411 Missing – das Rätsel der vermissten Menschen

In seinem mittlerweile vierten Buch der Reihe „411 Missing“ berichtet der ehemalige Polizist David Paulides über mysteriöse Vermisstenfälle in den US-Nationalparks sowie in anderen Ländern. Wir haben dazu bereits vor wenigen Wochen einen Artikel geschrieben und wollen nun im Detail über das Mysterium berichten. David Paulides fand heraus, dass bereits vor rund 150 Jahren Menschen in den US-Nationalparks auf unerklärliche Weise verschwunden sind. Merkwürdigerweise äußern sich weder das FBI noch die US-Nationalparkverwaltung zu den Vermisstenfällen.
1100 Vermisste allein in den US-Nationalparks

Bei seinen Recherchen für seine Buchreihe „411 Missing“ arbeitete David Paulides sich durch die Polizeiberichte, befragte Bekannte, Verwandte, Freunde und Familien der vermissten Personen und besuchte die Orte, wo die Menschen verschwanden. Bisher werden 1100 Menschen in den US-Nationalparks vermisst, und sie wurden entweder nie, nur tot oder sehr selten lebendig aufgefunden. Wenn jemand als vermisst gemeldet wurde, erfolgte sofort die Suche nach der verschwundenen Person.

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1. Merkwürdigkeit – Spürhunde verhalten sich untypisch
Die Spürhunde verhielten sich merkwürdig, in den meisten Fällen konnten sie die Witterung der Vermissten nicht aufnehmen, sie drehten einfach um und nahmen wieder Platz.

2. Merkwürdigkeit – Wetterumschwung
Die Suchmannschaften mussten die Suche nach den Vermissten abbrechen, weil plötzlich ein Wetterumschwung eintrat. Die Unwetter tauchen immer kurz nach dem Verschwinden der Personen auf, und dieses Phänomen zieht sich wie ein roter Faden durch einen Großteil der Fälle.

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3. Merkwürdigkeit – bestimmte Uhrzeit
Der Großteil der Vermisstenfälle in den US-Nationalparks ereignete sich zwischen 14:00 und 17:00 Uhr.

4. Merkwürdigkeit – keine Ergebnisse in den Suchgebieten
Die vermissten Menschen wurden trotz intensiver Suche meist nicht in den geplanten Suchgebieten gefunden. Mysteriös ist hierbei die Tatsache, dass die Vermissten kurz nach der Suche plötzlich per Zufall in dem Suchgebiet von Wanderern oder anderen Personen gefunden wurden.

5. Merkwürdigkeit – tot, unbekleidet und ohne Verletzungen
Viele der Vermissten wurden unbekleidet und ohne Verletzungen, aber tot aufgefunden, ihre Kleidung lag fein säuberlich und gebügelt neben ihnen. Bei manchen Vermissten wurde Tod durch Ertrinken festgestellt, da sie in einem Fluss, Bach oder See entdeckt wurden. Die Todesursache konnte bei einem Großteil der gefundenen Menschen aber nicht eindeutig festgestellt werden.

6. Merkwürdigkeit – das Verhalten der Behörden
Wie David Paulides bei seinen Recherchen feststellte, waren die Behörden mit Informationen sehr zurückhaltend. So wurden die Eltern von vermissten Personen erst Tage später über das Verschwinden informiert, was in den USA nicht normal ist, denn in bei vermissten Personen werden die Angehörigen eigentlich sofort informiert.

7. Merkwürdigkeit – Anrufe kurz vor dem Verschwinden
Vor ihrem Verschwinden erhielten die Vermissten oder deren Verwandte, Bekannte oder Freunde einen Anruf auf ihr Handy oder Telefon. Zu hören waren darauf Schreie und merkwürdige Geräusche.

8. Merkwürdigkeit – Verwirrte Vermisste
Wenn Vermisste lebendig gefunden wurden, waren sie verwirrt und unbekleidet. Sie berichteten über einen Blackout und befanden sich oft meilenweit vom Ort des Verschwindens entfernt.

Einige Fälle aus 411 Missing

Highway of Tears
In „411 Missing“ wird auch der Highway of Tears beschrieben, der sich der kanadischen Provinz British Columbia befindet. Der Highway 16 ist 700 Kilometer lang und hier fanden Dutzende Frauen auf gruselige Weise den Tod oder sie verschwanden spurlos. Der überwiegende Teil der Frauen waren Indianerinnen. Anscheinend hat die Polizei wenig Interesse, die Vermisstenfälle aufzuklären und Verwandte oder Bekannte der vermissten oder getöteten Frauen treffen auf eine Mauer des Schweigens.

Verschwundene Kinder
Zahlreiche Fälle vermisster Menschen in den US-Nationalparks handeln von Kindern, die plötzlich verschwinden und meilenweit „ortsversetzt“ wieder auftauchen. In einem Fall kletterte ein zweijähriger Junge über zwei Berge und wanderte sechs Meilen. Er wurde tot aufgefunden, als Todesursache wurde Erschöpfung festgestellt. Da Kinder normalerweise keine derartigen Entfernungen zurücklegen können, bleibt nicht nur der Fall dieses Jungen ein Rätsel, was es zu klären gilt.

Charles McCullar
Der Fotograf Charles McCullar erhielt Mitte der 1970er-Jahre vom National Park Service (NPS) den Auftrag, die US-Nationalparks zu fotografieren. Er verschwand am 1. Februar 1975 spurlos, doch seine Eltern wurden erst zehn Tage nach seinem Verschwinden darüber in Kenntnis gesetzt. Paulides forschte nach und ihm wurde mitgeteilt, dass alle Akten zu dem Fall beim NPS verschwunden sind. Die Polizei und das FBI unternahmen ebenfalls keine Anstrengungen, den Vermisstenfall aufzuklären, sie schwiegen einfach. Das Skelett von Charles McCullar sowie die Dinge, die er am Tag seines Verschwindens bei sich getragen hatte, wurden später gefunden.

Wieso schweigen die Behörden?
Der National Park Service, das FBI und die Polizei verhalten sich schweigsam und das ist sehr merkwürdig. Der NPS hat keine Vermissten-Datenbank angelegt, weil dies den Angaben der Behörde zufolge rund 100 Arbeitstage dauern würde, um alle Fälle in einer Datenbank aufzulisten. Paulides vermutet, dass die Zahl der Vermissten mittlerweile in die Tausende geht, und darüber möchte der NPS natürlich unbedingt Stillschweigen bewahren.

Wer die Menschen verschwinden lässt, das bleibt bis heute unbeantwortet. Vermutet wird, dass Kriminelle, Menschenfänger oder Echsenwesen die Menschen gezielt entführen und ermorden. Auch staatliche Stellen werden hinter den Vermisstenfällen vermutet, da viele vermisste Menschen bestimmte Ähnlichkeiten aufweisen und daher eventuell als Versuchspersonen dienen könnten. Der Yosemite-National Park ist offenbar einer der Hotspots, weil dort eine erhebliche Anzahl Personen verschwunden ist.

David Paulides Ratschlag zufolge sollte niemand die US-Nationalparks alleine besuchen, sondern stets mit einer Gruppe gehen und mit einem Peilsender ausgestattet sein. Zur Sicherheit sollte man auch eine Waffe bei sich tragen, um sich im Notfall gegen eventuelle Angreifer verteidigen zu können.

David Paulides stellte fest, dass Menschen nicht nur in den USA, sondern weltweit verschwinden. Die Zukunft wird zeigen, ob die Frage beantwortet werden kann, wer oder was für das Verschwinden der Vermissten verantwortlich ist.

Video zum Thema 411 Missing

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https://www.youtube.com/watch?v=_oakJXVNHCM

Beitragsbild: © Depositphotos.com / PavelS

Über den Autor Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit Winter 2002 als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er interessiert sich für technische, mysteriöse und wirtschaftliche Themen.

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