7 Vermisste pro 100.000 Einwohner und liegt damit im Mittelfeld der Skala der Vermisstenfälle. Am 20. September 2010 wurde die 39-jährige Heather Lynn Higgins aus South Spokane zuletzt gesehen.

Sie verließ an jenem Tag mit einem Freund ihr Appartment und als Sie im Tagesverlauf nicht erreicht werden konnte, suchte ihre Mutter Jackie Forney die Wohnung ihrer Tochter auf. In der Wohnung stellte Sie keine Merkwürdigkeit fest. Laut Aussage von Heathers Freund, habe er Sie nach Einkäufen zuhause abgesetzt. Ihre Katzen hätte die Vermisste niemals alleine gelassen, wie Forney betonte.

Detektive fanden Hinweise, doch bislang bleibt der Vermisstenfall ungelöst.

Arizona – Mikelle Biggs

In Arizona gibt es zehn Vermisstenfälle pro 100.000 Einwohner und hier verschwand das elfjährige Mädchen Mikelle Biggs vor 20 Jahren. Am 2. Januar 1999 wartete Sie auf den Eisverkäufer und vernahm die Musik des sich nähernden Trucks. Das blondhaarige Mädchen wartete mit Spannung auf seine Ankunft, um ihr Lieblingseis Gumball-Popsicle zu kaufen.

Mikelle verweilte auf dem Fahrrad ihrer neunjährigen Schwester Kimber und fuhr im Kreis an der T-Kreuzung iher Strasse während Sie auf den Eiswagen wartete. Als die Dunkelheit hereinbrach bat ihre Mutter Tracy Kimber darum, Mikelle zu sagen, dass Sie nach Hause kommen soll.

Draußen fand Kimber nur das weiße Fahrrad mit lilafarbenen Bändern auf dem Boden vor. Die Räder drehten sich noch und Mikelles Schwester fand Reste des Gumball-Popsicle-Eis auf der Strasse. Eine große Suche wurde eingeleitet, dabei über 800 Beweise gefunden und 10.000 Hinweise erhalten. Was mit dem Mädchen passierte bleibt unbeantwortet.

Hawaii – Billy Oliveira

Eine erschreckend hohe Zahl an Vermissten hat der US-Bundesstaat Hawaii, wo jedes Jahr über 3000 Kinder verschwinden. Nach Polizeiangaben findet sich nur eines von sechs Kindern wieder.

Zu den Vermissten gehört der 39 Jahre alte Billy Oliveira, der am 13. Juli 2015 abends aus seinem Haus in Nahiku verschwand. Der Mann lebte bei seiner Großmutter und sei zuletzt gesehen worden, als er nach draußen ging, um nach einem Fahrzeug zu sehen. Das Auto hörten sie den Weg zum Haus hochfahren. Er tauchte niemals wieder auf und es fand sich kein Grund, wieso hätte Oliveira verschwinden sollen.

Wie seine Großmutter beschrieb, sei er ein häuslicher Mensch gewesen, der ihr sehr nah stand und ihr stets mitteilte, wohin er ging. Das Haus ist in einer einsamen Region der Insel gelegen und erschwerte die Arbeit die Suchmannschaft. Wo Billy Oliveira ist bleibt ein Mysterium.

Der ehemalige Polizist David Paulides beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit rätselhaften Vermisstenfällen in den Nationalparks der USA und Kanadas, die unter “Missing 411” bekannt geworden sind und zu denen er Bücher veröffentlichte.

Beitragsbild: © Depositphotos.com / ABCDK

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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