Mysterium der Lubbock Lights 1951

Mysterium der Lubbock Lights 1951

(Mystery Ufo News) Im texanischen Lubbock tauchten in der Zeit von August bis September immer wieder mysteriöse Lichter auf, die als Lubbock Lights oder Lubbock-Lichter in die Geschichte eingingen. Bis heute konnten die Lichterscheinungen nicht vollständig enträtselt und alle Fragen beantwortet werden. Nach dem Roswell-Zwischenfall zählen die Lubbock Lights zu den bekanntesten Ufo-Fällen in der Geschichte der USA.

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Am 25. August 1951 wurden die Lubbock Lights gegen 9 Uhr von drei Professoren des Texas Technological College gesichtet. Die Augenzeugen befanden sich zu der Uhrzeit im Hinterhof eines Hauses, als 20 bis 30 Lichter über ihren Kopf hinwegflogen. Die Lubbock-Lichter glühten nach Angaben der Professoren hell wie Sterne und flogen innerhalb weniger Sekunden über ihre Köpfe hinweg. Nach ihrer ersten Einschätzung könnte es sich um Meteoriten gehandelt haben.

Von ihren Beobachtungen berichteten Dr. A.G Oberg, Chemieingenieur, Dr. W-L Ducker, Abteilungsleiter und Erdölingenieur und dem Geologen Dr. W.I. Robinson der Regionalzeitung Lubbock Avalanche-Journal.

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Drei Frauen erzählten, nachdem sie den Zeitungsartikel gelesen hatten, ebenfalls merkwürdige blinkenden Lichtern am Himmel zum gleichen Zeitpunkt wie die Professoren gesehen zu haben. Dr. Carl Hemminger, ein Deutsch-Professor an der Texas Tech berichtete ebenso wie die Professoren und die drei Frauen von den Lubbock Lights.

Nähere Untersuchungen

Die drei Professoren wurden damit beauftragt die Lichter erneut zu beobachten und zu ermitteln, um was es sich dabei genau handelt. Die Gelehrten setzten sich am 5. September 1951 mit zwei anderen Professoren der Texas Tech in den Vorgarten von Dr. Robinsons Haus. Die Lubbock-Lichter tauchten erneut auf.

Wie Dr. Grayson Mead erklärte, hatten die Lubbock Lights den Umfang eines großen Tellers, seien grünblau gewesen und hätten minimal fluoresziert. Die 12 bis 15 Lichter waren absolut kreisrund.

Als die Lichtobjekte über die Gelehrten flogen, verspürten sie alle ein unheimliches Gefühl. Nach Berechnungen der Professoren bewegten sich die Objekte mit einer Geschwindigkeit von 600 Meilen pro Stunde (ca. 965 km/h) am Himmel.

Lubbock Lights und die Hart Fotos

Im Bett liegend beobachtete Carl Hart Jr., ein Neuzugang der Texas Tech, in den Abendstunden des 30. August 1951 von seinem Zimmer aus 18 bis 20 Lichtobjekte, die in V-Formation flogen. Er schnappte sich seine Kodak 35mm Kamera, begab sich in den Hinterhof seines Elternhauses und wartete darauf, dass die Lichter zurückkamen.

Zwei weitere Lubbock-Lichter düsten über im hinweg und konnte fünf Fotos von den Objekten aufnehmen. Die entwickelten Bilder brachte er zum Lubbock Avalanche Journal und nach seiner Versicherung gegenüber der Redaktion, dass die Fotos echt seien, wurden sie veröffentlicht. Hart erhielt ein Honorar von 10 US-Dollar für seine außergewöhnlichen Bilder. Die Fotos erschienen landesweit in zahlreichen Zeitungen und im berühmten „Life“-Magazin.

Erklärungsversuche

Das Physik-Labor der Wright Patterson Airforce Base in Dayton (Ohio) analysierte Harts Fotos und laut Lt. Edward J. Ruppelt, der Vorsitzende des Project Blue Book, seien die Bilder zwar kein Scherz, doch ihre Echtheit konnte nicht bewiesen werden.

Bis heute beteuert Hart, seine Billder der Lubbock Lights seien echt. Die Professoren sahen in den Bildern eine U-Formation statt V-Formation. Laut Lt. Ruppelt hätten die Professoren einen Vogel der Art Regenpfeifer gesehen.

Zum Zeitpunkt der Beobachtung seien die Vögel über die neuen Dampflaternen der Stadt Lubbock geflogen und hätten eine Reflektion in der Nacht erzeugt. Dr. Mead widersprach inbrünstig dieser Erklärung mit der Begründung, dass die Objekte zu groß für jeden Vogel gewesen seien. Ein „Nurflügler-Jet könnte der Ehefrau von Dr. Ducker zufolge für einen Teil der Lubbock Lights verantwortlich sein.

Das Rätsel der Lubbock-Lichter konnte trotz intensiver Analysen bis heute nicht entschlüsselt werden und erfordert eine weitere Forschungsarbeit. Die Erklärungsversuche der Wright Patterson Airforce Base zu dem Phänomen lassen Fragen offen. Der Luftwaffenstützpunkt ist das wichtigste Forschungszentrum der US-Airforce für Waffensysteme und Grundlagenforschung. Laut Spekulationen nach sollen in einem unterirdischen Labor der Basis außerirdische Flugobjekte und Aliens liegen.

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / mcornelius

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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