CIA Ufo-Akten – Oberingenieur Georg Klein und die Flugscheiben

(Mystery Ufo News) Die CIA veröffentlichte um den 20. Januar 2017 herum 930.000 einst geheime Ufo-Akten mit 12 Millionen Seiten und deren Freigabe wurde per Dekret vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama im Jahr 2009 erteilt. Die Akten wurden in den letzten acht Jahren eingescannt und können über ein öffentliches Archiv von jedermann eingesehen werden. Eine dieser Akten vom 18. August 1953 basierend auf einer Zeitungsmeldung aus jener Zeit berichtet über einen deutschen Oberingenieur mit Namen Georg Klein, der behauptet, dass sich die Pläne einer Flugscheibe deutscher Wissenschaftler in den Händen der Sowjetunion befinden würden. Oberingenieur Georg Klein berichtet, die Sowjets hätten außerdem Flugscheiben-Experten in ihren Händen. In der CIA-Akte steht außerdem, dass kanadische Ingenieure an einer Flugscheibe als Waffe für zukünftige Kriege arbeiten sollen und deren Entwicklung unter höchster Geheimhaltung in den Fabrikhallen der A.B. Roe Company stattfinden würden.

Georg Klein berichtet von Experimentalflug einer Flugscheibe

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Nach den Angaben des Oberingenieurs Georg Klein seien fliegende Untertassen eine Nachkriegs-Entwicklung, die sich in einer Planungsphase deutscher Flugzeugfabriken vor 1941 befunden haben sollen. Klein sei seinen Worten zufolge ein Mitarbeiter von Minister Albert Speer gewesen, der 1942 für die Bereiche Rüstung und Munition verantwortlich war. Der Ingenieur sei am 14. Februar 1945 selbst ein Augenzeuge gewesen, als der erste Experimentalflug einer Flugscheibe in Prag stattfand. Wie er berichtet, habe die fliegende Untertasse innerhalb von drei Minuten eine Flughöhe von 12.400 Metern erreicht und sei 2.200 Kilometer pro Stunde geflogen.

Die Höchstgeschwindigkeit sollte seinem Bericht zufolge auf 4.000 Kilometern pro Stunde gesteigert werden. Eine Schwierigkeit für die Konstruktion der Flugscheiben hätte in der Beschaffung der erforderlichen Materialien bestanden, doch dieses Problem sei gegen Ende 1945 von deutschen Ingenieuren gelöst worden. Der Bau der fliegenden Untertassen hätte danach begonnen.

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Drei Flugscheiben kurz vor Testflug

Wie Georg Klein weiter ausführt, seien drei Experimentalmodelle dieser Flugscheiben für Testflüge vorbereitet worden, die Ende 1944 beginnen sollten. Sie seien nach zwei aerodynamischen Prinzipien entstanden. Der erste Typ hatte die Form einer Scheibe mit einer Innenkabine und sei in den „Mite-Fabriken“ gebaut worden. Der Durchmesser dieser Flugscheibe belief sich auf 42 Meter. Das zweite Modell besaß eine Ringform, mit erhobenen Seiten und einer sphärischen Pilotenkabine an der Außenseite in der Mitte des Rings. Gebaut wurde die Flugscheibe in den Habermol & Schreiver Fabriken.

Die zwei Modelle starteten vertikal und landeten in einem sehr begrenzten Bereich wie Hubschrauber. In den letzten Kriegstagen hätten die Ingenieur-Gruppe in Prag die Order erhalten, alle Pläne ihrer Flugscheiben zu vernichten, bevor die russische Armee eintreffen würde. Klein zufolge seien die Wissenschaftler in den Mite-Fabriken in Breslau nicht rechtzeitig vor der Sowjetarmee gewarnt worden, weshalb die Soldaten das gesamte dort gelagerte Material, bis auf die drei zerstörten Flugscheiben, beschlagnahmten. Die Pläne und spezifisches Personal seien auf direkten Weg in die Sowjetunion unter schwerer Bewachung von Berlin zum Entwickler Junkers JU-87 Stuka entsendet worden, der später auch die MIG 13 und 15 erfand.

Das Verbleiben von Habermol seit seinem Verschwinden aus Prag bleibt ungeklärt, Schreiver starb in Bremen und Mite sei in einer Messerschmitt 163 in die USA verschwunden, heißt es in dem CIA-Bericht. Desweiteren beschrieb Georg Klein, dass es sehr gut möglich sei Flugscheiben für die zivile Luftfahrt mit einer Kapazität von 30 bis 40 Passagieren und 4000 Kilometern Höchstgeschwindigkeit zu konstruieren. Der Bericht von Georg Klein wird der CIA-Akte zufolge von Giuseppe Belluzzo geteilt, einem italienischen Experten, mit dem Klein öfter in Kontakt stand.

Gab es deutsche Flugscheiben?

Seit sieben Jahrzehnten wird über die echte Existenz von Flugscheiben berichtet, die von deutschen Ingenieuren während des zweiten Weltkriegs entwickelt worden sein sollen. Diese Experimentalflugzeuge werden „Reichsflugscheiben“ genannt und gelten als umstritten. Der Bericht des Ingenieurs Georg Klein mag zwar die Entwicklung und Bau der Flugscheiben untermauern, doch ob wir seinen Beschreibungen trauen können, kann heute niemand mit Sicherheit beantworten.

Das Experimentalflugzeug Avro Canada VZ-9AV Avrocar des kanadischen Flugzeugherstellers Avro Canada ist ein VTOL-Flugzeug in Form einer Flugscheibe und erinnert in seinem Design an das von Klein beschriebene Flugzeug in Form eines Rings. Vom Avrocar wurden nur zwei Exemplare gebaut und das Projekt wegen technischer Probleme im Jahr 1962 nach neun Jahren Entwicklungsarbeit eingestellt.

Die genannte CIA-Akte zu den beschriebenen Flugscheiben von Georg Klein kann online abgerufen und nachgelesen werden.

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Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.
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