Das mysteriöse Phänomen des Brummtons

(Mystery News) Weltweit hören Menschen vor allem in der Nacht einen mysteriösen Brummton, dessen Ursache bis heute nicht geklärt werden konnte. Er wird im Englischen als „The Hum“ oder „Taos Hum“ bezeichnet. Der Brummton zwischen 30 und 80 Hertz wird von mindestens zwei Prozent der Weltbevölkerung wahrgenommen. Der rätselhafte Ton wird als laufender LKW-Dieselmotor in der Ferne, als eine Trafostation oder als ein Morsecode beschrieben, manche Menschen empfinden ein Tuckern, Poltern oder Dröhnen im Kopf bzw. in den Ohren.

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Fakten zum Brummton

Das Phänomen Brummton ist überall auf der Welt zu hören und tritt vorwiegend in den Nachtstunden auf oder wenn Stille herrscht. In geschlossenen Räumen wird er oft lauter als draußen wahrgenommen. Bei je 50 Prozent der Betroffenen handelt es sich um einen Dauerton oder um einen Ton, der nur zeitwiese zu hören ist . Seine Lautstärke schwankt, und ein Großteil der Betroffenen nimmt Schwingungen in Verbindung mit anderen Tönen wahr. Betroffene Menschen können den Brummton beispielsweise nach einer stundenlangen Reise ein paar Tage lang nicht hören. Von den Betroffenen stellten über 33 Prozent ein Aussetzen des Tons fest, sobald bestimmte Kopfbewegungen gemacht werden. Der Brummton wird von Einzelnen unterschiedlich gehört, er ist individuell.

Von Menschen, die den rätselhaften Ton erstmals hören, wird er als bedrohlich, störend und verletzend wahrgenommen, er dringt von außen enorm störend in ihre Privatsphäre ein und verursacht eine Einschränkung der Lebensqualität. Jemand, der den Brummton wahrnimmt, steht oft allein da, weil der Ton von Mitmenschen nicht gehört wird. Ärztliche Untersuchungen stellten beim Großteil der Betroffenen gesunde Ohren mit gutem bis normalem Hörvermögen fest.

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Betroffene suchen als erstes nach äußeren Ursachen für den Brummton und durchsuchen dabei ihre Wohnung oder ihr Haus. Findet sich nichts, wird die Quelle draußen in der Nacht gesucht, wenn das Geräusch zu hören ist. Die Suche endet meist ergebnislos, deshalb bringen einige Menschen den Brummton mit einer Verschwörung in Zusammenhang. Bei einer Vielzahl von Betroffenen verschwindet der mysteriöse Ton nach einigen Jahren jedoch vollständig.

Der Brummton wird seit 1950 gehört

Der Brummton wurde erstmals in den 1950er-Jahren in Großbritannien gehört, im Jahr 1989 tauchte er in der Stadt Taos (US-Bundesstaat New Mexico) auf. Durch Befragungen der Einwohner wurde festgestellt, dass zwei Prozent der Einwohner den Ton hören konnten. Eine Analyse des Tons wurde mit hohem technischen Aufwand durchgeführt. Im Ergebnis konnten Umweltlärm und elektromagnetische Quellen als Ursache ausgeschlossen werden. Die Tonlage des Geräuschs wird als unangenehm durchdringend beschrieben, deshalb bleibt selbst der beste Ohrschutz wirkungslos.

Etwa seit dem Jahr 2000 wird der Brummton auch in Deutschland wahrgenommen und er führte zur Gründung der Interessengemeinschaft zur Aufklärung des Brummtons e. V. (IGZAB). Mit der IGZAB traten 1500 Menschen in Kontakt, die das Geräusch gehört haben wollen. Die Betroffenen mussten einen Fragebogen beantworten, der anschließend ausgewertet wurde. Diese Auswertungen wurden auch veröffentlicht. Das Bundesumweltministerium Baden-Württemberg nahm wegen der Strafanzeige von 200 Betroffenen eine Messung mit Spezialgeräten an 13 Orten vor. Die Messungen konnten keine gemeinsame Ursache für den Brummton ermitteln. Der Verein zur Erforschung und Verhinderung des Brummtons, VEVB, befasst sich ebenfalls mit dem Geräusch.

Im Allgemeinen wird der Brummton als Tinnitus gewertet, weil er ein Geräusch ist, was nicht von außen als akustische Ursache wahrgenommen wird. Die Verschwörungstheorien vermuten Geheimprojekte hinter dem Brummton, mit dem Ziel, die Bevölkerung mit bestimmten Tönen zu beeinflussen. Diese Theorien konnten jedoch bislang nicht bewiesen werden. Eine Besonderheit des Brummtons ist die Tatsache, dass er nach einem Ortswechsel eine Zeit lang verschwindet.

Einen Überblick über das globale Phänomen Brummton bietet der Betreiber Glen MacPherson der Webseite Thehum.info mit einer Weltkarte, auf der alle Orte zu sehen sind, wo Menschen den Ton wahrgenommen haben. Wer das mysteriöse niederfrequente Geräusch bereits gehört hat, kann seinen Standort und seine Daten eintragen. Bis heute konnte trotz aller Forschungsarbeiten jedoch niemand die genaue Ursache für den Brummton ermitteln.

Videos zum Thema Brummton

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / VikaSuh

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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