Laserwaffen – Bundesmarine testet Hochenergielaser

Die Bundesmarine setzt auf Laserwaffen und konnte auf einem Kriegsschiff erfolgreich einen Hochenergielaser (HEL) testen. Der HEL-Effektor wurde auf einem Geschützturm befestigt und bietet eine Leistung von zehn Kilowatt. Die Ziele der Laserwaffe sind Drohnen, Landziele und kleine Wasserfahrzeuge. Entwickelt wurde der HEL-Effektor von dem deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall.

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In Zusammenarbeit mit der Bundesmarine wurde die Laserwaffe auf einem Marineleichtgeschütz 27 montiert und die Erprobung auf hoher See durchgeführt. Der Laserstrahl des HEL-Effektor soll Ziele der Kategorie LLS (Low, Slow Small) zerstören, wozu Boote, ferngesteuerte Flugzeuge und Granaten gehören. Der Test umfasste Verfolgungsversuche (Tracking) auf bewegliche Ziele, dabei handelte es sich um Drohnen und Mikrofahrzeuge. Die Herausforderung besteht darin das Ziel zu verfolgen unter Berücksichtigung der Schiffsbewegungen und einer daraus resultierenden rechtzeitigen Aktivierung der Laserwaffe. Zu dem Test veröffentlichte weder Rheinmetall noch die Bundesmarine ein Video. Vor drei Jahren bereits testete der Waffenhersteller zwei HEL-Effektoren mit 5 und 30 Kilowatt Leistung. Der 5 Kilowatt HEL-Laser zerstörte Minen, indem er ihren Sprengstoff verbrannte und auf diese Weise deren Explosion verhinderte. Die zweite Laserwaffe mit 30 Kilowatt Leistung vernichtete aus 1 Kilometer Entfernung eine 82 mm große Mörsergranate.

Neben der Bundesmarine setzt auch die Bundeswehr auf Laserwaffen. Die Bundesregierung hat in den letzten Jahren seit 2005 über 80 Millionen Euro in die Entwicklung der Laserwaffen-Technologie investiert, ohne dass der Bundestag im ausreichenden Umfang darüber in Kenntnis gesetzt wurde. Entsprechende Prototypen existieren bereits und sind von Unternehmen wie Rheinmetall entwickelt worden. Eine dieser Laserwaffen kann auf bereits existierende Fahrzeuge wie den Radpanzer Boxer integriert werden. Wie die ARD im Juli 2015 berichtete, seien die Laserwaffen in weniger als vier Jahren einsatzbereit. Der Rüstungshersteller MBDA verfügt wie Rheinmetall ebenfalls über Laserwaffen, die schon in zwei bis drei Jahren auf dem Schlachtfeld eingesetzt werden können. Nach dem ARD-Bericht können die Laserwaffen von MBDA schon heute Drohnen und Kleinflugzeuge zerstören. Einen Angriff mit Kleinflugzeugen und Drohnen könne ein solcher Lasereffektor aus drei Kilometern Enfernung abwehren, erklärte der MBDA-Mitarbeiter Peter Heilmeier gegenüber der ARD.

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US-Militär setzt auf Laserwaffen

Im Jahr 2014 konnte die US-Marine erfolgreich eine Laserwaffe auf ihren Schiff USS Ponce montieren und einen Test abschließen. Seit November 2014 ist der Laser einsatzbereit. Er kann unbemannte kleine Flugzeuge, Drohnen und Boote zerstören. Das Schiff befindet sich im Persischen Golf im Einsatz. Zur Halbzeit des Super Bowl 2016 präsentierte der US-Waffenkonzern Northrop Grumman in seinem Werbespot „Just wait“ mit 30 Sekunden Dauer einen namenlosen futuristischen Jet. Der Jet sieht dem Stealthbomber B2 im Design ähnlich, verfügt über Laserwaffen und ein Schutzschild.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten des revolutionären Jets sollen sich Breakingdefense.com zufolge auf 25 Milliarden US-Dollar belaufen und der Preis für ein Exemplar des Bombers bei 600 Millionen US-Dollar liegen. In 14 Jahren soll der Jet einsatzbereit sein. Er weist eine frappierende Ähnlichkeit zum Aurora-Jet aus Akte X auf, den FBI-Agent Fox Mulder in der ersten Folge der zehnten Staffel sah.

Die Technologie zur Realisierung eines Schutzschildes existiert zumindest offiziell noch nicht. Im Geheimen wird daran seit Jahren geforscht und es ist durchaus vorstellbar, dass die Flugzeuge, die in Area 51 getestet werden bereits über Laserwaffen und Schutzschilde verfügen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll das US-Militär den anderen Ländern technologisch stets 20 bis 30 Jahre voraus sein. Der beeindruckende technologische Vorsprung resultiert aus milliardenschweren Forschungsprogrammen, doch gibt es Gerüchte nach denen die Zusammenarbeit mit Außerirdischen oder die gewonnenen Erkenntnisse aus abgestürzten Ufos für diese Entwicklung verantwortlich sein sollen.

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / outsiderzone

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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