Australien plant schrittweise Freigabe von Ufo-Akten

Die australische Regierung hat sich dazu entschieden geheime Ufo-Akten schrittweise zu veröffentlichen. Die Geheimakten der Navy, Luftwaffe und Luftfahrtamtes sollen auf einer Website abrufbar sein. Insgesamt soll sich der Datenbestand den Angaben zufolge auf 1,7 Gigabyte bestehend aus Augenzeugenberichten, Fotos und Zeitungsberichten belaufen. Die hohe Anzahl der Ufo-Akten erfordert einen gewissen zeitlichen Aufwand für alle interessierten Ufo-Forscher und Ufo-Jäger.

Geschwärzte Dokumente und Australiens Ufo-Fälle

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Die Veröffentlichung einst geheimer Ufo-Akten ist eine erfreuliche Entscheidung Australiens, doch Ufo-Forscher rechnen mit geschwärzten Stellen in den Dokumenten. Bei den unkenntlich gemachten Stellen könnte es sich um Geheimnisse des Militärs oder der Regierung handeln, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind und deshalb weiter der Geheimhaltung unterliegen. Fraglich ist auch, ob die Ufo-Akten vollständig oder nur teilweise veröffentlicht werden. Die bislang freigegebenen Akten reichen von 1950 bis 1974 und liegen zum Großteil als eingescannte Dokumenten inklusive Fotos und Zeitungsausschnitten vor.

Westall Highschool Ufo-Landung

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Die Geschichte Australiens ist auch von unheimlichen Begegnungen mit Ufos geprägt, die in den Medien und unter der Bevölkerung für Aufruhr sorgten. Zu den bekanntesten Ufo-Fällen des Landes zählt der „Westall Highschool Fall“, der am 6.April 1966 auf dem Gelände der Westall Highschool in Melbourne stattfand und über 200 Zeugen zählte. Bei dem Vorfall landeten zwei scheibenförmige silbergrüne Flugobjekte auf einem umzäunten Feld neben der Schule. Die Landung wurde von Schülern und Lehrern beobachtet. Einige Schüler schafften es über den Zaun zu klettern und näherten sich den Ufos bis auf ein paar Meter. Nach rund 20 Minuten stiegen beide Objekte mit hoher Geschwindigkeit in den Himmel auf und verschwanden. Ein Ufo flog nach Westen, während das zweite unbekannte Flugobjekt erst ein Kleinflugzeug umkreiste und dann in südliche Richtung davon flog. Die Landestelle zeigte verbrannte Stellen und dies war ein physischer Beweis für die tatsächliche Landung der Ufos.

Eine Reihe ehemaliger Schüler und Lehrer berichteten gegenüber Medien von Drohungen staatlicher Behörden über den Vorfall zu schweigen. Jedoch ließ sich ein Großteil der Augenzeugen nicht den Mund verbieten und berichteten über die mysteriöse Ufo-Landung, die heute zu den Ufo-Vorfällen mit höchster Glaubwürdigkeit zählt. Die Ufo-Akten könnten weitere Auskunft über den Westall Highschool Ufo-Vorfall geben.

Der Fall Frederick Valentich

Der Pilot Frederick Valentich verschwand am Abend des 21.Oktober 1978 auf mysteriöse Weise als er mit seiner gemieteten Cessna von Melbourne nach Kings Island fliegen wollte. Bis heute ist der Grund für sein Verschwinden unklar, weil nur der Funk zwischen Valentich und dem Tower Melbourne protokolliert wurde. Er beschrieb ein Flugobjekt länglicher Form, welches an ihm in hoher Geschwindigkeit vorbei flog, seine Position hielt und schließlich damit begann ihn zu verfolgen. Frederick Valentich flog Kreise und das Objekt vollführte das gleiche Manöver über seiner Cessna. Das Ufo zeigte ein grünes Licht und glänzte an der Außenseite. Er beschrieb das Objekt als kein Flugzeug und fürchtete sich, als es erneut auftauchte und über ihm schwebte. Die Fluglotsen im Tower vernehmen für 17 Sekunden ein unheimliches pulsierendes metallisches Kratzgeräusch. Nach diesem Geräusch verschwand die Cessna mit Frederick Valentich an Bord spurlos. In der Zeit des Vorfalls wurden mehrfach Ufos gesichtet, die in der Gegend flogen, wo Valentich verschwand.

Gosford-Ufo

Das Gosford-Ufo zählt auch zu den merkwürdigsten Ufo-Ereignissen Australiens und ereignete sich am Neujahresabend 1994. An dem Abend berichteten mehrere Anwohner in der Nähe von Gosford in New South Wales über ein Flugobjekt, welches mit einem Lichtstrahl das Wasser in der Bucht verdampfte. Wie Sergeant Bob Wenning basierend auf Augenzeugenberichten berichtete, beschrieben Augenzeugen das Ufo als ballförmig mit einem hellen Licht an der Unterseite. Das Wasser wurde den Angaben zufolge aufgesaugt oder verdampft.

Die Polizei wollte das Rätsel lösen und verfolgte das Ufo durch die Bucht, doch jedes mal wenn sich die Polizeiwagen dem metallisch wirkenden Objekte bis auf 50 Meter näherten, schoss es in einem atemberaubenden Tempo in den Himmel. In der Zeit des Vorfalls berichteten einige Anwohner über das merkwürdige Verhalten ihrer Haustiere, so heulten Hunde grundlos, Tiere versteckten sich oder hielten sich von Angst gezeichnet am Boden auf. Nach Angaben der Polizei verhielten sich die Menschen während des Vorfalls ungewöhnlich, weil es auf Partys rund um Gosford zu mehr Streiteren und Gewaltausbrüchen kam. Das Ufo hat sich demnach auf das Verhalten der Haustiere und Menschen ausgewirkt.

Im Netz sind die einstigen streng geheimen Ufo-Akten Australiens unter http://www.naa.gov.au/collection/a-z/ufos.aspx chronologisch nach Jahren geordnet seit dem 1.Mai 2016 abrufbar und im Verlauf der Zeit sollen weitere Akten freigegeben werden.

Beitragsbild: © Depositphotos.com / dekanaryas

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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