Existiert Bigfoot oder ist er eine Legende?

Seit über 160 Jahren gibt es hunderte Berichte über ein behaartes Wesen von zwei bis drei Metern Größe, welches humanoid aussehen und in den Wäldern Nordamerikas leben soll. Das Wesen erhielt wegen seiner riesigen Fußabdrücke den Namen Bigfoot. Bigfoot wird besonders oft in den Gebirgen der USA und Kanadas gesichtet. Seine Heimat scheinen den bisherigen Sichtungen zufolge vor allem die Rocky Mountains und die Apalachen zu sein. In texanischen Waldregionen soll Bigfoot ebenfalls unterwegs gewesen und gesichtet worden sein. Die Kanadier bezeichnen das affenartige Wesen mit menschlicher Statur als Sasquatch, was übersetzt „stark behaarter Mensch“ bedeutet.

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Wann begannen die Sichtungen des Bigfoot?

Die ersten Sichtungen des Bigfoot lassen sich bis in die 1850er-Jahre zurückverfolgen. Indianer berichteten zur damaligen Zeit über ein riesiges stark behaartes Wesen, welches in seiner Gestalt an einen Menschen erinnerte. Vergleichbare Wesen wurden schon in Asien und Russland gesichtet. Die Russen nennen ihren Bigfoot schlicht Schneemensch oder Yeti, der Nachforschungen zufolge auch für den Tod der acht Studenten des Unglücks am Djatlov-Pass verantwortlich sein soll.

Von einigen Kryptozoologen wurde der Bigfoot und Yeti als überlebende Spezies der Gattung Gigantopithecus (Riesenaffe) angesehen, doch diese Einordnung wurde von der klassischen Wissenschaft abgelehnt. Ein Großteil der klassischen Forscher ordnen das Affenwesen einer Legende zu und halten Bigfoot für einen Mythos ohne reale Existenz.

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Beweise für die Existenz fehlen

Die Existenz von Bigfoot ist bis zum heutigen Tag nicht bewiesen, weil greifbare Beweise fehlen. Es existieren zwar Bilder, Videos und Tonaufnahmen von einem riesigen menschenartigen Wesen, doch in den meisten Fällen stellten sich diese Beweise als Fälschungen heraus oder waren in ihrer Qualität zu schlecht, um als Beweis zu gelten. Berühmt ist die Videoaufnahme aus dem Jahr 1967 von Roger Patterson und Robert Gimlin. Auf dem Film ist ein rund zwei Meter großes Affenwesen zu sehen, welches Bigfoot zeigen soll. Aktuelle Untersuchungen dieses Films konnten keine Fälschung nachweisen, weshalb Bigfoot auf dem Schmalbandvideo wohl zu sehen ist.

Vor 14 Jahren gab Michael Wallace, der Sohn des Bigfoot-Forschers und Holzunternehmers Ray L. Wallace bekannt, dass sein Foto die Fußspuren des Affenwesens selbst gelegt habe und dafür große Holzfüße verwendete. Diese Bekanntgabe sorgte damals 2002 in den US-Medien für Aufruhr und verpasste der vermeintlichen realen Existenz des Bigfoot einen Dämpfer. Auf der anderen Seite seien Krytozoologen zufolge gefälschte von echten Bigfoot-Fußabdrücken einfach zu unterscheiden. Die Gewichtsverlagerung eines lebenden Tiers könne mit Holzfüßen oder Latexfüßen nicht simuliert werden.

Neben Fotos, Videos und Audioaufnahmen sollen Knochen von Bigfoot gefunden worden sein. Im Jahr 1549 wurde angeblich ein Affenwesen mit der Bezeichnung Ukumar in Bolivien erschossen. Der Ukumar soll wie Bigfoot menschenähnlich und stark behaart sein. Bei Bigfoot könnte es sich auch um einen Wildmenschen handeln, der seit Jahrhunderten in den Wäldern Nordamerikas und Kanadas lebt. Im Jahr 2012 tauchten Berichte auf nach denen eines dieser Wesen von Wissenschaftlern lebendig gefangen wurde, weil in einer veröffentlichten E-Mail-Kommunikation das Codewort „Daisy“ auftauchte. Das Codewort „Daisy“ steht für ein lebendig gefangenen Bigfoot, Sasquatch oder vergleichbares riesiges Affenwesen. Eine geplante Pressekonferenz auf der Bigfoot der Öffentlichkeit gezeigt werden sollte, fand jedoch niemals statt und wurde abgesagt.

Die Kryptozoolgen, alternative Forscher und Dokumentarsender werden sich weiter mit Bigfoot beschäftigen. Wir werden aber in Zukunft erfahren, ob das geheimnisvolle humanoide riesenhafte Affenwesen tatsächlich real oder nur eine Legende ist.

Videoaufnahme aus dem Jahr 1967 zu Bigfoot von Roger Patterson:

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https://www.youtube.com/watch?v=Us6jo8bl2lk

 
Beitragsbild: © Depositphotos.com / renomartin

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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