Das Rätsel um den „Amerikanischen Djatlov-Pass“

Das Rätsel um den Amerikanischen Djatlov-Pass

(Mystery Ufo News) Vor 40 Jahren verschwanden auf rätselhafte Weise fünf Männer in der Nähe des kalifornischen Ortes Chico nach einem College-Basketballspiel. Vier Wochen nach ihrem Verschwinden fand man ihr Auto und ihre leblosen gefrorenen Körper auf einem Feld. Der merkwürdige Umstand ihres Todes führte dazu, dass der Fall als der „amerikanische Djatlov-Pass“ in die Geschichte einging.

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Was passierte mit den fünf Männern?

Der Fall des amerikanischen Djatlov-Pass Mysteriums beginnt am 24. Februar 1978 im kalifornischen Chico. Fünf Männer zwischen 24 und 32 Jahren hatten ein Basketballspiel besucht. Sie stiegen in ihren türkis-weißen Mercury Montego aus dem Jahr 1969 und fuhren Richtung Yuba City davon. Nur rund 75 Kilometer entfernt lag ihr Ziel, doch sie verschwanden an dem Abend und wurden einen Monat lang nicht gesehen.

Vor der Fahrt auf die Autobahn holten sich die fünf Männer an einer Tankstelle Snacks mit Getränken und betankten ihr Auto neu. Bei den Männern handelte es sich um Ted Weiher, Jack Huett, William Sterling, Jack Madruga und Gary Mathias, die am darauffolgenden Tag ihr eigenes Basketballspiel zu absolvieren hatten.

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Der Großteil der Männer wurde als „geistig nicht gesund“ beschrieben, obwohl Mathias und Madruga für die US Army arbeiteten. Zuletzt lebend gesehen wurden alle an der Tankstelle.

Rätsel ihres Verschwindens

Die Männer trennten sich den Ermittlern zufolge zu einem unbekannten Zeitpunkt, nachdem sie an der Tankstelle wieder ins Auto gestiegen waren. Ted Weiher, der 90 Kilogramm wog, brach durch das Fenster eines Wohnwagens und blieb dort drin, ohne die Annehmlichkeiten zu nutzen.

Als die Polizei seinen Körper fand, hatte er die über Hälfte seines Gewichts verloren, war verhungert, seine Füße von Frostbeulen übersät und er ihn ein Tuch eingehüllt. Zwei Monate lang saß er im Wohnwagen, in denen er weder die Notfallrationen noch die Progangas-Heizung nutzte, die ihm zur Verfügung stand.

Der Mercury Montego war der polizeilichen Untersuchung nach in Ordnung, der zu einem Viertel gefüllte Tank hätte bis Yuba City ausgereicht. Die Türen waren unverschlossen und ein Fenster runtergedreht. Das Auto wurde geparkt und technisch in Ordnung, dennoch verließen es die fünf Männer.

Absolut niemand weiß bis heute was mit ihnen geschehen ist, nachdem sie aus dem Auto gestiegen sind und starben. Wie die Ermittler herausfanden, gingen die Männer zum Wohnwagen. Zu einem ungewissen Zeitpunkt verließen drei der fünf Jungs den Trailer und fanden nach ihrer Rückkehr Weiher in einem bedauernswerten Zustand wieder. Sie sollen seinen abgemergelten Körper in ein Tuch gehüllt haben, einer anderen Theorie zufolge könnte dies auch eine fremde Person gemacht haben.

Viele Fragen bleiben unbeantwortet

Das amerikanische Djatlov-Pass Mysterium lässt viele Fragen offen. Was in Nordkalifornien am 24. Februar 1978 genau mit den Männern passierte, kann ohne forensische Analysen nicht beantwortet werden.

Ein Ranger fand den Montego vier Tage nach ihrem Verschwinden verlassen auf einen Feldweg bei Oroville. Rund 42 km von Chico und 52 km von Yuba City entfernt. Oroville liegt sehr einsam in den Bergen des Plumas National Forest. Joseph Shones fuhr zu dem Zeitpunkt ihres Verschwindens die gleiche Strecke und blieb im Schnee strecken.

Beim Ausgraben seines Autos aus dem Schnee erlitt einen leichten Herzinfarkt, schleppte sich ins Innere und bemerkte irgendwann ein „Pfeifen“. Er sah eine Frau mit einem Baby auf dem Arm. Shones rief um Hilfe und glaubte, eine Gruppe Menschen mit Taschenlampen auf sich zugehen zu sehen. Als erneut einen Hilferuf aussandte, erloschen die Lichter und keiner näherte sich seinem PKW. Als der Tank leer war, ging er in die Stadt und passierte den geparkten Montego.

Bis heute vermisst wird der an Schizophrenie leidende Gary Mathias, der laut seiner Familie durch Medikamente allerdings religiös war und eine Zeit lang nicht mehr „ausgetickt“ war. Seine Familie glaubt, er könnte für das Unglück verantwortlich sein. Er könnte einen Wutanfall gehabt und seine vier Freunde zur plötzlichen Flucht veranlasst haben.

Neben Weihers Leiche im Wohnwagen fanden sich Mathias Schuhe. Der Polizei nach habe er seine Turnschuhe zurückgelassen, Weihers Schuhe angezogen und dann abgefahren. Nach Ansicht zahlreicher Ermittler ist Mathias tot und nicht verschwunden, weil er dem Wetter zum Opfer fiel und unter Schnee begraben wurde. Sein Körper sei zerfallen, bevor der Schnee auftaute und ihn hätte freilegen können. Von der mysteriösen Frau mit dem Baby könnten die fünf Männer hereingelegt worden sein, wie eine weitere Theorie vermutet.

Zur Lösung des Rätsels um das amerikanische Djatlov-Pass Mysterium müssen alle Fragen untersucht und der Fall im Detail rekonstruiert werden.

Video zum Thema Djatlov-Pass Mysterium

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https://www.youtube.com/watch?v=rg5bgVyr01A

Beitragsbild: © Depositphotos.com / estebande

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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