Das Geheimnis der Bagdad-Batterie

(Mystery Technik News) Im Jahr 1936 fand in der Nähe der heutigen irakischen Hauptstadt Bagdad eine Überschwemmung statt, in deren Folge ein Hügel abgebaut werden sollte. Die Erde sollte die Wassertümpel schließen und beim Abtragen wurde eine Parther-Siedlung entdeckt, bei der die Arbeiter ein mysteriöses Objekt fanden. Bei dem Objekt handelte es sich um eine Vase aus Ton, die im Keller eines Hauses lag und über eine komplizierte Ausstattung im Inneren verfügte. Heute ist die Tonvase unter der Bezeichnung Bagdad-Batterie bekannt, weil sie nach wissenschaftlichen Forschungen der Goldveredelung von Zink diente. Die Wissenschaftler sind sich uneinig darüber, ob die Bagdad-Batterie der Stromerzeugung gedient haben könnte. Entdeckt wurde die Tonvase mit der altertümlichen Batterie vom Archäologen Wilhelm König an einer Stelle des Hügels Khujut Rabuah bei Bagdad.

Aufbau der Bagdad-Batterie

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Die Bagdad-Batterie befand sich in der Tonvase, bestehend aus einem Kupferzylinder, der in der unteren Sektion mit einem Kupferblech versehen war und versiegelte. Der Kupferzylinder von 9 Zentimeter Länge war zusammen mit einem Asphaltstopfen in die Vase integriert und verfügte in der Mitte über einen Eisenstab. Forscher vermuten als Grund für den korrodierten Eisenstab eine Flüssigkeit, die sich in dem Tongefäß befunden haben musste. Das Tongefäß misst 14 Zentimeter in der Höhe und hat rund 8 Zentimeter im Durchmesser. Der Eisenstab im Kupferzylinder war mit einem Asphaltstöpsel bedeckt und diente als Halterung. In Tests mit nachgebauten Bagdad-Batterien wurde nachgewiesen, dass deren Stromleistung nicht ausreicht, um eine Glühbirne zum Erleuchten zu bringen.

Der Fundort der Batterie war eine Parthersiedlung, die von 250 vor bis 225 nach Christi Geburt bestand. Vergleichbare Gefäße wurden bereits 1930 und 1931 bei Seleukia und Ktesiphon entdeckt. Nach der These von Wilhelm König handelt es sich bei der Bagdad-Batterie um ein Objekt zur Galvanisierung oder Stromerzeugung. Basierend auf seiner These existieren heute eine Reihe von Theorien, welche die Frage um das Objekt noch nicht beantworten konnten. Als Flüssigkeit könnte Zitronensäure oder Essigsäure in der Bagdad-Batterie gedient haben, um das Elektrolyt davor zu schützen auszutrocknen oder verschmutzt zu werden.

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Theorien zur Bagdad-Batterie

Zur Bagdad-Batterie haben sich bis heute eine Handvoll Theorien etabliert. Die erste Theorie besagt, dass die Tonvase mit dem Innenleben einer Batterie dazu verwendet wurde eine galvanische Oberflächenveredelung von Silbermünzen durchzuführen. Der Altertumsforscher Paul Craddock nennt Reizstrom-Stimulation als theoretischen Anwendungsbereich der Bagdad-Batterie. Als Gerät zur Stromerzeugung dürfte das Objekt wegen der geringen Stromspannung kaum eingesetzt worden sein. Im Hathortempel von Dendera an der Südwand der Krypta befinden sich die berühmten Reliefs mit der Bezeichnung „Glühbirnen von Dendera“, die Protowissenschaftlern wie Erich von Däniken oder Peter Krassa zufolge Glühlampen der Ägypter darstellen. Die Reliefs stammen aus der Regierungszeit des Pharaos Ptolemaios XII. Neos Dionysos, der um 30 vor Christi Geburt regiert hatte. Die „Glühlampen“ wären basierend auf den Daten älter als die Bagdad-Batterie, die auf ein Alter von 2000 Jahren geschätzt wurde. Nach Auffassung der traditionellen Ägyptologie handelt es bei den Reliefs um einen allmorgendlichen Sonnenaufgang. Die Anhänger der Prä-Astronautik hingegen vermutet, dass die ägyptischen Götter außerirdische Wesen waren, die den Ägyptern ihr Wissen um Hochtechnologie vermittelten.

Geheimnisse der alten Ägypter

Die alten Ägypter bergen neben der Bagdad-Batterie noch viele ungelöste Geheimnisse, hier seien nur die Cheops-Pyramide und die Sphinx genannt. Die Cheops-Pyramide wurde nach dem Prinzip des „Goldenen Schnitts“ erbaut, doch zu ihrer Bauzeit, als Pharao Cheops regierte, kannte man eine derartige Berechnungsmethode nicht. Rund um die größte Pyramide der Welt finden sich Einschnitte in Steinen, die wirken als seien sie von modernen Schneidewerkzeugen wie Fräsmaschinen bearbeitet worden. Wir berichteten bereits ausführlich über die Cheops-Pyramide (https://www.mysteryblog.de/?s=Cheops). Unter der Sphinx soll sich Theorien zufolge eine Bibliothek befinden, die alle Fragen der Menschheit beantworten soll.

Was für eine Theorie oder Idee habt ihr zur rätselhaften Bagdad-Batterie und ihrer bis heute ungeklärten Funktion?

Videos zum Thema Bagdad-Batterie

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Beitragsbild: © Depositphotos.com / mountainpix

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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