Das Geheimnis des Canvey Island Monsters

(Mystery News) Im November 1953 wurde am Strand von Canvey Island in Großbritannien eine unheimliche Kreatur angespült, die als das „Canvey Island Monster“ bekannt wurde und bis heute ein Rätsel bleibt. Die Kreatur war 76 Zentimeter lang, sie hatte eine dicke rötlich-braune Haut sowie Kiemen und riesige Augen mit Wülsten. Es verfügte nach Beschreibungen über Hinterbeine und Füße, die an Hufeisen erinnerten und allem Anschein nach konnte es auf zwei Beinen wie ein Mensch gehen. Das Wesen wurde von einem Zoologen grob untersucht und dann verbrannt. Für die Bevölkerung bestand seinen Angaben zufolge keine Gefahr.

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Ein Jahr später folgte das zweite Canvey Island Monster

Keine zwölf Monate später, im August 1954, wurde das zweite Canvey Island Monster an die Küste angespült. Mit 1,20 Meter besaß es eine stattliche Größe und das Gewicht der Kreatur belief sich auf mehr als elf Kilogramm. Augen, Zähne und Nase des Wesens wurden intensiv untersucht, jedoch ohne ein brauchbares Ergebnis. Das Lebewesen konnte nicht identifiziert werden und auch seine Todesursache blieb ungeklärt. Zu dem Canvey Island Monster haben die Behörden bis heute keine Stellung bezogen. Nach Spekulationen soll es sich bei dem Wesen um einen mutierten Seeteufel gehandelt haben, weil er Beine statt Flossen besaß.

Im Jahr 1999 forschte der Journalist Nicholas Warren zu den beiden Sichtungen des Canvey Island Monsters nach. Trotz intensiver Recherche fand er in den Akten der Plymouth Marine Biologielabors oder der Nationalen Flussbehörde (National Rivers Authority) keine einzige offizielle Aufzeichnung. Das Tier ist als unbekannte Lebensform eingeordnet und lokale Augenzeugen sehen in dem Canvey Island Monster einen Seeteufel. Der ehemalige Ichthyologe der zoologischen Abteilung des British Natural Museum, Alwyne Wheeler, hat als erster die Vermutung geäußert, dass es sich bei dem Monster um einen Seeteufel handeln könnte, weil dessen ausgeprägte Flossen aus Versehen als Hinterbeine beschrieben wurden.

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Trunko – der südafrikanische Eisbär-Fisch

Vor rund 100 Jahren, am 1. November 1922 oder am 24. Oktober 1924, wurde am Strand von Margate Beach in Südafrika ein mysteriöses Wesen angespült, was als Trunko bekannt ist, jedoch niemals untersucht wurde. Es wurde als eine Art Eisbär-Fisch beschrieben, weil es ein schneeweißes Fell, ein Rüssel wie ein Elefant und einen hummerähnlichen Schwanz hatte. Der Kadaver lag zehn Tage am Strand und wurde während dieser Zeit von keinem Wissenschaftler untersucht, stattdessen nahmen sich Strandspaziergänger des Körpers an und nahmen Messungen vor. Das Tier war 14 Meter lang, ca. 3 Meter breit und 1,5 Meter hoch. Sein elefantenartiger Rüssel war ebenfalls 1,5 Meter lang und der Schwanz hatte eine Länge von drei Metern. Der Rüssel kam direkt aus dem Körper und ein Kopf wurde nicht festgestellt. Der Körper sei blutleer gewesen und nach einem Artikel, der am 27. März 1925 in der Zeitung „Charleroi Mail“ erschien, habe die Kreatur einige Wale getötet, sei am Strand angespült worden und nach seiner Erholung wieder zurück ins Meer geschwommen, ohne jemals wieder gesehen zu werden. Nach Erklärungen soll es sich bei Trunko um einen Riesenhai, großen Wal, einen Walhai oder Globster gehandelt haben. Heute wird der Eisbär-Fisch den sogenannten Kryptiden zugeordnet.

Seemonster bleiben ein Mysterium

Sowohl das Canvey Island Monster und auch Trunko bleiben wie zahlreiche andere Seemonster, bis heute ein Mysterium. Die heutige Wissenschaft könnte das Rätsel lösen, doch von den beiden genannten Kreaturen sind keine Überreste mehr vorhanden. Die Tiefsee gilt als wenig erforscht und in den Tiefen des Meeres könnten noch so manche Ungeheuer lauern, die für Menschen vielleicht gefährlich sind. Der tiefste Punkt der Weltmeere ist mit 11.000 Metern Tiefe der Marianengraben und dieser wurde bisher nur zweimal besucht. Einmal vom Schweizer Forscher Jacques Piccard am 23. Januar 1960 mit seinem Tauchboot Trieste, und 2012, als der US-Regisseur James Cameron mit der „Deepsea Challenger“ bis auf den Boden des Marianengrabens in 10898 Metern hinab tauchte.

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Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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